Außenminister: 30 Tage Visafreiheit schaden Thailand Tourismus nicht

🚨 Thailand verkürzt die visafreie Einreise auf 30 Tage? Viele Urlauber sind verunsichert – doch der Außenminister gibt Entwarnung: Der Tourismus soll nicht leiden. Was bedeutet das für deinen nächsten Thailand-Trip? Jetzt alle Hintergründe erfahren! 🌴✈️

wb-20260325-081835
Pattaya Mail

PATTAYA, THAILAND – Thailand erwägt, die visumfreien Aufenthalte für Touristen von 60 auf 30 Tage zu reduzieren, um die nationale Sicherheit zu stärken. Außenminister Sihasak Phuangketkeow äußerte sich dazu am Dienstag.

Reduzierung der visumfreien Aufenthaltsdauer

Der Außenminister erklärte, dass die vorherige Regierung die 60-tägige Ausnahme eingeführt hatte, um den Tourismus anzukurbeln. Allerdings haben die Behörden festgestellt, dass ausländische Staatsangehörige diese Regelung für nicht-touristische Zwecke ausnutzen.

Das neue Vorschlag sieht vor, dass der standardmäßige visumfreie Eintritt auf 30 Tage verkürzt wird, mit der Möglichkeit, den Aufenthalt aus touristischen Gründen zu verlängern.

Auswirkungen auf den Tourismussektor

Sihasak äußerte sich zuversichtlich, dass diese Änderung den Tourismussektor nicht stören wird. Gleichzeitig ermögliche sie den Behörden eine bessere Überwachung der Grenzsicherheit.

Die Anpassung der Visabestimmungen soll dazu beitragen, die Sicherheit im Land zu erhöhen und Missbrauch zu verhindern.

Erfolge bei der Rückführung von Staatsangehörigen

Der Außenminister hob die jüngsten Erfolge des Ministeriums hervor, über 1.000 thailändische Staatsangehörige aus Konfliktgebieten im Nahen Osten zurückzuführen. Diese Evakuierungsoperationen, insbesondere die Einsätze in Iran, erforderten eine komplexe Koordination.

Die Rückführungen zeigen das Engagement der thailändischen Regierung, ihre Bürger in Krisensituationen zu unterstützen und zu schützen.

Koordination und Herausforderungen

Die Evakuierungsoperationen waren mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, die eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern erforderten. Sihasak betonte die Wichtigkeit solcher Kooperationen für die Sicherheit der thailändischen Bürger im Ausland.

Die Komplexität der Einsätze verdeutlicht die Notwendigkeit, gut vorbereitete Strategien für zukünftige Krisen zu entwickeln.

Zukunft der Visapolitik

Die geplante Änderung der Visapolitik könnte weitreichende Auswirkungen auf die Einreisebedingungen für Touristen haben. Experten sind sich uneinig über die langfristigen Folgen für den Tourismussektor.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Diskussion über die neue Regelung wird voraussichtlich in den kommenden Wochen an Intensität gewinnen, während die Regierung die Meinungen von Stakeholdern einholt.

Deine Meinung

Was haltet ihr von der geplanten Reduzierung der visumfreien Aufenthaltsdauer in Thailand? Glaubt ihr, dass dies die Sicherheit im Land erhöht oder den Tourismus negativ beeinflusst?

Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren und lasst uns wissen, wie ihr zu diesem Thema steht!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Pattaya Mail

17 Kommentare zu „Außenminister: 30 Tage Visafreiheit schaden Thailand Tourismus nicht

    1. Wie lange jemand Urlaub macht, entscheidet jeder für sich selbst und sicher kein Steintiisch Experte 🤬🤬🤬

      1. Was hindert Dich denn länger Urlaub zu machen? Visa beantragen und Deinem längeren Aufenthalt steht nichts mehr im Wege. Die verlängerte Aufenthaltsdauer wurde im Nachgang zu Corona eingeführt. Dann ist es wieder wie es früher war. Offensichtlich geben negative Auswüchse Anlass, die Visafreie Einreise wieder auf 30 Tage zu setzen.

    2. Deren Beantragung auch Bearbeitungszeit kostet. In Zukunft noch mehr, weil mehr Touristen Visa beantragt werden müssen und eben mehr zu prüfen ist.

      Ab für einen Kurztrip von China oder Indien aus, da genügen 30 Tage sicher. Also schadet es auch nicht dem Tourismus. Ich werde 2027 dann mal aussetzen.

      Schon den fehlenden Windows 11 Treiber für die Zircon UPS erledige ich besser von Deutschland aus, falls mir der Hersteller das Protokoll zusendet. Hier könnte es ja auch bei Public Domain ( nicht Open Source ) als unerlaubte Arbeit gelten…..wobei ich in Deutschland das DevKit habe. Manches ist eben für einen Europäer sehr schwer nachzuvollziehen.

      1. Ich habe bis 2020 nie länger als ein paar Tage auf die Visa gewartet. Wenn ich Montags die Visa bei der Botschaft beantragt habe, konnte ich den Pass mit Stempel in der gleichen Woche abholen. Nur September 2020, dauerte es Corona bedingt ein paar Tage länger. Daher ist der Zeitfaktor kein Argument, das gegen eine Visa spricht.

        1. Nun, Herr Roman, sicher haben auch Sie mitbekommen, das es das E-Visa System eingeführt wurde. Also mit bei Botschaft vorbei springen ist da nichts mehr. Genauer, das E-Visa System wurde bei dem für mich zuständigen Generalkonsulat Frankfurt am 11.10.2023 eingeführt. Nominal weltweit bei allen thailändischen Vertretungen seit dem 01.01.2025. Insofern sind die Erfahrung bis zur Covid Epoche in diesem Zusammenhang als Maßstab etwas am Thema vorbei.

          Laut E-Visa System dauert ein Visa 15 Werktage. 2023 hatte ich ein NON-O Freitag Mittag beantragt, am darauffolgenden Montag kurz nach 15:00 kam die EMail mit Approved.

          Wenn Ihr ins E-Visa System reinschaust, es gibt da verschiedene Bearbeitungszustände. Zuerst ist die Prüfung der Dokumente auf formale Korrektheit. Die übersetzte Heiratsurkunde hatte Stempel des Generalkonsulat Frankfurt, der Kontostand war ein 3 Monatsstatement der Kasikornbank am thailändischen Wohnsitz. Also nichts wirklich kompliziertes für eine thailändische Vertretung bei der Prüfung. Dieser Zustand „Dokumentenprüfung Ausstehend“ hatte bei mir diesmal gut vier Wochen gedauert. Der Status „Genehmigung ausstehend“ dauerte dann nur noch zwei Stunden.

          Falls ihr, Herr Roman, häufiger hier reinschaut, solltet Ihr Euch auch an einen Artikel im Wochenblitz um Oktober/November 25 erinnern, das die Bearbeitungsdauer etwas länger dauert, um es sehr freundlich zu formulieren.

          Und jetzt füllt die Quere „Dokumente prüfen“ noch mit genug 60 Tage Touristen Visa weil plötzlich fast jeder eines benötigt….und Zeit wird plötzlich ein Problem. Bei einer Rückfrage käme das Visum nach Einreise, weil nach Einreichen der angeforderten Unterlagen die Wartezeit von vorne beginnt. Es geht schön der Reihe nach…

  1. Es freut mich das der Herr Minister in der jetzigen Zeit keine anderen Probleme hat als die bösen 60 Tage Aufenthalte!

  2. Moin, ich finde es schade, das Thailand zuerst mal jedem Ausländer misstraut. Man sollte sich doch freuen, wenn so viele Menschen länger in Thailand bleiben möchten. Jedes andere Land wäre stolz darauf!

    1. Wo wirst Du beim Längerbleiben gehindert? Visa beantragen und deinem längeren Aufenthalt steht nichts mehr im Wege.

  3. 30 Tage reichen für den größten Teil der „normalen“ Touristen völlig aus. Wer länger bleiben möchte soll sich ein offizielles Visa besorgen.

  4. Man kann nur noch staunen. Die Anzahl der westlichen Urlauber wird mittelfristig einbrechen. Kriege und politische Spannungen tun nicht gerade die Lust auf Reisen nach fernen Ländern fördern. Gerade in Europa wirkt sich aktuell ein beängstigter Wohlstandverlust auf. Immer weniger Menschen können sich in Europa einen Interkontinental-Urlaub leisten. Dazu kommt noch, dass die Nachbarländer von Thailand eine massive Konkurrenz und auch eine günstigere Alternative zu Thailand entwickeln. Wieso thailändische Politiker jetzt nicht um jeden Urlauber kämpfen entzieht sich der normalen Logik. Aber was soll es. Wenn Thailand meint, sie können sich das erlauben, dann soll es so sein.

  5. Wegen einiger “ W E N I G E R “ sollen jetzt mehr als 95-97 % der -ausschließlich zu touristischen Zwecken- Einreisenden unter “ verschärften Einreisebedingungen “ leiden, wegen der Rücknahme der 60-Tage Regelung ?

    DAMIT werden vor allem auch – die Langzeitrentner Touristen – betroffen die “ für Thailand wichtige DEVISEN “ ins Land bringen + zwar über einen längeren Zeitraum.

    Die Rücknahme der Visumfreiheit auf dann – nur noch 30 Tage – ist nicht nur unverhältnismäßig, sondern in erster Linie “ Thailand selbst “ – es werden die dringend benötigten DEVISEN-Einnahmen der “ ausbleibenden Touristen “ zurückgehen. SCHON HEUTE – gibt es in den Nachbarländern Thailandś – Länder mit MEHR ALS 30 Tagen VISA-FREIHEIT – die sich ALLE freuen wenn -frühere Thailandreisende- zu IHNEN kommen + Thailand den RÜCKEN kehren. Zumal in diesen Ländern die Lebenshaltungskosten – teilweise – erheblich günstiger sind als (ausgerechnet) Thailand.

  6. An alle Steintiisch Experten, das man ein Visa beantragen kann, so schlau bin ich schon lange, habe es auch für 15 Jahre lang gemacht! Mich kotzen nur die dämlichen Aussagen an, nach denen jeder der die 60 Tage ausnutzt unter Generalverdacht gestellt wird kriminell zu sein!! 🤬🤬🤬

  7. Hallo,
    also jetzt muss ich auch mal was dazu sagen:
    Bin mit einer thailändischen Frau seit langem verheiratet und habe Kinder. Im Jahr 2023 wollten wir wieder etwas länger Urlaub in Thailand machen und dazu die gesamten Sommerferien (Schulferien) nutzen. Habe deshalb das Touristenvisum für mich beantragt. Leider kann man es ja nicht mehr bei der Botschaft persönlich machen, da ging es immer problemlos. Alles dann elektronisch eingereicht war, Tickets, Gehaltsnachweis, sogar eine Bürgschaft vom Schwiegervater, usw, die Gebühr bezahlt, dauerte es Monate, wenn ich den Sachbearbeiter anrufen wollte, ging er fast nie ans Telefon, und es dauerte ewig bis man dort überhaupt jemanden erreichen konnte. (einmal wollte er eine andere E Mail Adresse von mir, ich kam mir vor wie ein Bettler, das werde ich sicher nicht mehr machen). Das Visum kam nie, weis bis heute nicht warum. Sind dann trotzdem geflogen. Einreise problemlos und später bei der Immigration in Udon Thani verlängert. Ging dort relativ schnell und unkompliziert.
    Trotzdem es gibt genug Leute hier, die einfach nur länger Urlaub machen wollen und z.B, per Mietwagen viele der doch schönen Orte in Thailand besuchen wollten. Deshalb ist so ein ein 60 Tage Visum einfach nur gut und praktisch.

    1. Genauso sehe ich es auch..Sommerferien = 6 Wochen = 42 Tage. Wir reisen zu dritt auf die Insel Koh Chang und müssen dann unseren Inselaufenthalt für 3 Tage unterbrechen um ein Visum auf dem Festland um 30 Tage zu verlängern. Da entstehen weitere Kosten und längere Wartezeiten.
      Wir werden nur noch höchstens 30 Tage in Thailand bleiben. Also hat es auch Auswirkungen. Zum Online-Visum: Damals bin ich auch dran verzweifelt.

  8. Ja das viel gepriesenen
    e-visa funktioniert nur problemlos über eine Visa Agentur,den von der freundlichen Botschaft wird nur kassiert und man erhält keine Rückmeldung wenn etwas nicht stimmt. So wurde bei mir die Buchungsbestätigung die ich direkt vom Hotel bekam nicht akzeptiert,weil nicht von einer Buchungsplattform wie booking com. Als die 60 Tage Visa freie Einreise eingeführt wurde beantragte ich sicherheitshalber ein Touristen Visa bezahlt €35 bekommen eine E-Mail das ich 60Tage Visafrei einreisen kann! Geld Rückerstattung leider nicht! Wahrscheinlich nur bei Budda einklagbar!

  9. Bin Rentner und verbringe gerne 3 Wintermonate in Thailand, mit 60 Tagen und eine Verlängerung war das bisher Ideal für mich …in Zukunft muss ich nach einen Monat verlängern und danach Ausreißen. Das kotzt mich richtig an…

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.