PHETCHABUN, THAILAND – In der Provinz Phetchabun warnt ein Unternehmer vor Betrug und Schlamperei beim Spritkauf, nachdem er für 40.000 Baht Benzin bezahlt haben will – und am Ende nur Wasser im Kanister hatte.
Video-Warnung auf Facebook
Der Mann veröffentlichte am 16. März auf seinem Facebook-Konto „อำนาจ โซล่าเซลล์“ Videos, in denen er mit Mitarbeitern Wasser aus dem System eines Bohrmotors ablässt.
Dazu schrieb er den Satz „Warnung, bezahlt für Benzin, aber Wasser bekommen“ und forderte damit andere zum genaueren Hinsehen auf.
Motor streikt – im Tank kein Kraftstoff
In dem Clip schilderte er, dass der Motor plötzlich nicht mehr lief und er deshalb den Kraftstoff überprüfte.
Nach seiner Darstellung fand er im Tank Wasser statt Benzin, was den Betrieb sofort lahmlegte.
Wer der Betroffene ist
Später wurde der Mann als Amnat Thueansantier identifiziert, der laut ThaiRath ein Geschäft zur Grundwassersuche und Brunnenbohrung im Bezirk Nong Phai betreibt.
Für Betriebe wie seinen bedeutet ein stillstehender Bohrmotor nicht nur Ärger, sondern auch teure Ausfallzeiten, weil Personal und Maschinen dann unproduktiv stehen.
Der Kauf – und die teure Rechnung
Amnat sagte, er habe seine Leute in der Knappheit Benzin in einem kleinen Laden im Bezirk Bueng Samphan kaufen lassen und dafür 40.000 Baht bezahlt.
Nach dem Nachtanken sprang der Bohrmotor nicht an, und eine Anzeige am Gerät habe auf ein Problem bei der Einspritzung hingewiesen.
Glück im Unglück – kein Motorschaden
Er habe danach erst mühsam eine neue Bezugsquelle für Benzin finden müssen, erst mit frischem Kraftstoff sei der Motor wieder normal gelaufen.
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Amnat betonte, er habe Glück gehabt, weil das Wasser offenbar keinen dauerhaften Schaden am Motor verursacht habe.
Keine Klage – aber klare Empfehlung
Brisant: Seine Mitarbeiter hätten dort früher schon Sprit gekauft und dabei nach seinen Angaben etwa 50.000 bis 60.000 Baht ausgegeben, ohne Probleme.
Trotz Forderungen aus dem Netz wolle er nicht gegen den Shop-Betreiber vorgehen und nannte den Vorfall schlicht Pech, riet aber dazu, Kanister und Inhalt nach dem Kauf besonders bei kleinen Zapfstellen genau zu kontrollieren.
Regierung beschwichtigt – doch die Preise ziehen an
Im Hintergrund der Aufregung steht die laufende Knappheit, zu der Sarawut Kaewtahip, Generaldirektor des Department of Energy Business, um Entschuldigung bat und versicherte, das Land habe Kraftstoffvorräte für mindestens 101 Tage.
Engpässe an einzelnen Stationen erklärte er mit Problemen in der Verteilung, während am 18. März zugleich steigende Spritpreise neue Kritik auslösten.
Minister-Satz sorgt für Ärger
Besonders unter Beschuss geriet Energieminister Attaphol Rerkpiboon, nachdem er den Preisanstieg mit dem Appell an die Bevölkerung abzufedern versuchte.
Er wurde mit dem Satz zitiert: „Wenn Sie den Benzinpreis um drei Baht pro Liter senken wollen, können Sie das selbst tun, reduzieren Sie die Nutzung um 10 Prozent, dann geben Sie weniger aus.“
Strom bleibt das nächste Reizthema
Attaphol verwies zudem darauf, dass höhere Kraftstoffpreise auch die Kosten der Stromerzeugung nach oben treiben können.
Gleichzeitig versprach er, die Stromtarife möglichst nicht zu erhöhen, um die Belastung für die Bevölkerung nicht weiter zu verschärfen.



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