MAE HONG SON, THAILAND – Am 4. Mai warnen die Behörden die Bevölkerung eindringlich vor dem Verzehr von Muscheln aus dem Salween-Fluss. Forscher entdeckten in den Tieren gefährliche Mengen an Arsen und Blei, die weit über den erlaubten Grenzwerten liegen.
Giftige Muscheln im Salween
Bürgermeister นายพงษ์พิพัฒน์ มีเบญจมาศ informierte die Öffentlichkeit über die besorgniserregenden Untersuchungsergebnisse des ศูนย์วิจัยวิทยาศาสตร์สิ่งแวดล้อม der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Chiang Mai. Die Analysen der gesammelten Flussmuscheln zeigen eine massive Belastung durch Schwermetalle, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt.
Besonders die Bleiverte schockieren die Experten mit 3,83 Milligramm pro Kilogramm. Dieser Wert überschreitet den zulässigen Standard von 1,5 Milligramm pro Kilogramm um mehr als das Zweieinhalbfache.
Gefährliche Arsenwerte entdeckt
Noch dramatischer stellt sich die Situation beim Arsen dar, wo Forscher bis zu 11,06 Milligramm pro Kilogramm in frischen Muscheln fanden. Da sich diese Giftstoffe in den Organismen anreichern, ist das Risiko für die Konsumenten extrem hoch. Für Arsen (As) gibt es in Thailand keinen offiziellen Grenzwert.
Untersuchungen von Wasser und Sedimenten durch die Umweltbehörde (Department of Pollution Control, กรมควบคุมมลพิษ) und die Einheit สคพ.1 bestätigen diesen gefährlichen Trend im Flusslauf. Die Messwerte liegen auch hier um ein Vielfaches über den geltenden Sicherheitsnormen.
Strenge Warnung für Risikogruppen
Das Forschungsteam rät allen Anwohnern dringend dazu, vorerst komplett auf den Verzehr der Muscheln zu verzichten. Dies gilt insbesondere für Kinder, schwangere Frauen, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Krebs oder Nierenleiden.
Weitere Proben werden nun an das Labor des Ramathibodi‑Klinikums (โรงพยาบาลรามาธิบดี) gesendet, wo das Department of Medical Sciences (กรมวิทยาศาสตร์การแพทย์) das anorganische Arsen analysiert, um so schnell wie möglich absolute Klarheit über das gesamte Ausmaß der Kontamination zu gewinnen.
Medizinische Tests für Anwohner
Die Kinderkrankenschwester Yupaporn entwickelt derzeit spezielle Formulare, um das Gesundheitsrisiko für die Menschen vor Ort individuell zu bewerten. Werden hohe Risiken festgestellt, folgen sofortige medizinische Untersuchungen in den regionalen Krankenhäusern.
Dabei untersuchen Spezialisten den Urin auf Arsen und das Blut der Betroffenen auf Bleirückstände. Sollten Vergiftungen bei Gemeindemitgliedern festgestellt werden, koordinieren die Ärzte umgehend die notwendigen Behandlungen.
Sicherheit der Bevölkerung
Die Fischereibehörde wurde bereits eingeschaltet, um die Untersuchungen zu wiederholen und die Sicherheit der Dorfbewohner dauerhaft zu gewährleisten. Die Gesundheit der Menschen am Salween-Fluss hat für die Verantwortlichen jetzt oberste Priorität.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: