CHON BURI – Das weltberühmte Musikspektakel Tomorrowland kommt erstmals nach Asien. Vom 11. bis 13. Dezember verwandelt sich Chon Buri in eine gigantische Tanzfläche. Die Veranstalter rechnen mit über 150.000 Besuchern und einer wirtschaftlichen Wucht von schätzungsweise 6,13 Milliarden Baht, umgerechnet rund 159 Millionen Euro.
50.000 Musikfans pro Tag erwartet
An den drei Festivaltagen strömen im Schnitt täglich 50.000 Menschen auf das Gelände. Nur ein Bruchteil davon kommt aus Thailand selbst. Die Prognose zeigt: 22.500 Thailänder, also 15 Prozent, tanzen neben einer überwältigenden internationalen Mehrheit.
Ganze 127.500 Gäste reisen aus dem Ausland an. Mit einem Anteil von 85 Prozent wird das Festival klar von internationalen Besuchern dominiert. Dieser Mix soll Chon Buri in einen pulsierenden Hotspot für elektronische Tanzmusik verwandeln.
Milliardenschub für die lokale Wirtschaft
Die direkten Ausgaben für die Durchführung des Megaevents beziffern die Organisatoren auf 1,1 Milliarden Baht. Dieses Geld fließt direkt an lokale Dienstleister. Produktionsfirmen, Bühnenbauer, Caterer und das gesamte Veranstaltungsmanagement profitieren unmittelbar.
Der weit größere Batzen entsteht jedoch abseits der Bühnen. Durch verlängerte Aufenthalte der Festivalbesucher werden indirekte Tourismusausgaben von 5,3 Milliarden Baht erwartet. Hotels, Restaurants, der Einzelhandel und Transportunternehmen in der Region dürfen sich auf volle Kassen freuen.
Finanzamt profitiert mit 732 Millionen Baht
Neben den Unternehmen klingelt auch die Staatskasse kräftig. Die Veranstalter schätzen das Steueraufkommen durch das Festival auf rund 732 Millionen Baht. Den Löwenanteil machen direkte Steuern aus.
Allein 590 Millionen Baht entfallen auf die Mehrwertsteuer der Besucherausgaben. Die restlichen 142 Millionen Baht kommen durch indirekte Steuern wie Körperschafts- und Einkommensteuer zusammen.
Thailändische Delegation checkt Pläne in Belgien
Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul reiste mit TAT-Gouverneurin Thapanee Kiatphaibool eigens ins belgische Boom. Dort trafen sie den Chef des Veranstalters WEAREONE.world, Bruno Vanwelsenaers.
Im Hauptquartier von Tomorrowland checkten die thailändischen Spitzenbeamten den aktuellen Stand. Für die Regierung ist das Festival ein Leuchtturmprojekt, um Thailand als Top-Destination für Großveranstaltungen zu positionieren.
Tomorrowlands erste große Asien-Premiere
Tomorrowland feiert in Chon Buri seine erste große Asien-Premiere, die von Experten als kluger Schachzug gewertet wird, um eine junge, reisefreudige Zielgruppe anzusprechen.
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Man sollte ja immer mit der Zeit gehen. Aber diese Art von Sound/Musik ist nicht so ganz mein Fall. Und die Körperbewegungen wären bei mir auch nicht mehr so flüssig. Die Lightshows und Bühnenbilder sind bestimmt interessant für die Augen, da ich meine Ohren aber nicht „zumachen“ kann, sollen sich andere an dem Spektakel erfreuen.