Ausländischer Fußgänger stirbt nach Unfall in Pattaya

Ein 55-jähriger Finne wurde auf der Jomtien Second Road von einem Motorrad erfasst und erlag später seinen Verletzungen. Der Fahrer befindet sich in kritischem Zustand. Die Polizei ermittelt.

Ausländischer Fußgänger stirbt nach Unfall in Pattaya
The Pattaya News

PATTAYA – Ein 55-jähriger finnischer Staatsbürger ist am Freitagabend auf der Jomtien Second Road bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Motorradfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Unfall nahe dem Rompho Jomtien Market

Der Vorfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr am 20. März 2026 auf der Jomtien Second Road, in der Nähe des Rompho Jomtien Market. Der Finne wollte die Straße überqueren, als eine Kawasaki Z800 mit hoher Geschwindigkeit herankam. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zur Kollision.

Rettungskräfte der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation rückten an und brachten den Verletzten ins Bangkok Hospital Pattaya. Dort erlag der 55-Jährige kurz nach der Einlieferung seinen Verletzungen. Die Identität des Mannes wird derzeit durch die finnische Botschaft bestätigt.

Motorradfahrer ohne Ausweispapiere

Der Motorradfahrer, dessen Alter auf 30 bis 40 Jahre geschätzt wird, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde ins Pattaya City Hospital gebracht. Sein Zustand gilt als kritisch. Bei ihm wurden keine Ausweispapiere gefunden, sodass seine Identität bislang ungeklärt ist.

Das Motorrad mit Chonburi-Kennzeichen 4 กม 9806 erlitt Totalschaden. Nach dem Aufprall rutschte das Fahrzeug rund 300 Meter über die Fahrbahn und kam erst zum Stillstand, als es in ein geparktes Fahrzeug prallte. Auch dieses wurde beschädigt.

Polizei sichert Spuren und sucht Zeugen

Die Pattaya City Police hat die Ermittlungen übernommen. Beamte sichern derzeit Spuren am Unfallort und werten Überwachungskameras der Umgebung aus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung des Fahrers. Sobald er vernehmungsfähig ist, soll er zum Unfallhergang befragt werden.

Offen ist die genaue Unfallursache. Die Ermittler prüfen, ob überhöhte Geschwindigkeit oder andere Faktoren ausschlaggebend waren. Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer strafrechtliche Konsequenzen.

Anwohner beklagen Raserei auf der Jomtien Second Road

Der Unfallort nahe dem Rompho Jomtien Market gilt als belebte Flaniermeile mit hohem Fußgänger- und Fahrzeugaufkommen in den Abendstunden. Anwohner weisen seit Längerem auf die Gefahr durch zu schnelle Motorräder auf dieser Strecke hin und fordern konsequentere Kontrollen.

Ein lokaler Geschäftsmann sagte gegenüber Medien, die Situation auf der Straße habe sich trotz wiederholter Vorfälle nicht verbessert. Die Sicherheitsbehörden stehen nun unter Druck, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Weiterer Ermittlungsverlauf

Die Polizei wird in den nächsten Tagen die Auswertung der Überwachungskameras abschließen. Zeugenaussagen sollen den Unfallhergang rekonstruieren. Parallel laufen die Bemühungen, den Motorradfahrer zu identifizieren.

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Die finnische Botschaft koordiniert die Benachrichtigung der Angehörigen des Verstorbenen. Weitere Details zum Unfallhergang werden nach Abschluss der ersten Ermittlungsphase veröffentlicht.

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Quelle: thepattayanews.com

3 Kommentare zu „Ausländischer Fußgänger stirbt nach Unfall in Pattaya

  1. Rasserei ist in Pattaya fast überall ein riesiges Problem, zumindest in den typischen Touristengebieten. Das ist lange bekannt und lange wurde nichts dagegen unternommen und so wird es wohl auch dieses Mal sein. Es wird von Polizei und den Behörden viel geredet und die Konsequenzen bleiben aus.

  2. Wie in andere Artikel Problem der Raserei schon erkannt.
    Nichts wird unternommen. Bueroschlaf soll der gesuendeste sein.

  3. Was ist einer der größten Unterschiede von so vielen zwischen Thailand und Vietnam?
    Auf Platz Nr. 1 ist das nach meinem Ranking der Straßenverkehr. Bei meinen Erkundungen diesseits und jenseits der urbanen Gebiete in Vietnam analysiere ich meine Umwelt. Ich bin also ohne Handy vor der Nase unterwegs, das Handy bleibt dort – wo es hingehört – im Zimmersafe der Unterkunft. Der Zimmersafe als faradaysche Käfig tut dem Akku gut. Auch ein nicht ausschaltbares Handy wie z.B. das mit dem angebissenen Apfel kann weder über Triangulation noch mittels seines barometrischen Sensors den genauen Standort nach Hause übermitteln. Aber zurück zum Straßenverkehr. Die Unterschiede sind gravierend. Auch in den Touristengebieten in Vietnam ist es morgens noch ruhig, es wird aber mit zunehmenden Straßenverkehr ein wahres Hupkonzert veranstaltet. In Thailand geht es dagegen viel, viel ruhiger zu: Pluspunkt Thailand! Das Überqueren der Straße in Hanoi oder Ho-Chi-Minh-City ist außer in den Morgenstunden für einen „Neuling“ in Vietnam schon eine kleine Mutprobe, aber es ist viel ungefährlicher als in Thailand. Also tief Luft holen, eine Hand nach oben strecken und winkenden durch den dichten hupenden Verkehr einfach losgehen. Die Autos reduzieren die Geschwindigkeit oder halten an und die Kolonne von Motorrädern umkurvt die Fußgänger – was wegen der viel geringeren Fahrgeschwindigkeit als in Thailand möglich ist. Dieses Verhalten würde in Thailand die Lebenserwartung drastisch senken. Trotzdem ist es natürlich auch in Vietnam ratsam besser den Zebrastreifen an einer Ampel zu nutzen. Was auch sehr auffällig ist, seit zwei Wochen in Ho-Chi-Minh-City ist mir nur ein einziges „Big-Bike“ wie das im Bericht gezeigte Unfallbike mit extra breiten Reifen begegnet und was sich durch seine überhöhte Geschwindigkeit nicht dem allgemeinen Verkehrsfluss anpasste. Es war kein Asiat, sondern ein weißer Ausländer! Ich dachte sofort an Pattaya, Phuket & Co. Ich treffe immer öfter Farangs aus Thailand, die sich Vietnam als alternativen Standort anschauen. Bleibt zu hoffen, dass Farangs die als „Brusttrommler“ mit getunten Big-Bikes unterwegs sind bleiben, wo sie ihr Ego bisher ausleben, in Thailand!

    Neben meinen sozialpsychologischen Analysen ein paar Daten Dritter wie der leider seit Corona nur noch eingeschränkt glaubwürdigen WHO. Da diese Daten aber anders als bei Corona keine Profitinteressen der privaten Spender der WHO betreffen wie die Impfstoffhersteller und deren Aktionäre sind sie wohl glaubwürdig. Diese Werte stützen sich auf Daten der UN, World Bank sowie der nationalen Statistikbehörden, sie werden als „gerundete Durchschnittswerte“ der letzten 10 Jahre von WHO Global Status Reports benannt:
    1. Thailand | Verkehrstote: ca. 24.000 pro Jahr | Einwohner ca. 67 – 71 Millionen
    2. Vietnam | Verkehrstote: ca. 11.000 pro Jahr | Einwohner ca. 88 – 100 Millionen
    Die Schwankungen bei der Anzahl der Verkehrstoten pro Jahr ist gering. In Vergleich zu den letzten 5 Jahren werden dieselben Durchschnittswerte bei den Verkehrstoten angegeben. Also grob gesagt, trotz geringerer Einwohnerzahl hat Thailand mehr als doppelt so viele Verkehrstote wie Vietnam.

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