PHUKET, THAILAND – In einem Hotel auf Phuket hat eine Urlauberfamilie nach einem Seafood-Buffet am 17. März auf ihrem leeren Teller eine offenbar benutzte Spritze entdeckt und damit neue Zweifel an der Lebensmittelsicherheit in Touristenzentren ausgelöst.
Geburtstagsreise endet mit Ekelmoment
Die Gruppe, fünf Erwachsene und drei Kinder, war nach eigenen Angaben zur Geburtstagsfeier des jüngeren Bruders nach Phuket gereist und hatte im Hotel ein All-you-can-eat-Meeresfrüchtebuffet besucht.
Nach rund einer Stunde Essen bemerkten sie erst nach dem Leeren eines Tellers mit Garnelen und Muscheln, dass in dem Teller eine Spritze lag, die für sie wie ein bereits verwendetes Instrument aussah.
Wie die Spritze auf dem Teller auffiel
Laut Schilderung wurden die Garnelen mit einer Zange entnommen, jeweils ein oder zwei Stücke auf einmal, bevor der Teller gemeinsam am Tisch geteilt wurde.
Als der Fund auffiel, informierte die Familie das Personal, der Service nahm den Teller mit, und vorher machten die Gäste noch schnell ein Foto als Beleg und aßen nicht weiter.
Hotel reagiert – Gäste lehnen Rabatt ab
Der Vorfall wurde demnach vom Kellner und dem Manager aufgenommen, der als Entgegenkommen 50 Prozent Rabatt anbot und für den folgenden Tag ein Update zur internen Prüfung ankündigte.
Die Familie lehnte den Nachlass ab und erklärte, es gehe nicht ums Geld, sondern um die Frage, wie eine Spritze überhaupt in die Nähe von Speisen und auf einen Teller gelangen könne.
Post in chinesischer Reisegruppe sorgt für Unruhe
Bekannt wurde die Geschichte über einen Beitrag in einer Facebook-Gruppe für chinesische Reisende in Bangkok, in dem der Verfasser anonym bleiben wollte.
Der Autor betonte, es handle sich nicht um eine übliche Buffet-Reklamation wie etwa ein Insekt oder Metallspäne, sondern um das, was die Familie als benutzte Spritze wahrnahm.
Sorge vor Infektionsrisiken – unklare nächsten Schritte
Im Beitrag fragte die Familie andere Mitglieder, wie sie sich schützen könne und ob von der Spritze ein Risiko für ansteckende Krankheiten ausgehen könnte.
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Sie schrieb außerdem, man habe darum gebeten, das Teil testen zu lassen, sei aber unsicher, welche Behörde oder welcher medizinische Weg in so einer Situation der richtige sei.
Zweiter Fall mit Fremdkörpern heizt Debatte an
Parallel machten Berichte die Runde, dass ein Kunde in einer beliebten Pizzakette Glassplitter in einem Spaghetti-Gericht gefunden und sich dabei verletzt habe.
Demnach biss die Person auf die Fragmente, hielt sie zunächst für knusprigen Speck und schnitt sich Mund und Hände beim Entfernen der Splitter.
Deine Meinung
Solche Funde sind selten, aber sie treffen das Vertrauen in Hotels und Kettenrestaurants dort, wo sich Urlaub und Alltag in Touristenorten überschneiden.
Welche Schritte sollten Betroffene in Thailand nach einem möglichen Kontaminationsfund gehen – Arzt, Polizei, Verbraucherschutz, oder erst das Gespräch mit dem Hotel – und warum?



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