2.823 Tage Overstay – Ausländer gefasst

Die chinesische Botschaft gab den Hinweis. Der 52-Jährige wird mit Vorfällen von Sachbeschädigung bis schwerer Körperverletzung in Verbindung gebracht.

2.823 Tage Overstay - Ausländer gefasst
Phuket Express

PHUKET, Thailand – Die Polizei hat einen 52-jährigen Chinesen festgenommen, der in China gesucht wird und sich fast acht Jahre länger als erlaubt in Thailand aufgehalten haben soll. Der Mann wurde nahe einem Wohnhaus an der Chao Fah Road in Phuket Town gefasst. Ihm wird ein Verstoß gegen das thailändische Einwanderungsrecht vorgeworfen.

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Festnahme nach 2.823 Tagen Overstay

Beamte der Technology Crime Suppression Division und der Provinzpolizei Phuket nahmen den Mann gegen 19.30 Uhr fest. Der Hinweis kam von der chinesischen Botschaft in Bangkok.

Die thailändischen Behörden beziffern seinen unerlaubten Aufenthalt auf 2.823 Tage. In China soll er im Zusammenhang mit mehreren Gerichtsverfahren gesucht werden.

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Gesuchter unter verschiedenen Namen geführt

Die Polizei bezeichnete den Festgenommenen als Mr. Yong. In dem Hinweis der chinesischen Botschaft wurde der Gesuchte als Zhang geführt.

Die Beamten überprüften seine Identität anhand seines Reisepasses. Anschließend brachten sie ihn zur weiteren Bearbeitung zur Polizeiwache von Phuket City.

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Geständnis nach Belehrung

Die Polizei erhob gegen den 52-Jährigen Anklage nach dem thailändischen Einwanderungsrecht wegen des Aufenthalts über die erlaubte Frist hinaus.

Nach der Belehrung über seine Rechte durch einen chinesischen Dolmetscher räumte der Mann den Verstoß ein.

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Vorwürfe aus Langfang

Unterlagen der chinesischen Behörden bringen den Mann mit mehreren Vorfällen in Langfang in der Provinz Hebei aus dem Jahr 2017 in Verbindung. Die Vorwürfe reichen von Sachbeschädigung und Störung der öffentlichen Ordnung bis zu schwerer Körperverletzung.

Nach den chinesischen Angaben soll Yong die Aktionen entweder angeordnet oder andere dazu angestiftet haben. Die Vorwürfe werden in China weiterhin gerichtlich geprüft.

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Ermittlungen zu vier Vorfällen

Zu den Anschuldigungen gehören die zwangsweise Räumung von Dorfhäusern und die Zerstörung von Eigentum mit schwerem Gerät. Bewohner sollen von Gruppen vertrieben worden sein, die unter seinem Einfluss standen.

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Außerdem geht es um die Übernahme von Firmenbüros und die Behinderung des Geschäftsbetriebs. Bei einer Kontrolle in einem Hotel sollen Beamte gestört worden sein. In einem weiteren Fall soll ein Mann nahe einem Bezirksgericht mit einer Waffe angegriffen worden sein und dabei schwere Verletzungen erlitten haben.

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Thailand bearbeitet den Fall zuerst

Nach Angaben der thailändischen Behörden muss Yong zunächst die Folgen des Verstoßes gegen das Einwanderungsrecht in Thailand tragen. Die Vorwürfe aus China bleiben dort Gegenstand des weiteren Gerichtsverfahrens.

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Anschließend soll der Fall über diplomatische und rechtliche Kanäle weiterbearbeitet werden. Dabei geht es um eine mögliche Auslieferung oder eine weitere Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden.

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Quelle: Phuket Express

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