PATTAYA – Ein 65-jähriger Brite verlor am Freitagabend die Kontrolle über sein Motorrad und kollidierte mit einem Strommast. Die eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos, der Mann verstarb an der Unfallstelle.
Tödlicher Crash am Freitagabend
Gegen 20:00 Uhr am 3. April 2026 erreichte ein Alarm die Rettungszentrale der Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya. Ein schwerer Motorradunfall hatte sich in der Soi Na Mueang ereignet.
Die Retter eilten sofort zum Unfallort. Dort fanden sie den Verletzten neben seiner Maschine vor. Seine Verletzungen wurden als lebensbedrohlich eingestuft.
Einsatz der Rettungskräfte
Die Rettungskräfte leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Trotz intensiver Bemühungen konnten keine Lebenszeichen mehr festgestellt werden.
Ein hinzugezogener Notarzt stellte den Tod fest.
Tödliche Verletzungen
Erste medizinische Feststellungen ergaben schwerste Verletzungen durch den Aufprall. Der Tod trat vermutlich unmittelbar nach dem Unfall ein.
Später identifizierten die Behörden das Opfer als Herrn Perkins (65) aus Großbritannien. Die offizielle Benachrichtigung der Botschaft läuft.
Zerstörtes Motorrad zeugt von Wucht
Neben dem Opfer fanden die Einsatzkräfte sein Motorrad – eine schwarze Yamaha mit Chonburi-Kennzeichen. Der Zustand des Fahrzeugs sprach Bände.
Die Front war stark beschädigt. Die Polizei geht von einem ungebremsten Aufprall aus. Der Mast wies deutliche Einschlagsspuren auf.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Ermittler der Polizei von Pattaya haben die Arbeit aufgenommen. Sie sicherten Spuren, fotografierten die Unfallstelle und sammelten Beweise.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Polizei prüft nach Angaben der Ermittler alle Unfallhergänge. Mögliche Ursachen: überhöhte Geschwindigkeit, ein plötzlicher Fahrfehler oder die Straßenverhältnisse. Auch die Möglichkeit einer medizinischen Notlage des Fahrers wird geprüft. Ein Herzinfarkt oder Schwindelanfall könnten den Kontrollverlust erklärt haben.
Gefährliche Straße in Pong
Die Soi Na Mueang ist bei Anwohnern bekannt – aber nicht nur für ihre landschaftliche Schönheit. Einheimische berichten von häufigen Unfällen auf dieser Strecke. „Vor allem nachts ist die Beleuchtung schlecht. Viele fahren zu schnell“, kommentierte ein Anwohner. Die Polizei hat bereits mehrfach vor den Gefahren gewarnt.
Trotz aller Warnungen passieren immer wieder schwere Unfälle. Dieser tragische Vorfall ist der jüngste in einer langen Liste.
Was Touristen und Expats wissen müssen
Thailand gehört weltweit zu den Ländern mit den höchsten Verkehrstoten. Motorradfahren ist hier besonders riskant. Die Behörden raten ausländischen Besuchern dringend: Tragen Sie immer einen Helm und fahren Sie defensiv. Auch die richtige Fahrerlaubnis ist Pflicht.
Unabhängig von generellen Sicherheitsvorkehrungen war die Aufprallenergie in diesem Fall tödlich.
Trauer und Anteilnahme
Die britische Gemeinde in Pattaya reagierte betroffen. Die zuständige Botschaft in Bangkok wurde informiert und unterstützt die Angehörigen bei den notwendigen Formalitäten.
Die Koordinierung der Rücküberführung in das Heimatland wurde eingeleitet.
Ermittlungen laufen
Die Polizei wird in den kommenden Tagen weitere Zeugen befragen. Auch mögliche Überwachungskameras in der Umgebung werden ausgewertet. Der Leichnam des Briten wurde zur weiteren Untersuchung in die Gerichtsmedizin gebracht. Ein toxikologischer Bericht wird erstellt.
Nach Abschluss der forensischen Untersuchungen wird die Polizei einen offiziellen Bericht veröffentlichen.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: