BAN DAN NOK, THAILAND – Die Betreiber von Nachtlokalen in der Grenzstadt Ban Dan Nok fordern dringend längere Öffnungszeiten. Aktuelle Beschränkungen zwingen die Betriebe bereits um ein Uhr morgens zur Schließung, was die wichtigen Tourismuseinnahmen massiv gefährdet.
Strenge Sperrstunde schadet dem Tourismus
Seit April setzen die Behörden im Bezirk Sadao die Schließung um ein Uhr morgens strikt durch. Sitthipong Sitthiphataraprabha vom Hotelverband erklärt, dass die Unternehmen in der Grenzregion dadurch stark betroffen sind.
Die Stadt lebt fast ausschließlich vom grenzüberschreitenden Tourismus und dem Nachtleben für ausländische Gäste. Thailändische Mitarbeiter arbeiten dort vor allem in Hotels und den betroffenen Unterhaltungsstätten.
Gäste kommen erst spät am Abend
Das Verhalten der Urlauber passt nicht zu den aktuellen Gesetzen in der Sonderwirtschaftszone. Die meisten Besucher wechseln erst gegen 23 Uhr von den Restaurants in die Bars und Clubs.
„Visitors typically begin nightlife activities around 11pm, leaving only about three hours of trading before closure at 1am“, sagt Sitthipong Sitthiphataraprabha. Den Betreibern bleibt somit kaum Zeit für ihr Geschäft.
Forderung nach Öffnung bis vier Uhr
Die Betreiber fordern eine rechtliche Anpassung der Öffnungszeiten bis vier Uhr morgens. Sie verweisen auf Vorbilder wie Bangkok, Pattaya, Koh Samui und Phuket, die bereits von Sonderregelungen profitieren.
Laut Sitthipong brechen die Betreiber keine Regeln, sondern leiden unter Gesetzen ohne Realitätsbezug. Eine Verlängerung der Zeiten könnte der Region monatlich zig Millionen Baht an zusätzlichen Einnahmen bringen.
Wirtschaftliche Zukunft der Grenzregion
Die wirtschaftliche Existenz vieler Angestellter und Unternehmer in Ban Dan Nok hängt direkt vom Erfolg des Nachtlebens ab. Ohne eine dringende Anpassung der Vorschriften bleibt das enorme finanzielle Potenzial der Grenzstadt ungenutzt.
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