Auswanderer-Bekenntnis: Thailand ist nicht mehr mein Traum

Zwölf Jahre in Thailand – und jetzt hält ihn nachts eine Rechnung wach. Das Steuerrecht ist schärfer, die Grenze zu Kambodscha zu, der Krankenversicherer wird teurer. Ein Auswanderer rechnet nach, ob Malaysia oder Vietnam die bessere Karte wären. Sein Ergebnis überrascht.

Auswanderer-Bekenntnis: Thailand ist nicht mehr mein Traum
KI generiertes Symbolbild

Ein Gastbeitrag von Daniel B.

Jeden Morgen wache ich auf und frage mich, ob ich noch in dem Land lebe, das mich vor Jahren hergelockt hat. Thailand war für uns Auswanderer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einmal die einfache Rechnung: günstiges Leben, warmes Klima, freundliche Menschen. Zwölf Jahre später sitze ich auf der Terrasse, höre die Nachbarin ihren Reis waschen, und die Rechnung geht nicht mehr so glatt auf.

Die politische Lage schwankt, das Finanzamt schaut genauer hin, an der Grenze zu Kambodscha stehen Soldaten. Ich sitze hier und überlege zum ersten Mal ernsthaft: Ist Thailand noch das Land, in dem ich alt werden will? Oder locken Malaysia oder Vietnam mit besseren Karten? Und bin ich mit über sechzig überhaupt noch bereit, den Koffer noch einmal zu packen?

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Die politische Achterbahn geht weiter

Als Paetongtarn Shinawatra im Sommer 2025 vom Verfassungsgericht abgesägt wurde, dachte ich noch: übliche thailändische Politik, in ein paar Wochen ist wieder Ruhe. Dann kam ein Übergangspremier, dann Neuwahlen, jetzt regiert Anutin Charnvirakul – und ist gleichzeitig Innenminister, was mir persönlich am wenigsten gefällt. Stabilität sieht anders aus.

Ich lese die Nachrichten am Morgen wie andere Leute den Wetterbericht. Wird heute wieder ein Minister zurücktreten? Ein Verfassungsgericht ein Urteil fällen? Ein General etwas andeuten? Nach zwölf Jahren müsste ich mich daran gewöhnt haben. Habe ich aber nicht. Der Unterschied zu früher ist, dass mir die Turbulenzen heute näher gehen als damals, weil sie inzwischen bis in meine Steuererklärung reichen.

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Kambodscha: Der Konflikt vor der Haustür

Was mich mehr beschäftigt als die Regierung in Bangkok, ist die Lage an der kambodschanischen Grenze. Nach den Kämpfen im Sommer und Dezember 2025 ist es inzwischen ruhiger geworden – die Vertriebenen auf thailändischer Seite sind zurück in ihren Dörfern, der Waffenstillstand hält. In Chanthaburi zieht das Militär gerade den ersten Abschnitt einer permanenten Grenzmauer hoch, 4,3 Meter hoch, Beton und Stacheldraht. Bilder wie aus einem anderen Jahrhundert.

Ruhiger heißt nicht normal. Die Landgrenzen bleiben zu, der Visa-Run über Aranyaprathet nach Poipet, den ich Anfang der 2010er noch selbst gefahren bin, funktioniert nicht mehr – nach Kambodscha kommt man nur noch per Flugzeug. Unser kambodschanisches Kindermädchen kann seit Monaten nicht zur Familie, sie zeigt mir Fotos ihrer Mutter, die sie zuletzt vor über einem Jahr gesehen hat. Der Streit ist weit weg von Chonburi, aber er sitzt bei uns am Küchentisch.

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Das Steuer-Labyrinth: Die alte Trickkiste ist zu

Am schmerzhaftesten trifft mich, was seit ein paar Jahren im Steuerrecht gilt. Wer sich mindestens 180 Tage im Jahr in Thailand aufhält, ist hier steuerlich zu Hause. Und was ich aus dem Ausland an mein Konto überweisen lasse, muss ich neuerdings versteuern – egal, in welchem Jahr das Geld ursprünglich verdient wurde. Die alte Trickkiste, Einkünfte erst später zu überweisen und dabei steuerfrei durchzukommen, ist zu. Die Erklärung ans thailändische Finanzamt ist Pflicht, jedes Jahr, bis Ende März.

Die gute Nachricht: Bis zu einer bestimmten Höhe zahlt ein Rentner faktisch keinen Baht, weil sich Grundfreibetrag, Altersfreibetrag ab 65 und die Nullzone bis 150.000 Baht addieren. Die schlechte: Die Erklärung muss ich trotzdem einreichen, sonst gibt es Ärger. Wer die genauen Schwellen wissen will, ab wann Rentner aus dem deutschsprachigen Raum in Thailand tatsächlich zahlen müssen und ab wann nur die Erklärung ausreicht, findet das im Wochenblitz-Steuerratgeber für Rentner aus DACH.

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Nachts wach: Was wenn sich die Regeln wieder ändern?

Was mich nachts wachhält, ist nicht die aktuelle Regel, sondern die nächste. Das globale Welteinkommensprinzip ist in Thailand seit Monaten im Gespräch, aber Stand heute nicht in Kraft. Wenn es kommt, wäre nicht mehr nur die Überweisung nach Thailand steuerpflichtig, sondern auch Geld, das auf einem deutschen Konto liegen bleibt. Ich frage mich, ob mein Setup dann noch trägt.

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Der zweite Punkt, der mich umtreibt, ist die Krankenversicherung. Mit über sechzig zahle ich für meinen Vertrag jedes Jahr spürbar mehr, das ist bei ausländischen Anbietern die Regel. Ab 75 wird es in Thailand richtig eng: Lokale Anbieter nehmen mich dann kaum noch neu auf, international bleiben eine Handvoll Adressen mit Jahresprämien im sechsstelligen Baht-Bereich. Das ist keine Panikmache, das ist die Rechnung, die jeder Auswanderer 60+ irgendwann aufmachen muss.

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Der Blick über den Tellerrand: Malaysia, Vietnam, Singapur

Also lese ich abends nach, was die Nachbarländer bieten. Malaysia hat sein „Malaysia My Second Home“-Programm 2024 neu aufgelegt, mit drei Stufen – die Silber-Variante zielt auf Rentner und verlangt 150.000 US-Dollar Festgeld plus einen Immobilienkauf. Vietnam entwickelt sich rasant, hat eine wachsende deutschsprachige Szene in Da Nang und ist bei den Kosten noch nahe an dem, was Thailand vor zehn Jahren war. Singapur wäre die Musterlösung, aber für meine Alterskohorte finanziell nicht darstellbar.

Der Haken: Jedes dieser Länder hat seinen Preis. Malaysia verlangt in der Silber-Stufe einen Immobilienkauf, das bindet Kapital, und die Abwicklung läuft ausschließlich über lizenzierte Agenten. Vietnam hat gar kein Rentnervisum – wer dort dauerhaft leben will, hangelt sich mit 90-Tage-E-Visa und Grenzhopping durch, ein angekündigtes Golden Visa lässt auf sich warten. Und ehrlich: Ein internationaler Umzug mit über sechzig ist kein Wochenendprojekt, ich weiß, was es beim ersten Mal gekostet hat.

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Was mich hier hält

Wenn ich rechne, bleibt Thailand knapp vorn. Nicht wegen der Politik, nicht wegen der Steuer, sondern wegen der zwölf Jahre, die ich hier verbracht habe. Ich weiß, welcher Som-Tam-Stand am Ende der Straße etwas taugt, welcher Tempel in Umgebung ruhig ist, welche Werkstatt meinen Motorroller nicht abzockt. Diese kleinen Gewissheiten aufzugeben, um in Penang oder Da Nang wieder bei null anzufangen, kostet mich mehr Überwindung, als die Steuerreform an Baht.

Meine thailändische Frau will ohnehin nicht weg, meine Schwiegereltern schon gar nicht. Wer in eine Familie eingeheiratet hat, zieht nicht einfach über die Grenze, weil das Finanzamt strenger geworden ist. Und der Grenzstreit mit Kambodscha ist real, aber die Bilder der Panzer sind vom Isaan-Grenzgebiet, nicht aus Chonburi. Der Alltag hier läuft weiter, auch wenn die Schlagzeilen etwas anderes suggerieren.

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Der Traum ist vorbei, das Land ist geblieben

Was mir klar geworden ist: Der Traum, mit dem ich hergekommen bin, war eine Erwartung. Ein Bild aus Reiseführern und Foren, das mit dem echten Thailand nicht viel zu tun hatte. Das echte Thailand ist komplizierter, teurer und politisch unberechenbarer als die Broschüre. Es ist aber auch das Land, in dem meine Frau wohnt, meine Nachbarn mich grüßen und der Reis nach Regen riecht.

Ich glaube nicht mehr an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich glaube an ein Land, in dem ich meine Rechnungen kenne, meine Nachbarn und meine Grenzen. Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Auswanderer sein und angekommen sein. Für dieses Jahr bleibe ich. Nächstes Jahr rechne ich neu.

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Redaktionelle Hinweise

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80 Kommentare zu „Auswanderer-Bekenntnis: Thailand ist nicht mehr mein Traum

  1. Wenn man weiß in welche Int. Länder man ausweichen kann und abwägen ob man Thailands dransalieren weiter mitmacht oder in ein Ziviliserteres Land zieht wo auch die Lebenshaltungskosten gut Stemmbar sind dann ganz klar für den Neuanfang. So wie ich, ich werde TH auch innert 2Jahre verlassen.

    1. Wie dramatisch. Thailand drangsaliert ihn also… und zur Strafe bleibt er aus purem Selbsterhaltungstrieb einfach noch lockere zwei Jahre hier wohnen? Logik vom Feinsten. Das wird eine lange, qualvolle Abschiedsshow – sich freiwillig noch 730 Tage im „unfassbar unzivilisierten“ Land quälen grenzt ja schon an gepflegte Selbstgeißelung!

      1. ThaiTom fällt dir zum Bericht nichts ein oder was? Ich bin am😄 da ich ein Ziel habe. Und noch was in Thailand wirst ganz schnell und Bewusst mit den neuen Gesetzen kriminalisiert. Mehr schreibe ich hier nicht.

        1. Wer sich korrekt an die Gesetze hält, wird in Thailand absolut nicht kriminalisiert. Aber faszinierend, dass dein ‚Ziel‘ darin besteht, dich jetzt noch exakt 730 Tage lang freiwillig im angeblich unzivilisierten Land quälen zu lassen. Viel Erfolg beim Aushalten!

    2. Das die KV teurer wird im Alter, weiß ich doch vorher. Wenn ich am Limit lebe, dann brauche ich auch keine Steuern zu bezahlen. Schon mal die Lebensmittelpreise in Kambodscha angesehen? Da ist es hier in Thailand ein Paradies dagegen. Vietnam ist auch nicht dumm, die werden auch die Preise anziehen.Da Nang mittlerweile 30 % teurer, als vor einem Jahr.

      1. Also Thailand war nie das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und wird es auch nie werden.
        Wer etwas konnte war immer willkommen (z.B USA.) Die merkten das man profitieren und lernen kann.
        Anders in Thailand. Da bist du gefährlich wenn du mehr kannst als ein Einheimischer.

    3. Du bist also auch ein Hellseher und weist was in 2 Jahren auf dich zukommt. Vergleichbar mit den vielen Finanzexperten auf unseren Planeten. Warum ich dann noch 2 Jahren warte, um in einem Zivilisierteres Land zu ziehen-ist mehr völlig unklar. Rest an Kommentar würde geschwärzt werden.

    4. alle drei monate in die heimat fliegen germany geniessen und dann mit der reisekrankenversicherung-60 euro im jahr-für 90 tage wieder nach thailand-also 3 heimatbesuche im jahr!

  2. Ja, der Herr Daniel B. hat nicht ganz unrecht. Mit Paetongtarn Shinawatra wurde eine liberale, wirtschaftsverständige Premierministerin gegangen. Und mit Hr. Anutin ist nun ein ganz anderer Schlag an der Macht. Er hat im Ausland studiert, aber mag Ausländer anscheinend nicht. Wieso das so ist, das würde ich gerne wissen. Vielleicht kann der Wochenblitz mal eine Serie über die Thai-Parteien bringen und die darin bestimmenden Leute. Wir wählen zwar nicht, aber die Hintergründe der Thai-Gesetze (und die die kommen könnten), die sollte man schon kennen.
    Auch bei mir gilt: Wenn das Welteinkommen besteuert würde, dann werden Maßnahmen getroffen. Entweder bin ich dann nur noch 179 Tage hier oder gar nicht mehr. Nur warum dreht sich die Diskussion immer um Vietnam, Laos, Myanmar, Kambodscha? Was ist mit Panama oder Paraguay, Costa Rica? Ausländische Kapitaleinkünfte werden da zu 0% besteuert.
    Landbesitz ist in Brasilien, Argentinien, Paraguay, Costa Rica und Panama zu 100% auf dem Namen des Ausländers möglich. Ein ganz wesentlicher Vorteil gegenüber Thailand.
    Und Rentnervisen? Brasilien verlangt 2000 USD Rente, Argentinien zwischen 500 und 1000 USD, Paraguay verlangt nur einen Nachweis oder ein Depot, Costa Rica 1000 USD ebenso Panama.
    Bei Immobilienvisum gilt: Brasilien ca. 115.000 Euro Kaufpreis fürs Immobilienvisum, Argentinien sagt „unkompliziert möglich“, ebenso Paraguay, in Costa Rica ist man mit 150.000 USD dabei und in Panama mit 200.000 USD.
    Argentinien garantiert Ausländern verfassungsmäßig dieselben Rechte wie Staatsbürgern.
    Paraguay: 100% volles Eigentum an Grundbesitz, auf eigenem Namen, uneingeschränkt. Ausländer sind verfassungsmäßig mit Einwohnern gleichgestellt.
    Costa Rica: Ausländer haben exakt dieselben verfassungsmäßigen Rechte wie Einheimische.
    Panama: Volles Eigentum an Land und Gebäuden im eigenen Namen. Ebenso sind Ausländer verfassungsmäßig mit Einwohnern gleichgestellt.
    Fazit: Süd- und Zentralamerika sind rechtlich um Welten ausländerfreundlicher. Costa Rica gilt als die Schweiz Südamerikas.

      1. Klaus,sich anzuschauen, wie andere Länder Dinge regeln, nennt sich Horizont erweitern. Wer vergleicht, kann Risiken, Steuern und Alternativen realistisch einschätzen. Oder bist du hier neuerdings der Chefredakteur, der entscheidet, worüber im Forum nachgedacht werden darf? Keine Sorge, den Blick über den Tellerrand musst du ja nicht mitmachen – lass das einfach die machen, die flexibel bleiben wollen.

        1. Omg der kluge Schweizer schon wieder aus dem Isan.Leben dort und Horizont erweitern,dass sind zwei verschiedene Schuhe. Aber wem erzähle ich das? Dann kann ich mir auch gleich mit meinem Hund unterhalten.

          1. Dir täte etwas Isaan, gut anstehen so in Sachen Horizont. aber wer hier wird Deutsch gesprochen, Deutsches Essen usw. mit seinen Kumpels am Steintisch verbringt, hat natürlich den Horizont schon erweitert.

          2. Reine Tierquälerei ist das. Wenn der Hund antworten könnte, würde er vermutlich sofort beim Tierschutz anrufen, um eine Verlegung zu beantragen.

          3. Lebe jetzt hier 17 Jahre,was willst du mir erzählen??? Isan 3 Tage und ich bin durch vor Langeweile.Steintische kenne ich nicht,weil mich nicht interessiert.Aber du kennst sie anscheinend ganz gut.Schon mal was von selber kochen gehört,da weiß ich wenigsten was drin ist. Thai Essen ist ja so Gesund. Glutamat,Palmöl und Zucker bis der Arzt kommt.

          4. Ich glaube du hast keine Ahnung vom Leben im Isaan und wie schön es dort sein kann. Voraussetzung natürlich, man kann ohne Steintische und deutschen Restaurants leben.

          5. @ Klaus
            Ich koche seit ich 9 Jahre alt bin selber und stell dir vor, das kann man im Isaan auch. Aber weder ich noch meine thailändischen Nachbarn schreiben jemandem vor, was gut oder schlecht ist. Hier lässt man einander nach seiner eigenen Vorstellung leben. Und das beruht auf Gegenseitigkeit.

          6. Schön, dass wir jetzt spontan ein Kochstudio eröffnet haben, Klaus. Aber Thema vollkommen verfehlt: Es ging um den Blick über den Tellerrand – nicht um die Zutatenliste auf deinem Teller. Wenn dir als einziges Konterargument gegen Auslandsvergleiche eine Panikattacke vor Palmöl und Glutamat einfällt, wissen wir ja jetzt alle, wo bei dir die intellektuelle Belastungsgrenze verläuft.

    1. Ausgezeichneter Beitrag, nicht zuletzt was die Alternativen oder ganz einfach die Angebote für Auswanderer allgemein oder eben für diejenigen, die ihren Standort verändern möchten!

      1. Nicht nur ändern möchten. Bei allem für alles offen bleiben. Wer weiß, welche Gesetze noch kommen? Thailand ist schön, aber seine Ausländergesetze sind fürchterlich. Wieviele haben schon ihr ganzes Hab und Gut deswegen verloren?
        Und: Sicherlich liest der eine oder andere Politiker oder Beamte mit. Man sollte schon klar sagen, was gut und schlecht ist.
        OECD: Thailand will da rein, um die Wirtschaft auf ein neues Level zu bringen. OECD bedeutet, man erfüllt Rechtstaatlichkeits-Normen, was oft Voraussetzung für Investitionen ausländischer Unternehmen und Investoren in Thailand ist. Wer in ein OECD-Land investiert, der kann davon ausgehen, dass seine Investion sicher ist. Und da hat Thailand viel Nachholbedarf. Es könnten also deutliche Verbesserungen beim Recht kommen.
        Wer sagt, dass das für ihn nicht interessant ist, ok. Vielleicht wohnt er in einem Condo. Vielleicht hat er keine Auslandseinkünfte? Dann kann es egal sein. Aber auch die Gefahr, dass der Staatsanwalt plötzlich hinter ihm steht, weil er seinen Schwiegereltern das Haus gestrichen hat, die betrifft auch ihn.

        1. Rouri11 das hast du richtig erkannt, dazu habe ich auch ein Kommentar geschrieben wurde aber nicht veröffentlicht. Auch ein Condo ist nicht Sicher.

        2. Weil eine Condo kannst Du kaufen, wenn die Ausländerquoten eingehalten sind und alles ohne Umgehung der gesetzlichen Bestimmungen vonstatten gegangen ist.

          1. Der Hardliner hat verordnete Funkstille eingelegt – der gute Mann ist aktuell vollkommen mit der epischen Suche nach seiner nächsten Traumdestination beschäftigt!
            ​Was ihn zu seiner Aussage geführt hat? Vermutlich ein kurzer Klarheitsmoment zwischen dem Fünfundzwanzigsten Insel-Hopping, unzähligen Strand-Checks und der hochwissenschaftlichen Bewertung von Sonnenuntergängen. Wer braucht schon lange Grundsatzdebatten, wenn man parallel herausfinden muss, wo die Kokosnüsse am besten schmecken und welcher Ort das Zeug zum perfekten neuen Hauptquartier hat?
            ​Aktuell gilt bei ihm ganz klar: Prioritäten setzen. Sobald der Koffer am finalen Traumort ausgepackt ist und die Hängematte hängt, meldet er sich sicher gewohnt kompromisslos zurück!

          2. Ein Condo kannst du kaufen, ja! Aber kannst du es auch nutzen, wenn sich für dich die Visabestimmungen negativ ändern oder dir aus anderen Gründen dein Aufenthaltsrecht in Thailand entzogen wird…??? Nein!!!

    2. Südamerika kann mir gestohlen bleiben, dort ist ein Menschenleben nicht einen Pfifferling wert. Und ich will nicht mit einer Knarre unter dem Kissen schlafen gehen.

    3. warum wollt ihr unbedingt im ausland leben-egal wo auf der welt?thailand kann ich ja noch verstehen-ebend wegen den willigen damen aber südamerika?und warum müssen es immer arme unterentwickelte länder sein?fühlt ihr euch da überlegen?ich fühle mich in so elenden gegenden unwohl!

  3. Ein jedes Land in das man Auswandern kann, hat eine Seite abseits der Prospekte. Keines garantiert Dir ein kostengünstiges Leben bis zum Ende. Ein Jedes hat Vor-/ & Nachteile. Ich kann nur sagen, dass es weder mich noch die Thais juckt, wer in Bangkok gerade am Ruder sitzt. Das interessiert hier schlichtweg kein [entfernt]. Der Konflikt mit Kambodscha schwelt schon ewig, mal mehr mal weniger. Einen Visarun habe ich noch nie ins Auge gefasst, das ist mir zu blöd und zu Zeitaufwendig. Ebenfalls steigen die Lebenshaltungskosten überall und hier, weil endlich die Löhne etwas angehoben wurden. Ich fühle mich hier weder drangsaliert noch genötigt, anders zu leben als ich möchte. Daher ist für mich Thailand und das Dorf in dem ich lebe der beste Platz den letzten Lebensabschnitt zu geniessen.

    Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

    1. An die Redaktion: Betreffen entfernter Ausdruck. Denken Sie den [entfernt] würden sich für Politik interessieren?

      Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

        1. Nun ja so ziemlich alles sonst würde ja ich nicht hier leben.
          In jedem Land passt nicht alles, das ist klar.
          Wenn man sich aber entsprechend aufführt ist das Leben schön in Thailand.

        2. Alles, das Wetter, die Menschen, mein Umfeld und die Gegend in der ich lebe. Und mit dem Geld, was ich im Monat brauche, könnte ich mir in der Schweiz weder Wohnung noch Altenheim leisten. Und ich lebe nicht schlecht, mit Auto & Motorrad, meinen Hunden und Hühnern, mietfrei! Und langweilig wird es mir nicht, da es immer etwas zu tun gibt! Bäume schneiden, Grün kürzen, Reparaturen am Haus oder Motorrad. Ich geniesse es in vollen Zügen.

  4. Ich bin seit 13 Jahren hier und bin nach wie vor begeistert. Natürlich ist auch hier alles teurer geworden, aber im Vergleich zu Österreich – das ich letzten Herbst besucht habe – ist es hier eher billiger geworden. Was die Steuer betrifft, wenn die „Welteinnahmen“ dann besteuert werden, dann habe ich immer noch dasselbe Einkommen wie ich in A hätte. Und die angesprochene Versicherung, die spare ich mir konsequent seit ich hier bin und habe deshalb längst ein entsprechendes Polster. Wenn alle Stricke reissen, kann ich zurück in die EU, wo ich überall gesetzlich krankenversichert bin. Jedenfalls, wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, gezwungen bin, Thailand zu verlassen, wird es wohl Portugal werden.

    1. Nachdem es den NRH Status in Portugal nicht mehr gibt ist das – zumindest bei gesetzeskonformem Verhalten hinsichtlich Steuer – uninteressant da sehr teuer.

  5. hier in den artikeln geht es meistens um kosten-preise und wo es wohl noch billiger ist.da kann ich die thairegierenden verstehen das sie auf solche touris-die ihr mit jahresvisa ja nun mal seid-nicht gerne sehen–solche werden nur in germany gern gesehen und auch noch unterstützt.

    1. Was soll der rassistische Ansatz in ihrem Kommentar. Ich möchte niemandem gönnen, seine Heimat verlassen zu müssen, weil es keine Perspektive gibt.

  6. Köstlich,wie sich die belehrende Stammtischgemeinde hier wieder das Maul zerreißt!
    🤣🤣🤣
    37 Kommentare über einen Nonsens Artikel zu schreiben,ist Weltmeisterlich!
    Tip:
    Spendet ihr doch für ihn,damit er TH nicht verlassen muss….

        1. Keine Sorge, den Titel „Stammtisch-Boss im Sumpf“ überlasse ich gerne anderen!
          Bin nur ein ziemlich zufriedener Mensch der sein Leben in Thailand geniesst und schätzt.

          1. Ja ja… Verstehe.. 🤣🤣🤣
            Du genießt Dein Leben eben am Stammtischsumpf, den Du nat.nicht wahrhaben willst!!

    1. Und dann kommt noch ein Nonsense Kommentar über die Kommentare über einen Nonsense Artikel!

  7. Brüno: Natürlich habt ihr dort die beste Infrastruktur. Immigration ,Restaurant und Krankenhäuser,Fitnesscenter usw.. Habe mal im Isan mit der Videokamera das Treiben der Leute nach ihrer Arbeit aufgenommen. Nächsten Tag das Gleiche.Da hättest du das neue Video auf das alte legen können und keinen Unterschied gesehen. Da hast du im Zoo mehr Abwechslung.

    1. Vielleicht solltest du es mal mit arbeiten versuchen! Die meisten Farmer starten morgens in der Frühe und kommen abends kurz vor Sonnenuntergang von der Arbeit auf dem Feld zurück. Mal schauen wieviel Party Du abends noch machst! Aber meckern über Langeweile kann eigentlich nur, wer keine sinnvolle Beschäftigung hat.

      1. Roman,habe ein Wort über Party erwähnt? Lesen und verstehen gehört nicht zu deiner Stärke. Noch mal für dich die Erklärung.Auf dem Dorfplatz,wo sich die Leute abends getroffen haben zum Quatschen, Essen,Saufen und danach prügeln,war jeden Tag ( 365 Tage im Jahr) das Gleiche. Wow das ist das ,,Leben„ im Isan.Wer in DE in einem Kaff gewohnt hat,der fühlt sich natürlich im Isan zu Hause.

        1. Ich habe im Grossraum Zürich gearbeitet und gewohnt. Daher schätze ich die Ruhe hier im Isaan Dorf ungemein. Hier säuft und prügelt übrigens niemand abends auf dem Dorfplatz. Einerseits weil es gar keinen Dorfplatz gibt und abends um nach dem eindunkeln Ruhe ist. Übrigens muss ich Dir Recht geben, wer Hligalli sucht ist in den Touristenzentren besser aufgehoben.

    2. Klaus, das mit deiner Videokamera war eigentlich eine super Idee – jetzt musst du das Objektiv nur noch auf deine eigenen Kommentare richten. Die kann man nämlich auch seit Wochen übereinanderlegen und sieht absolut keinen Unterschied: immer dieselbe geistige Dauerschleife. Vielleicht solltest du dich lieber um dein eigenes trostloses Leben kümmern, statt vom gemütlichen Sessel aus über Leute zu urteilen, die im Isan wenigstens richtig schuften.

      1. Auf dem Dorfplatz,wo sich die Leute abends getroffen haben zum Quatschen, Essen,Saufen und danach prügeln,war jeden Tag ( 365 Tage im Jahr) das Gleiche. Wow das ist das ,,Leben„ im Isan.
        Wer in der Schweiz in einem Kaff gewohnt hat,der fühlt sich natürlich im Isan zu Hause.
        Richtig schuften von Fremdarbeitern? Ach ja,geht ja jetzt nicht mehr.

        1. Klaus, hast du da eigentlich wirklich 365 Tage am Stück auf dem Dorfplatz gehockt und Buch geführt, oder saugst du dir diese Statistik nur aus den Fingern? Es ist schon faszinierend: Du behauptest ständig, du könntest im Isan nicht leben, willst aber ein ganzes Jahr lang jeden Abend dort gesessen und gefilmt haben? Wer angeblich 365 Tage nichts Besseres zu tun hat, als das Leben anderer zu benoten, war schließlich selbst der Einzige, der starr an derselben Ecke hing.
          ​Und sag mal, spielst du jetzt auch noch Hellseher? Du kennst mich nicht einmal persönlich, meinst aber genau zu wissen, wo und wie ich in der Schweiz gelebt habe. Erst erfindest du Isan-Märchen aus der hohlen Hand und jetzt bastelst du dir meine Biografie zusammen. Statt deine Freizeit mit hellseherischen Mutmaßungen über Fremde zu verschwenden, solltest du dir vielleicht mal ein eigenes, echtes Hobby zulegen!

          1. Ich liebe die Schweizer, weil sie so Clever sind. 3 Beispiele von deinen Artgenossen. Frage an dem Schweizer: kannst du mir ein gutes Restaurant empfehlen? Ja, Restaurant X.Beste Restaurant hier. Frage von mir: kennst du Restaurant Z? Nein, weil ich nur im X Essen gehe. Alles klar? Verstanden? 2: Nachbar gegenüber von mir. Kommt jeweils 2x für 3 Monate nach Thailand. Am morgen schon die Bierdose in der Hand. Wenn er als Beifahrer herausfährt -Bierdose in der Hand. Frage: hast du ohne Alkohol ein Problem? Nein, trinke nur hier in Thailand.3: Thema-Rentenüberweisung. Schweizer lässt sich seine Rente direkt aufs thailändische Konto überweisen. Mein Einwand: schlechterer Kurs+Gebühren. Schweizer Antwort: bester Kurs und keine Gebühren bezahlt er. Antwort von mir: dann bist du die einzige Spezies auf unseren Planeten, die keine Gebühren bezahlen.Hellseher bist du doch,dass hatten wir doch schon.Hobbys im Isan? Mäuse melken oder Hühner melken? Ach ne,mal Angeln fahren oder eine Schiffstour machen oder am Strand spazieren gehen. Habe vergessen,ihr habt ja kein Meer oder Strand vor der Tür.

          2. Sag mal, Klaus, leidest du an akuter Gedächtnisschwäche oder wechselst du deine Storys je nach Uhrzeit?
            ​Gestern schreibst du noch, dass du nach 3 Tagen im Isan durch bist vor Langeweile und nur selbst kochst, weil du Glutamat fürchtest. Heute schreibst du plötzlich, 365 Tage am Stück den Dorfplatz studiert und Restaurant-Empfehlungen eingeholt zu haben – um Lokale zu suchen, in die du wegen deiner Glutamat-Phobie sowieso nie reingehen würdest?
            ​Und deine tiefschürfenden „3 Beispiele über Schweizer“… Wahnsinn, was für ein soziologisches Meisterwerk! Typen, die morgens um 8 Uhr die erste Bierdose aufmachen, nur in eine einzige Stammkneipe rennen oder Finanzen nicht verstehen, findet man natürlich ausschließlich in der Schweiz. Bei Deutschen ist so ein Verhalten ja völlig undenkbar – man muss schon eine ganz besondere Gabe besitzen, um aus drei zufälligen Gestalten gleich eine ganze Nationalität zu analysieren.
            ​Wer nach 3 Tagen vor Langeweile eingeht, aber 365 Tage Buch führt, selbst kocht, aber Restaurant-Tipps sammelt und Alltagsgeschichten für Völkerkunde verkauft, vergisst halt schnell, was er 24 Stunden vorher getippt hat. Bring erst mal deine eigenen Storys auf eine Reihe, bevor du versuchst, anderen die Welt zu erklären!

        2. Der Klaus war doch noch nie im Isan, sonst würde er keinen solchen Bockmist über den Isan schreiben, vielleicht war er auch noch nie in Thailand

        3. So ein Unsinn. Saufen und prügeln auf dem Dorfplatz? Der Dorfplatz ist der
          eingefriedete Platz beim Tempel, auf diesem Platz wird kein Alkohol getrunken. Ausnahmen bei Festen die durch die Gemeinde veranstaltet werden. Prügelei
          und sauferei sind mir nur in Pattaya und Phuket bekannt.

          1. Habe ich was von einer Tempelanlage gesprochen?Also schon mal richtig lesen. Jedes Dorf hat ein Dorfplatz,wo sie sich abends treffen.Jedenfalls in Bandung-Udon.

    3. Nicht wo man lebt ist entscheidend sondern was man daraus macht.
      Keine Ahnung was du unter Abwechslung verstehst.

      1. Jetzt soll ich einen erwachsenden Menschen auch noch Abwechslung erklären. In deinem Fall, mal die Bierflasche anstatt in der rechten Hand, mal in die linke Hand zu nehmen. Frage mal den cleveren Tomtai aus der Schweiz, der wird dir die Frage beantworten können. Konnte ich sehr oft sehen bei den Leuten in DE,die in einem Kaff gewohnt haben. Was sie aus ihrem Leben gemacht haben.

        1. Lesen und verstehen sind halt zwei Paar Schuhe.
          Wenn deine Abwechslung nur aus unsinnigen und despektierlichen Kommentaren besteht, dann kann ich dich nur bemitleiden. Weiterhin viel Spass damit.

  8. Es ist herrlich, wie sich hier der DACH Verband, gegenseitig zerfleischt!! 😂🤣😂🤣👍👍👍
    Wo ist u.a.der Boss KUSCHI… Der fehlt noch in eurer Runde!

  9. Ich habe den Oskar persönlich gefragt. Aber er hat nur mit dem Schwanz gewedelt und keine Antwort gegeben. Aber vielleicht war ein anderer Oskar gemeint?

  10. Wie schon erwähnt in dieser Kommentarspalte.
    Der Klausi und der Michel sind einfach zwei Plaudertaschen die denken sie wissen alles aber leider kann man sie nicht ernst nehmen.

    1. Ein echtes „Duo Wahnsinn“! Die zwei müssen einfach verwandt sein – so viel Ahnungslosigkeit mit so viel Großspurigkeit vorzutragen, ist schließlich eine seltene Familiengabe. 🎭 Am besten einfach als kostenloses Kabarett verbuchen und drüber lachen! 😂

  11. Ein Gastbeitrag welcher starke Züge des redaktionellen Duktus trägt und somit mich auch nicht das Resümee verwundert. Überrascht allerdings bin ich über die Auseinandersetzung unter einigen Lesern, Welche eine Kommentar Plattform für persönliche Besserwisser Querelen benutzen.

    1. „Auswanderer-Bekenntnis: Thailand ist nicht mehr mein Traum“

      Kurz und knapp: Es wird Niemand gezwungen wenn Sein Traum ausgeträumt ist, in Thailand zu bleiben!

      1. Mit „Nichts wie weg hier“ meinte ich gar nicht Thailand, sondern die Lektüre der peinlichen Kommentare zu diesem Artikel hier im Wochenblitz… 🤪😂😂😂

        1. Das was ich geschrieben habe,bezog sich auf den „Gastbeitrag“ von Daniel B.

          Sogenannte „Gastbeiträge“ kann sich wer immer will,einfallen lassen ;-)

          Über den Rest,kann sich Jeder seine Gedanken machen!

Kommentare sind geschlossen.

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