BANGLAMUNG, THAILAND – Eine 37-jährige Frau aus Rayong ist in der Na-Kluea-Gegend nach einem Sturz aus einem Hochhaus-Condo tot aufgefunden worden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen: Unfall, Suizid oder ein mögliches Verbrechen.
Fundort und Alarmierung der Behörden
Der Vorfall wurde am 11. April 2026 um 22:36 Uhr gemeldet, nachdem eine Person aus großer Höhe gestürzt sein soll.
Polizei, Rettungskräfte der Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya sowie Forensiker aus Chonburi rückten zu dem 21-stöckigen Wohngebäude im Gebiet Na Kluea (Bezirk Banglamung) aus.
Erste Erkenntnisse am Fundort
Die Tote, eine 37-jährige Frau (Name: „Chommai“, Nachname nicht veröffentlicht), wurde neben dem Gebäude aufgefunden.
Sie trug ein langes blaues Nachthemd; Rettungskräfte stellten Verletzungen fest, die vom Sturz stammen dürften.
Verletzungen und erste forensische Fragen
Zusätzlich zu den mutmaßlichen Sturzverletzungen entdeckten Ermittler am Körper Verletzungen, die nach Einschätzung der Forensiker nicht durch den Aufprall entstanden sein könnten.
Die Obduktion soll klären, ob Fremdeinwirkung vorlag.
Aussage eines italienischen Bekannten
Die Polizei befragte einen 65-jährigen Italiener, Herrn Gabellini, der angab, in seinem Zimmer im 20. Stock gewesen zu sein, während die Frau noch lebte.
Er sagte, er habe später vom Sturz erfahren und sei zur Identifizierung nach unten gekommen; er bestritt sexuelle Kontakte und erklärte, die Frau habe drei Tage zuvor den Kontakt abgebrochen.
Hinweise aus der Nachbarschaft
Bewohner berichteten den Beamten, die beiden hätten einen engen Eindruck gemacht; der Mann habe im 20. Stock gewohnt, die Verstorbene im 4. Stock.
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Nachbarn beschrieben die Frau als zurückgezogen und sprachen von Depressionen, zugleich sei zunächst unklar gewesen, von welchem Stockwerk sie gestürzt sei und wie es dazu kam.
Spurensicherung und mögliche Absprungstelle
Die Polizei sperrte den Bereich ab, um unbefugten Zutritt zu verhindern und Spuren zu sichern.
Als wichtiges Indiz wurden ein Paar Flip-Flops, die der Frau zugeschrieben werden, im 14. Stock gefunden und als Beweismittel sichergestellt.
Autopsie und Auswertung von Videoaufnahmen
Der Leichnam wurde zur Obduktion gebracht, um die genaue Todesursache festzustellen.
Parallel koordiniert die Ermittlungsleitung die Auswertung von Zeugenaussagen und vorhandenen CCTV-Aufnahmen, wobei die Videoabdeckung in einigen Bereichen begrenzt sein soll.
Deine Meinung
Was denkst du: Deuten die bisherigen Hinweise eher auf einen tragischen Unfall, einen Suizid oder auf Fremdeinwirkung hin?
Schreib uns in die Kommentare, welche Fragen die Ermittler aus deiner Sicht dringend klären müssen – und wie du die Rolle von CCTV und Zeugenaussagen in solchen Fällen einschätzt.



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