Fake-Geburten in Korat: Armee-Krankenhaus unter Verdacht

28 neue Schwindel-Geburten für Chinesen in Korat aufgedeckt – sechs Zwillinge dabei! Name eines Armeekrankenhauses taucht immer wieder auf. Wer schmierte die Beamten?

Fake-Geburten in Korat: Armee-Krankenhaus unter Verdacht
Prasit Tangprasert, Bangkok Post

NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Ein massiver Skandal um gefälschte Geburtsurkunden erschüttert die Behörden in Korat. Chinesische Staatsangehörige sollen sich mit Hilfe korrupter Beamter thailändische Dokumente für ihre Kinder erschlichen haben.

Dutzende gefälschte Urkunden entdeckt

Die Ermittler stießen in der Gemeinde Pho Klang auf 28 weitere Fälle von Betrug. Damit steigt die Zahl der gefälschten Geburtsregistrierungen in dieser Region auf insgesamt 45 an.

Bürgermeister Kittipong Pongsurawet bestätigte am Freitag den Fund der Dokumente. Alle betroffenen Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit chinesischen Staatsangehörigen.

Armeekrankenhaus gerät in Fokus

Besonders auffällig ist die häufige Nennung des Fort Suranaree Hospitals in den Unterlagen. Die Babys wurden angeblich zwischen Juni und Oktober letzten Jahres in diesem Militärkrankenhaus geboren.

Unter den Registrierungen befanden sich allein sechs Zwillingspaare innerhalb eines einzigen Monats. Diese ungewöhnliche Häufung erregte sofort die Aufmerksamkeit der thailändischen Ermittler.

Hohe Bestechungsgelder für Beamte

Ein Beamter der Gemeinde soll für jede Fälschung hohe Summen kassiert haben. Die Beträge lagen laut Kittipong Pongsurawet zwischen 10.000 und 30.000 Baht pro Dokument.

Das Geld stammte offenbar von einem organisierten chinesischen Ring. Die Gemeinde hat bereits Anzeige gegen den verantwortlichen Mitarbeiter bei der Polizei erstattet.

Ermittlungen gegen kriminelles Netzwerk

Die Polizei befragt derzeit weitere Zeugen, bevor sie offiziell Anklage erhebt. Auch das betroffene Krankenhaus hat eine interne Untersuchung eingeleitet, um die Verbindung zu klären.

In Bangkok wurden diese Woche bereits sechs Verdächtige im selben Zusammenhang festgenommen. Die Behörden prüfen nun, ob es landesweit weitere Fälle dieser Betrugsmasche gibt.

Skandal zieht weitere Kreise

Bürgermeister Kittipong Pongsurawet ist überzeugt, dass der verdächtige Beamte Komplizen hatte. „This scandal involves more people“, erklärte er gegenüber den Medien.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

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