Antisemitismus in Thailand – USA äußern Sorge

US-Sondergesandter warnt vor zunehmender antisemitischen Rhetorik in Thailand. Sicherheitsbedenken erzwingen Absage in Phuket.

Antisemitismus in Thailand - USA äußern Sorge
Naewna

BANGKOK, Thailand – Ein US-Sondergesandter warnt vor zunehmender antisemitischer Rhetorik in Thailand. Nach Protesten gegen israelische Besucher und jüdische Aktivitäten in Bangkok und Phuket wurde eine geplante Feier zum jüdischen Neujahr in Phuket aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Werbeanzeige

Feier im Chabad House abgesagt

In Phuket demonstrierten Menschen in der Nähe des Chabad House, eines Zentrums für jüdische Bewohner und Reisende. Dort sollte eine Feier zu Rosch Haschana stattfinden.

Die Veranstaltung wurde anschließend Berichten zufolge wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Der Vorgang zeigt, wie sich die angespannte Lage auf Gemeindeveranstaltungen auswirken kann.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

US-Sondergesandter äußert Sorge

Rabbi Yehuda Kaploun, der US-Sondergesandte zur Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus, erklärte, er sei „zutiefst besorgt“ über die zunehmende antisemitische Rhetorik in Thailand.

Das US-Außenministerium stehe in engem Kontakt mit den thailändischen Behörden, um den Schutz der jüdischen Gemeinschaft während der Feiertage sicherzustellen.

Werbeanzeige

Proteste in Bangkok und Phuket

Kaplouns Äußerungen folgten auf Proteste in Bangkok und Phuket, die sich gegen israelische Besucher und jüdische Aktivitäten richteten.

Die Kundgebung in Phuket fand nahe dem Chabad House statt. Solche Einrichtungen können für jüdische Reisende als Orte für Gottesdienste, Gemeinschaftsveranstaltungen und praktische Unterstützung dienen.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Thailand beobachtet die Lage

Thailand ist ein wichtiges Reiseziel für israelische Touristen sowie für ausländische Bewohner und Besucher aus vielen Ländern. Änderungen bei Einreise- oder Reisebestimmungen wurden nicht angekündigt.

Lesen Sie auch: Thailand am Limit – wenn Gäste aus dem Nahen Osten Probleme machen

Der Kontakt zwischen dem US-Außenministerium und den thailändischen Behörden zeigt, dass die jüngsten Proteste auf diplomatischer Ebene beobachtet werden.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: AseanNow

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.