Vier von fünf Deutschen, die nach Thailand auswandern, kehren irgendwann zurück. Laut auswandern-info.com, das sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts beruft, zogen zwischen 2014 und 2023 rund 16.994 Deutsche nach Thailand – und 13.968 kamen wieder heim. Wer hier lebt, glaubt das kaum. Man sieht diese Menschen nicht gehen.
Vier von fünf kommen zurück
Man sieht sie manchmal. Einen in einer Bar, der allein sein Bier trinkt und nicht wirklich mit jemandem redet. Einen anderen, der seinen Wagen durch den Big C schiebt, langsam, ohne Eile, aber auch ohne Ziel. Und dann sind sie irgendwann einfach weg. Kein Abschiedsfest, kein Post in der Facebook-Gruppe. Der Stuhl in der Stammrunde bleibt leer, und nach zwei Wochen fragt niemand mehr. Thailand schluckt Abgänge still.
Die Zahlen, die das Statistische Bundesamt liefert, klingen nüchtern – und sie sind es auch. Vier von fünf. Das ist keine Ausnahme, das ist die Regel. Vergleichbare Statistiken für Österreicher und Schweizer existieren nicht – weder Statistik Austria noch das Schweizer Bundesamt für Statistik erfassen Thailand-spezifische Rückkehrquoten. Aber wer Leserzuschriften liest und mit Expats redet, erkennt: Das Muster ist dasselbe, egal welcher Pass im Schubfach liegt.
Der Traum trifft auf den Alltag
Es beginnt fast immer gleich: Ein Urlaub. Vielleicht Pattaya, vielleicht Chiang Mai, vielleicht Koh Samui. Die Luft ist warm, das Essen kostet nichts, die Menschen lächeln. Irgendwann, nach dem dritten oder vierten Besuch, denkt jemand: Hier möchte ich alt werden. Das ist kein unvernünftiger Gedanke. Es ist nur ein unvollständiger.
Urlaub und Leben sind zwei verschiedene Länder. Im Urlaub hat man kein kaputtes Wasserpumpe-Problem um drei Uhr morgens, keine Nachbarn, die Musik bis vier spielen, keine Behörde, die ein Formular verlangt, das es offiziell nicht gibt. Wer das permanente Leben in Thailand als verlängerten Urlaub begreift, hat das entscheidende Experiment noch vor sich. Manche machen es. Manche machen es zu spät.
Wenn der Körper entscheidet – und die Krankenversicherung nicht mehr mitspielt
Krankheit ist der ehrlichste Grund. Keine Ausrede, kein Gesichtsverlust, keine Diskussion. Wer ernsthaft krank wird – Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs – merkt schnell, was Thailand für ältere Auswanderer bedeutet: exzellente Kliniken in den Städten, medizinische Inflation von rund 14 Prozent pro Jahr, und eine Krankenversicherung, die ab einem gewissen Alter schlicht nicht mehr zu bekommen ist. Viele Anbieter zeichnen ab 70 keinen Neuvertrag mehr.
Wer jung und gesund nach Thailand zieht, schiebt diese Frage vor sich her. Verständlich. Menschlich. Und gefährlich. Der Moment, in dem der Körper das Kommando übernimmt, ist selten der Moment, in dem man noch Alternativen hat. Wer dann zurückgeht, geht nicht aus Enttäuschung über Thailand. Er geht, weil die Rechnung aufgeht – und sie geht nach Hause.
Wenn die Liebe scheitert
Eine gescheiterte Beziehung mit einer Thailänderin ist der zweithäufigste Grund, den man in keiner Statistik findet – aber in jedem zweiten Gespräch an der Bar. Der Mann ist wegen ihr geblieben, oder wegen dem, was er in ihr gesehen hat. Dann ist die Beziehung vorbei. Und mit ihr oft alles, was das Leben hier zusammengehalten hat: die Wohnung, das soziale Netz, der Alltag, manchmal das Konto.
Thailand ohne Partnerschaft ist für viele ältere Auswanderer ein anderes Land. Wer allein ist, merkt plötzlich, wie dünn das Expat-Netz trägt, wenn man wirklich darauf angewiesen ist. Die Stammrunde redet über Fußball und Visa. Über Einsamkeit redet niemand. Wer geht, sagt: Ich will meiner Familie näher sein. Das stimmt meistens auch. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit.
Das Business, das Thailand nicht wollte
Thailand ist kein einfaches Land, um Geld zu verdienen. Wer das mit einem Restaurant, einem Tauchshop oder einem kleinen Gästehaus versucht, lernt das schneller als erwartet. Der Alien Working Act regelt penibel, was Ausländer tun dürfen – und was nicht. Die Konkurrenz ist lokal und günstig. Die Bürokratie ist zäh. Und der Markt funktioniert nach Regeln, die kein MBA-Studium erklärt.
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Viele kommen mit einem soliden Plan und guten Ersparnissen. Nach drei Jahren ist das Konto leer und die Begeisterung auch. Das ist keine Thai-spezifische Tragödie – das passiert überall. Aber in Thailand passiert es mit tropischer Hitze, Sprachbarriere und ohne Insolvenzrecht, das den Neustart erleichtert. Wer zurückgeht, geht oft stiller als er gekommen ist. Und ärmer.
Das Haus, das keinem gehört
Seit Januar 2026 prüft das Department of Business Development systematisch, wer hinter thailändischen Firmen steckt. Das Ergebnis: Wer ein Grundstück über eine Nominee-Firma hält – Thai-Gesellschafter auf dem Papier, Ausländer mit der faktischen Kontrolle – sitzt in einer Konstruktion, die schon immer illegal war. Section 36 des Foreign Business Act sieht bis zu drei Jahre Haft vor, Geldstrafen bis zu einer Million Baht. Bis Mitte 2026 hatte die Behörde rund 21.000 Verdachtsfälle identifiziert.
Viele haben diese Struktur nicht erfunden – sie haben sie von einem Anwalt gekauft, der sie als Standardlösung verkauft hat. Das macht sie nicht weniger strafbar. Wer jetzt Angst hat, hat meistens recht, diese Angst zu haben. Manche verkaufen schnell und unter Wert. Manche gehen einfach. Das Haus bleibt. Der Traum davon auch – nur hat er eine andere Farbe bekommen.
Das Klima, das sich verändert hat
Der Germanwatch Climate Risk Index 2026 hat Thailand von Rang 72 auf Rang 17 katapultiert – gemessen an Extremwetterereignissen, Todesopfern und wirtschaftlichen Schäden aus dem Jahr 2024. Das ist kein gradueller Anstieg. Das ist ein Bruch. Wer Ende April in Thailand draußen sitzt und die gefühlten Temperaturen an 45 Grad heranreichen, weiß: Das ist nicht mehr das Klima, das ihn vor zehn Jahren hergelockt hat.
Chiang Mai war monatelang unter Smog begraben. Der Norden überschwemmt. Der Süden verbrannt. Wer wegen des Klimas nach Thailand gegangen ist, muss sich fragen, ob dieses Klima noch dasselbe ist. Für manche ist die Antwort nein. Sie gehen nicht, weil Thailand sich verändert hat. Sie gehen, weil es sich schneller verändert, als sie es erwartet hatten – und in eine Richtung, die niemand wollte.
Wer geht, hat die Wahrheit für sich
Es gibt eine unausgesprochene Hierarchie unter Expats: Wer bleibt, hat recht. Wer geht, hat versagt. Das ist Unsinn. Wer nach zehn Jahren Thailand entscheidet, dass er lieber in der Nähe seiner Enkelkinder alt werden will, hat keine schlechtere Entscheidung getroffen als der, der bleibt. Er hat eine andere getroffen. Das ist alles.
Thailand ist kein Test, den man bestehen oder versagen kann. Es ist ein Land. Manche passen dazu – dauerhaft, tief, ohne Zweifel. Andere passen dazu für eine Phase, dann nicht mehr. Wer das erkennt und handelt, beweist mehr Vernunft als der, der aus Sturheit bleibt und sich dabei langsam selbst verliert. Die, die still gehen, machen keinen Fehler. Sie ziehen nur die Konsequenz. Das ist keine Niederlage. Das ist Freiheit.
Redaktionelle Hinweise
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Die Rückkehrzahlen basieren auf Angaben von auswandern-info.com unter Berufung auf das Statistische Bundesamt; eine direkte Verifikation bei Destatis liegt der Redaktion nicht vor. Die Angaben zur Nominee-Strafverfolgung und zu KV-Altersgrenzen entsprechen dem Stand September 2026 und können sich ändern.
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Jeder sollte einen Plan B haben. Wenn es mir hier zu ungemütlich wird, dann gehe ich nach Vietnam. Sie freuen sich auch über meine Rente. Die hier natürlich kein Eigentum besitzen, bei denen geht es noch viel schneller,um den Plan B umzusetzen.
Falls du Deutscher bist: Nach dem DBA hat Vietnam das alleinige Besteuerungsrecht für die Altersrente wie das auch in Thailand der Fall ist. Der Unterschied zu Thailand ist, dass Vietnam auf die Altersrente keine Steuern erhebt. Du kannst also deine gesamte Jahresrente nach Vietnam überweisen ohne Steuern darauf zahlen zu müssen. Der nächste wichtige Punkt sind die im Vergleich zu Thailand viel niedrigeren Gesundheitskosten. Auf eine Krankenversicherung kann in Vietnam verzichtet werden, denn selbst ein stationärer intensivmedizinischer Krankenhausaufenthalt kann aus der Portokasse bezahlt werden. In Thailand kann das ohne größere finanzielle Rücklagen zum Problem werden.
nicht ganz Richtig Vietnam besteuert alles .. also das Welteinkommen in Thailand im moment nur die Eingeführten Beträge
Hallo robet, danke für dein wichtiges Feedback. In der Tat ist es richtig, dass Vietnam nach dem Prinzip des Welteinkommens besteuert. Das heißt aber nicht zwangsläufig das auch die gesetzliche deutsche Altersrente davon betroffen ist. Jeder, der die Voraussetzungen nach den DBA erfüllt und als deutscher Rentner durch seinen Aufenthalt von 183 Tagen plus x in Vietnam steuerpflichtig in Vietnam wird, muss genau rechnen. Gerade wer zusätzlich zur steuerfreien deutschen Altersrente erhebliche Kapitaleinkünfte wie zum Beispiel Zinsen und/oder Dividenden hat, für diejenigen kann Thailand die bessere finanzielle Gesamtlösung sein. Bei mir ist das zum Beispiel so. Meine optimale derzeitige finanzielle Lösung: 180 Tage pus x in Thailand, Vermeidung einer zweiten steuerlichen Verpflichtung – also kein Aufenthalt von 183 Tagen plus x in Vietnam im jeweiligen Steuerkalenderjahr. Um ganz sicher zu gehen, vermeide ich auch einen Aufenthalt von 183 Tagen plus x in Vietnam innerhalb eines 12-monatigen Zeitraums.
Wer dagegen nach dem Prinzip des Welteinkommens keine zu versteuernden Einkünfte hat, für den ist nach derzeitiger Rechtslage Vietnam die wesentlich besser Lösung. 0 (Null) € Einkommensteuer auf die gesetzliche deutsche Altersrente. Auch sonst ist Vietnam derzeit noch kostengünstiger als Thailand, obwohl gerade in den letzten zwei Jahren die Kosten für die Unterkünfte sich teilweise verdoppelt haben. Sehr wichtig sind auch in der Gesamtbetrachtung die im Vergleich zu Thailand sehr viel niedrigeren Gesundheitskosten. Mal sehen wie sich diese Kosten entwickeln. Ich bin gerade wieder in Vietnam und in ca. zwei Wochen zum wiederholtem Mal in Da Nang zu meinem jährlichen umfassenden Gesundheits-Check. Wird der immer noch so viel kosten wie umgangssprachlich: „ ’n Appel und ’n Ei ?“
Grüße aus dem Land der Kegelhüte, aus Vietnam von der Insel Phu Quoc.
Ich bin vor 6 Jahren von Deutschland nach Thailand ausgewandert und fahre seitdem Motorradtouren durch Südostasien und viele Male auch schon durch Vietnam. Da Nang ist klasse, bin gerade wieder zurück in Thailand von einer Motorradtour auf dem Ho Chi Minh Pfad durch Zentralvietnam. In Thailand ist man steueransässig ab einem Aufenthalt von 180 Tagen im Kalenderjahr. Falls du dich nur 179 Tage im Kalenderjahr dort aufhältst vermeidest du eine Steuer(-erklärungs) Pflicht in Thailand! Aber wer will das schon…? 🇹🇭💶🤣
Hallo Andre
Besten Dank für die Rückmeldung nun ich bin Schweizer Ich überweise Jeweils ca 500 000 thb im Jahr nach Thailand somit Lebe ich fast Steuerfrei bin aber auch nur ca 8 Monate in Thailand Rest Heimaturlaub ..phu quok muss Traumhaft sein komme nächstes Jahr mal 3 monate auf diese InseI grüsse aus Phuket
Vielleicht sollte man zuerst auch mal beim deutschen Finanzamt nachfragen:
„Um die deutsche Steuerfreistellung dauerhaft in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie dem deutschen Finanzamt (in der Regel dem Finanzamt Neubrandenburg) nachweisen, dass Sie in Vietnam steuerlich ansässig sind. Das erfordert einen dauerhaften legalen Aufenthaltstitel. Da Ausländer in Vietnam meist auf Touristen- oder befristete Geschäftsvisa angewiesen sind und das Land regelmäßig verlassen müssen (Visa-Runs), verweigern deutsche Finanzämter mangels dauerhaftem Wohnsitzstatus oft die Freistellung.“
Hallo Oskar,
Zitat: „Da Ausländer in Vietnam meist auf Touristen- oder befristete Geschäftsvisa angewiesen sind und das Land regelmäßig verlassen müssen (Visa-Runs), verweigern deutsche Finanzämter mangels dauerhaftem Wohnsitzstatus oft die Freistellung.“
Gibt es dafür belastbare Beweise? Falls ja, bitte ich um Quellenangabe. Ich glaube das nicht, da es dem DBA widersprechen würde. So wie mir die dazugehörigen Artikel des DBA erinnerlich sind, kann daraus nicht geschlussfolgert werden, das die erforderlichen „Visa-Runs“ – um auf die mindestens 183 Tage zu kommen – dazu führen, dass deutsche Finanzämter mangels dauerhaftem Wohnsitzstatus die Freistellung der deutschen Altersrente verweigern können oder es Fälle gegeben hat, die Ihre Aussage stützen.
Links darf man dazu nicht einstellen. Ergo bitte selber Googeln und/oder das Finanzamt Neubrandenburg kontaktieren.
Das kriegt man von Google:
„Das deutsche Finanzamt fordert hierfür in der Regel eine offizielle Wohnsitzbescheinigung (Tax Residency Certificate) der vietnamesischen Steuerbehörden. Das Problem: Vietnam stellt Langzeit-Touristen, die ihren Aufenthalt alle 90 Tage durch die Aus- und Wiedereinreise (sogenannte „Visa Runs“) per E-Visum verlängern, diesen Status meist nicht aus. Da es für Rentner oder reine Privatperson kein spezielles Langzeit- oder Resident-Visum gibt, gelten Sie für die vietnamesischen Behörden rechtlich als temporärer Tourist und nicht als steuerlich Ansässiger. Die Folge: Können Sie dem deutschen Finanzamt keine vietnamesische Wohnsitzbescheinigung vorlegen, greift das DBA nicht. Deutschland behält dann das volle Besteuerungsrecht.
Wie wahr. Die meisten sind in Thailand, weil es am einfachsten ist. Wenn Vietnam oder die Philippinen die besser Kombination aus Erreichbarkeit, Kosten und Qualität haben, dann gehen die da hin.
Falls Vietnam mal ein Rentner-Visum einführen sollte, wären bestimmt sehr viele ganz schnell dort. Ob es da auch einen WB mit Motzerspalte gibt?
Ich bin nicht da weil es einfacher ist – ich bin mit einer Thai verheiratet und die Schwiegermutter ist nun 86 Jahre alt. Wohin wir gehen wenn sie verschieden ist, wissen wir jetzt noch nich genau, der erste Plan war wieder zurück wegen der Enkel und Familie. Thailand ist für mich nicht wichtig, sofern die Regierung nichts tut zwecks Visa Vereinfachung.
Für mich wird es auch in diesem Fall Thailand sein. Die Schwiegermutter ist mittlerweile 88 Jahre alt, und langsam verlässt sie die Kraft. Aber die Familie und vor allem die Enkelkinder sind der Grund, warum meine Frau dort bleiben möchte. Und ich? Nun ja, ich bin eben da, wo meine Frau ist – sonst hätte ich sie ja nicht geheiratet.
gut und einleuchtend geschrieben!
Vor 30 Jahen war es mein Traum, in Thailand zu leben. Hatte auch eine genaue Vorstellung wie es sein wird. Seit 20 Jahren ist es so, wie ich es mir vorgestellt hatte – mit etwas Einschränkungen aufgrund des zunehmendenAlters. Aber nach wie vor bin ich hier glücklich und bei stabiler Gesundheit, für welche ich auch aktiv bin.
Ich werde hier sterben und das ohne Bedauern
„Chiang Mai war monatelang unter Smog begraben.“ Das ist nun wirklich nichts Neues, ich habe mich immer gewundert was Auslaender nach Chiang Mai zieht, denn den Smog gab es dort bereits vor 30 Jahren.
Thailand – ein Traum nur durch die rosa Brille. In der Realität eher ein Albtraum.
du bist ein Pessimist.
Ist doch ganz simpel, Marc: Wem es gefällt, der bleibt. Wer Thailand als Albtraum empfindet, setzt sich einfach in den nächsten Flieger und sucht sich was Besseres. Problem gelöst!
…oder zieht in den Isaan und zählt Reiskörner,ne wa Tom..🤣🤣
Lieber im Isaan Reiskörner zählen als in der Soi Buakhao leere Flaschen sammeln.
Brünu, perfekte Antwort! Was hben diese Komiker gegen den Isaan?
du triffst den nagel auf den kopf
Dem ist nichts hinzuzufügen
Das gab es schon vor über 40 Jahren, von ca. 3die nicht wiederkommen wollten sind dann ca. 6 wieder neu nach Thailand geflogen
Bevor ich vor 13 Jahren nach Thailand kam , habe ich rund 10 Jahre in China gearbeitet und gelebt . Dadurch bin ich in Thailand nicht mit Urlaubsgefühle gestartet, sondern mit einer gewissen Vorkenntnis. Ich glaube die größten Fehler sind, wenn man meint , man startet ein neues Leben und das mit zu geringen finanziellen Mitteln. Wer in seiner Heimat Probleme hatte oder nichts auf die Beine gestellt hat, wird diese Probleme nicht los und schafft mit Sicherheit kein stabiles Leben. Ich habe nicht vor Thailand aufzugeben und eine gute, aber leider teure PKV und Krankheit wäre kein Grund in das deutsche Krankensystem zu gehen.
Die Zahlen vom statischen Bundesamt unterscheiden nicht zwischen Menschen welche sich eine längere Auszeit nehmen und Jenen die auswandern als das verstehen was es wirklich bedeutet. Wer sich von Sonne, Strand, Meer oder vielleicht einer neuen Partnerschaft zum Auswandern entschließt wird vermutlich schnell eines Besseren belehrt, wer aber seine Heimat aufgibt weil Diese ihren Wert verloren hat wird auch nicht mehr zurückkehren. Da hilft auch keine Krankenversicherung, das ständig leidige Thema wenn es um Leben in Thailand geht.
Ist Thailand ein Land der Freien und Land of Smile😵💫?
Gesetze und Regeln wo nur auf Ausländer angewendet werden, 3Monate meldung, kein Landerwerb. Thailand sucht Opfer und keine Konkurrenz!
Thailand zu Verlassen hat nichts mit Aufgeben zu tun sondern mit Einsicht, es gibt bessere fortschrittliche und kultivierte Länder!
Es ist ja nicht so, dass Leute aus Thailand zurück in ihre Herkunftsländer gehen. Schweden ist derzeit auch ein sehr gutes Beispiel. Da kommen mehr zurück als neu dorthin auswandern. Und egal warum sich einer für die Rückkehr entscheidet, es ist meines Erachtens auch genau so wie im Artikel beschrieben „…Wer das erkennt und handelt, beweist mehr Vernunft als der, der aus Sturheit bleibt und sich dabei langsam selbst verliert…“
Ich habe in vielen europäischen Ländern gearbeitet und in UK, Spanien und Italien dazu auch jahrelang gelebt. Und gelernt habe ich, dass es nirgends auch nur ansatzweise, insgesamt so gut wie in Deutschland gewesen wäre. Noch zumindest, allem Deutschland-Bashing zum Trotz. Das mag jetzt den einen oder anderen provozieren der sich hier im Exil als „Asylant“ fühlt. Ist halt einfach nur meine Meinung nachdem ich diesbezüglich viele Erfahrungen während meinem Berufsleben habe sammeln können.
Im ersten Satz sollte es heißen „Es ist ja nicht so, dass nur Leute aus Thailand…“
Wir haben auch im Bundestag Politiker, die sich als Helden gegen den Faschismus inszenieren und pauschal für eine unbegrenzte Zuwanderung oder die Seenotrettung aussprechen. Das gilt besonders, wenn sie selbst einen Migrationshintergrund haben.
Meine Frau stammt aus Thailand und ist somit selbst Migrantin – aber eben kein Fall für die gängigen politischen Klischees. Sie hat ganz regulär einen Aufenthaltstitel. Dennoch wird es in der Praxis ohne rechtzeitig erteilte Papiere schwierig, für einen Familienbesuch nach Thailand zu fliegen und wieder nach Deutschland zurückzukehren. Unsere Ämter sind schlichtweg völlig überlastet. Das ist die Kehrseite der Medaille, die wegen ideologischer Scheuklappen gerne übersehen wird. Vor vielen Jahren war Deutschland einmal so gut, wie Oskar es in Erinnerung hatte – heute kann ich das leider nicht mehr unterschreiben.
Das sagt meine Frau auch, Thailand ist zwar ihre Heimat aber am Bodensee zu leben ist wie Urlaub.
Leicht gesagt, wenn der deutsche Ehemann die hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland stemmt… 🇩🇪💶💶💶
genau so ist es-deswegen bin ich auch nach 2j. thailand wieder nach germany gegangen und fliege nun nur über winter nach thailand- ich meine ein paar monate kann man es gut aushalten aber dann auch wieder zivilation-sommer ist in germany schöner!!
Oskar, dem kann ich mich komplett anschliessen. Ich bin nach 25 Jahren in Thailand im Mai 2026 zurück nach Europa und das war es für mich. Ich lebe seither in Andalusien und bin hier Happy, werde aber trotzdem im April 2027 nach DE ziehen einfach weil für mich die Vorteile überwiegen. Klar liegen die Kosten etwas höher, aber dieses Opfer bringe ich sehr gerne. Eine ansprechende Wohnung mit kleinem Garten nahe Passau habe ich mir bereits gesichert.
Würden das nur mehr Michis und Chlausis auch so machen!
Der Pleitegeier verschwindet in sein Heimatland und wird zum Flaschensammler!😝
micha du bist ein unverschämter proll
Man muss als Expat wissen, dass man 0.3% der Ausländer in Thailand ist. 99.7% sind Wochentouristen, bei denen jeder einzelne in den 2 oder 3 Wochen Urlaub in Phuket oder Pattaya mehr Geld ausgibt, als der Cheap Chaly Rentner, der kaum über die Runden kommt. Für Thailand ist der Expat kein Eckpfeiler, wie es die Expatsgemeinde gerne meit. Ich hatte monatelang Kontakt zu unzähligen solchen Expats. In Vietnam kann man schon etwas günstiger leben. Aber wer will dann im 45 Tagerhythmus Vietnam verlassen und wieder einreisen. OK, mit 4 mal Visum geht es auch im 90 Tagerhythmus, wen man aber die Reisekosten mit hinzu rechnet, ist Vietnam nicht billiger. Fazit: Diese schmollenden Aussagen wie zum Beispiel, „Dann gehe ich halt nach Vietnam, dann sieht Thailand dann, was es davon hat“, rast ungebremst ins Leere. Der Rentner-Aufenthalt ist nicht nur für den Rentner teuer und aufwändig (Visum, Krankenversicherung usw.) sondern auch für Thailand. Der 0815 Tourist ist easier zu handeln und bringt entscheidend mehr Geld. Jeder Rentner der Thailand verlässt, ist für Thailand kein Verlust, sondern eine Risikominimierung.
Wiedermal ein Artikel der um Stellungnahme oder vielmehr Diskussion bettelt. Wobei die offiziellen Zahlen sich an dem rechtlichen Begriff Auswandern orientieren. Ich aber, habe zu den 4 von 5 eine andere Meinung, schon aus dem Grund das mich keine Rechnung („Er geht, weil die Rechnung aufgeht – und sie geht nach Hause.“) von Deutschland wegführte. Ich vermute hinter der Zahl der Rückkehrer vielmehr den Plan einer temporären Auszeit welcher sich am Lebensalter und Gesundheit orientiert. Daher sind für mein Verständnis Auswanderer, Personen die nicht nur ihr Zelt an einem anderen Ort aufschlagen sondern zugleich auch die Brücken hinter sich abbrechen.
Wer kennt sie nicht, die Motorroller, Motorräder oder abgedeckten Autos, die seit Jahren am gleichen Platz stehen, die niemand mehr benutzt, die nicht bewegt werden. Keine Luft mehr in den Reifen und nach und nach fehlen immer mehr Anbauteile. Neben meiner Wohnung, ein Condo mit zugestaubten Fenstern, der Balkon sowie das Klimagerät mit einer Kruste aus Vogelkot. Da denke ich auch ab und an, was ist mit dem Eigentümer geschehen? Zurück in die Heimat gegangen ?
Zu krank um zurück zu kommen ? Kein Geld um zurück zu kehren?
Gestorben ?
Gesichter die man einfach nicht mehr sieht und keiner weiß warum.
Deshalb sollte jeder Kontakt zu anderen Menschen aufrecht halten, nicht nur mit einem flüchtigen Hallo auf dem Flur. Leute mit denen man richtig redet, vielleicht die Telefonnummer austauscht, oder per WhatsApp, Line mal wie geht’s wie steht’s, sich meldet. Ich lege alles daran nicht lautlos zu verschwinden.
Hallo Oskar und liebe Interessierte
Oskar, ich stelle meinen Kommentar an dieser Stelle ein, da ich Ihnen direkt unter Ihrem Kommentar nicht antworten kann, dort steht kein Antwortfeld zur Verfügung.
Oskar, für eine exakte und nachvollziehbare Quellenangabe ist kein Link erforderlich. Bitte nennen Sie zur schnellen Überprüfung Ihrer Aussagen zukünftig die Quelle möglichst genau: Wer hat die Aussagen veröffentlicht? (wie z.B. „das Finanzamt Neubrandenburg“, das ist ein erster guter Hinweis) und was wurde veröffentlicht? (die Nennung der Überschrift zu diesen Aussagen wäre wünschenswert). Noch komfortabler wäre natürlich copy & paste der entsprechenden Textpassage. Bitte selber „googeln“ ist ein schlechter Hinweis, weil es Leute gibt wie ich die niemals „googeln“ und es ein unnötiger „Zeitfresser“ wäre. Sie kennen ja die Quellen, aus denen Ihre Aussagen bzw. Schlussfolgerungen resultieren. Also bitte zukünftig präzisere Angaben dazu. Ansonsten fällt mir zu den Kommentarregeln und dem Verbot Links einzufügen noch die Alternative ein die Internetquelle zu umschreiben: statt dem vollständigen Link z.B. nur wochenblitz.com oder wochenblitz[dot]com. Ich denke, das lässt die Redaktion zu und erleichtert die schnelle Überprüfung ihrer Aussagen.
Ihre Aussagen bezüglich des „Visa-Runs“ und der „Tax Residency Certificate“ habe ich kurz auf der Webseite des RiA recherchiert. Dazu ist dort nichts zu finden, zumindest nicht in diesem Zusammenhang! Vielleicht resultiert ihre persönliche Einschätzung aus den dort vorhandenen Formularen wie die „Bescheinigung EU/EWR“ und die „Bescheinigung außerhalb EU/EWR“ (wäre ggf. für Vietnam bzw. auch für Thailand relevant). Die RiA-Webseite erklärt dazu, dass diese Bescheinigung von der zuständigen Steuerbehörde des Wohnortes ausgefüllt und bestätigt werden muss. Des Weiteren, dass Rentner mit Wohnsitz im Ausland bei entsprechender Beantragung eine Bescheinigung ihres Wohnsitzfinanzamtes beifügen können, wenn sie unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden möchten! Das Finanzamt Neubrandenburg (RiA) stellt dieses Formular ausdrücklich zusammen mit der Einkommensteuererklärung bei unbeschränkter Steuerpflicht zur Verfügung.
Aber eine Person, die beispielsweise in Vietnam lebt und eine deutsche Rente bezieht, ist unter folgenden Voraussetzungen grundsätzlich in Deutschland „beschränkt einkommensteuerpflichtig“: deutsche Staatsangehörigkeit, in Deutschland abgemeldet, kein Wohnsitz in Deutschland, kein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland, kein deutsches Wohneigentum. Ich hoffe, ich habe in der Aufzählung nichts Wichtiges vergessen.
Welcher deutsche Rentner wird denn einen Antrag auf „unbeschränkte Steuerpflicht“ stellen, wenn seine gesetzliche deutsche Altersrente in Vietnam steuerfrei ist und Deutschland dafür nach dem DBA kein Besteuerungsrecht hat? Um nach der erfolgreichen Antragszustimmung anschließend von seiner bis dahin steuerfreien deutschen gesetzlichen Altersrente in Vietnam anschließend Einkommensteuer in Deutschland zu bezahlen?
Besonders interessant ist die RiA-Webseite mit dem Titel „Warum ist der Wohnsitzstaat entscheidend?“ Dort steht explizit: „Ihr aktueller Wohnsitzstaat ist dafür ausschlaggebend, ob Deutschland die Rente besteuern darf.“ Anschließend wird erklärt, dass ein Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland daran hindern kann, die Rente zu besteuern. Entscheidend ist, welchem Staat im Doppelbesteuerungsabkommen das Besteuerungsrecht zugewiesen wird. Der wichtige Abschnitt lautet wörtlich: „Haben Sie Ihren Wohnsitz in folgenden Staaten, sind Sie von der Steuerzahlung auf Ihre deutsche Rente in Deutschland nicht betroffen. In diesem Fall besagt das Doppelbesteuerungsabkommen, dass der Wohnsitzstaat das alleinige Besteuerungsrecht hat.“ Als Wohnsitzstaat ist hier unter anderem Vietnam aufgeführt!
Noch einmal zu den Visa-Runs: Es ist es steuerlich grundsätzlich unerheblich, ob die 183 Tage beispielsweise durch 3 Visa-Runs (90 + 90 + 3 Tage) oder in einem einzigen zusammenhängenden Aufenthalt erreicht werden. Es gibt nirgendwo auf den Ria-Webseiten einen Hinweis, dass Visa-Runs bzw. das mehrmalige Ein- und Ausreisen für die steuerliche Beurteilung einen Einfluss haben und dadurch für Deutschland die Tür zur Besteuerung geöffnet werden könnte. Das DBA enthält weder in Artikel 18 noch im Artikel 23 irgendwelche „Rückfallklauseln“ die das Besteuerungsrecht des Quellenstaates – hier also Deutschlands was die gesetzliche Altersrente anbetrifft – ermöglichen würde. Die beiden Artikel 18 und 23 muss man genauestens lesen, denn hier können nach dem grundsätzlichen Aufbau bzw. der Gliederungen der DBA nach dem OECD-Musterabkommen oder – bei Entwicklungsländerbezug – dem UN-Musterabkommen die „Rückfallklauseln“ beinhaltet sein. Als Beispiel finden sich „Rückfallklauseln“ im DBA mit Sri Lanka.
Da es immer noch auf Phu Quoc regnet bzw. regnerisch aussieht, habe ich weiter recherchiert und eine wichtige vietnamesische Quelle zur vietnamesischen Gesetzgebung unter „cdn.thuvienphapluat.vn“ gefunden. Ich hoffe, die KI löscht diesen Hinweis nicht automatisch und falls doch, korrigiert die Redaktion hoffentlich diese Löschung. Es ist ja kein vollständiger Link, der durch das Anklicken direkt auf die Webseite führt. Maschinell mit „Deepl“ übersetzt befindet sich dort folgender Wortlaut: „Eine Person gilt in Vietnam als steuerlich ansässig (resident individual), wenn sie mindestens 183 Tage in Vietnam anwesend ist, entweder innerhalb eines Kalenderjahres, oder innerhalb eines zusammenhängenden 12-Monats-Zeitraums, gerechnet ab dem ersten Aufenthaltstag in Vietnam.“ Hieraus lässt sich für uns ableiten, dass die 183-Tage-Regel in Vietnam grundsätzlich keinen zusammenhängenden Aufenthalt verlangt. Mehrere getrennte Aufenthalte können zusammengerechnet werden. Diejenigen die diese 183 Tage erreichen oder überschreiten gelten nach vietnamesischem Recht als steuerlich ansässig (resident individual). Des Weiteren ist hier folgendes genannt: Der Ein- und Ausreisetag zählen als vollständige Aufenthaltstage. Und weiter sehr wichtig: Es gibt einen weiteren steuerrechtlichen Ansatz als die 183-Tage-Regel, um in Vietnam als steuerlich ansässig zu gelten. Dazu gehören ein entsprechender registrierter Aufenthalt oder – bei Ausländern – unter bestimmten Voraussetzungen ein Mietverhältnis in Vietnam von mindestens 183 Tagen! Ergo: Unter 183 Aufenthaltstage in Vietnam zu bleiben, garantiert nicht automatisch, dass man in Vietnam steuerlich als Nichtansässiger gilt!
Dass Ausländer bei dieser Gesetzlage aufgrund von Visa-Runs wie von Ihnen behauptet rechtlich als „temporärer Tourist“ gelten, mit der Folge keine vietnamesische Wohnsitzbescheinigung zu bekommen, ist nicht nachvollziehbar! Eine fehlende vietnamesische Wohnsitzbescheinigung kann auch nicht zu einem Besteuerungsrecht durch den deutschen Fiskus führen. Die Wohnsitzbescheinigung wird das RiA oder ein anderes deutsches Finanzamt, wenn überhaupt auch nur in dem bereits erwähnten Zusammenhang mit dem Antrag für eine „unbeschränkte Steuerpflicht“ fordern.
So die Regenwolken haben sich verzogen, ich beende somit meine Recherche und diesen Kommentar. Ich hoffe, Oskar und allen Interessierten weitergeholfen zu haben.
Das für viele interessante Thema sollte das Team der Redaktion einmal gründlich recherchieren. Ich bin nur eine Einzelperson. Zusätzlich verfügt die Redaktion mit hoher Wahrscheinlichkeit über mehrere verschiedene bezahlte und somit hochwertige KI-Zugänge. Die kostenlosen Versionen kann man vergessen, bei meinen KI-Überprüfungen hatte ich mehrmals die KI auf ihre Fehlaussagen hingewiesen. Die KI entschuldigte sich dann und korrigierte ihre Fehler. Leute, Finger weg von der kostenlosen KI! Aber Schluss jetzt, die Sonne kommt zum Vorschein!
Das ist doch Alles Jammern auf höchstem Farang-Niveau! Besser und preiswerter als in Thailand kann MANN als Expat wohl derzeit kaum woanders auf der Welt leben!!! Und es ist soooo einfach in Thailland mit einem Non-Immigrant O Visum. Gerade gestern habe zum fünften Mal meine jährliche Visa-Extension bekommen. Das hat mich bei der Immigration gerademal 1 1/2 Stunden Zeit gekostet… 🇹🇭👍🏽
Zurück in den sicheren Hafen Deutschland, Beispiel:
Im 10-Jahreszeitraum von 2011-2021 sind 16.004 Deutsche nach Thailand „ausgewandert“ (Langzeit-Touristen mit Sonder-Aufenthaltsgenehmigung), davon sind 14.275 wieder zurückgekehrt – aus der Traum. Viele von denen sagen bei ihrer Rückkehr nicht das Zauberwort „Asyl“, geht ja nicht, aber „Sozialamt“, und darüber freuen sich die deutschen Steuerzahler besonders, und wenn sie dann noch ein Anhängsel in Gestalt ihrer thailändischen Ehefrau mitbringen, ist die Freude grenzenlos. Ein Rentner mit dieser Ehepartnerin ist dann nämlich sofort armutsgefährdet (Ehepaare unter 2000€ netto), falls er nicht über finanzielle Rücklagen verfügt und die Frau kein Einkommen durch regelmäßige Arbeit hat (z. Z. gehen in Deutschland jeden Monat 150.000 Arbeitsplätze verloren).
Die größte Hürde ist der Wahnsinn auf dem Wohnungsmarkt, es gibt einfach so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen mehr für Durchschnittsverdiener – und dann kommt auch noch ein reumütig zurückgekehrter Renter, womöglich noch mit einer armen Thai … oh mein Gott. Mieten in Deutschland: In allen Großstädten kostet eine Zwei-Zimmerwohnung im Durchschnitt 1000€ warm, ein Einfamilienhaus 2000€ kalt, billiger geht’s in der Pampa, aber dafür braucht man ein Auto, Einkaufen ist meist schwierig, wenig Ärzte, keine Bank, manchmal noch nicht mal einen Geldautomaten … Der Goldstandard für ein Überwintern unter Palmen 🌴 ist die eigene Immobilie in Deutschland, oder ein dickes Geldpolser, in Thailand unter dem 180-Tage-Radar bleiben, selbstverständlich eine Kranken/Unfallversicherung, Gesundheits-Checks zu Hause, ebenso das Bankkonto, kein Bürokratie- Stress … mehr braucht man nicht, um wundervolle Jahre unter tropischer Sonne zu genießen, nicht nur in Thailand.