Ärger am Wat Arun: Fotografen vertreiben Touristen von Fotospots

Dreiste Fotografen-Mafia am Wat Arun! Touristen werden an Bangkoks Wahrzeichen einfach vertrieben, um zahlenden Kunden Platz zu machen. Während die Wut im Netz eskaliert, reagiert der Tempel auf eine ganz eigene Weise.

Ärger am Wat Arun: Fotografen vertreiben Touristen von Fotospots
AmarinTV

Bangkok, Thailand – Eine Touristenbeschwerde über Fotografen am Wat Arun sorgt erneut für Ärger rund um das berühmte Tempelgelände. Besucher sagen, sie seien von öffentlichen Bereichen weggeschickt worden, damit zahlende Fotokunden Platz bekommen. Jetzt wächst der Druck auf Behörden und Tempelverantwortliche, die Regeln klarer durchzusetzen.

Beschwerde bringt alten Streit zurück

Am 5. Mai wurde der Ärger in den sozialen Medien geteilt. Im Mittelpunkt steht Wat Arun Ratchawararam Ratchawaramahawihan in Bangkok, wo eine Gruppe von Fotografen Touristen aufgefordert haben soll, bestimmte Plätze zu räumen.

Der Vorwurf: Die Stellen sollten für eigene Kunden freigehalten werden, die bezahlen. Damit ist die Debatte um den Umgang mit kommerziellen Fotodiensten am Tempel wieder offen.

Kritik an Regeln und Kontrolle

Die Berichte haben Fragen ausgelöst, ob die bestehenden Regeln für Fotografen am Tempel überhaupt konsequent durchgesetzt werden. Auch die Kontrolle der kommerziellen Fotodienste steht wieder im Fokus.

Online fiel die Reaktion deutlich aus. Nutzer beschrieben das Verhalten als unangemessen und äußerten Sorgen, dass es dem Image des thailändischen Tourismus schaden könnte.

Behörden sollen eingreifen

In den Kommentaren wurde auch gefragt, ob bestimmte Gruppen beliebte Bereiche im Tempel beherrschen. Gleichzeitig gab es Forderungen an das Department of Tourism und die Tourist Police, die Lage zu prüfen und gegebenenfalls Schritte einzuleiten.

Amarin TV berichtete, dass es bisher keine offizielle Antwort des Tempels zu weiteren Maßnahmen gegeben habe.

Wat Arun bleibt unter Beobachtung

Frühere Bemühungen hatten bereits darauf abgezielt, Fotografen und Betreiber von thailändischen Kostümverleihen am Standort zu ordnen. Tempelvertreter hatten dazu Berichten zufolge Treffen abgehalten, um Richtlinien festzulegen und Streit mit Besuchern zu vermeiden. Parallel dazu hat die UNESCO den Phra Prang von Wat Arun auf ihre vorläufige Liste für den Weltkulturerbestatus gesetzt. Das Kulturministerium hat das Department of Fine Arts beauftragt, ein Nominierungsdossier sowie Erhaltung, Restaurierung und Verwaltung des Standorts nach internationalen Standards vorzubereiten.

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Quelle: Thaiger

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