BANGKOK, THAILAND – Das thailändische Kabinett hat ein Notstandsdekret genehmigt. Das Finanzministerium darf dafür 400 Milliarden Baht aufnehmen. Premierminister Anutin Charnvirakul warnt vor steigenden Preisen und neuer Belastung für Millionen Menschen.
Regierung zieht Notbremse
Das Kabinett gab am Dienstag in Bangkok grünes Licht für das Dekret. Es soll die Folgen der globalen Energiekrise abfedern.
Anutin Charnvirakul sagte im Regierungssitz, der Druck auf Thailand nehme immer weiter zu. Die Krise treffe längst nicht mehr nur Energiepreise.
Preise steigen weiter
Nach seinen Worten hat sich der Konflikt im Mittleren Osten verschärft. Das hat die Energiepreise nach oben getrieben und die Weltwirtschaft schwer getroffen.
Die Belastung reiche inzwischen bis zu Lebensmitteln und Lebenshaltungskosten. Anutin sprach von einer dringenden Lage, die sich nicht aufschieben lasse.
400 Milliarden Baht frei
Das Darlehensdekret über 400 Milliarden Baht soll als besonderer rechtlicher Mechanismus dienen. Es gilt für dringende und unvermeidbare Umstände.
Die Mittel sollen Haushalte entlasten und die Wirtschaftstätigkeit stützen. Zugleich will die Regierung die Energiewende beschleunigen.
Gezielte Hilfe geplant
Besonders unterstützt werden sollen Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen, Landwirte und kleine sowie mittlere Unternehmen.
Auch Branchen, die direkt unter steigenden Energiekosten leiden, stehen im Fokus. Bei der Landwirtschaft nennt die Regierung Hilfen für Dünger und wichtige Betriebsmittel.
Thailand soll robuster werden
Anutin betonte, Thailand solle die Krise überstehen und zugleich widerstandsfähiger werden. Die Regierung will dabei strikt an der Haushaltsdisziplin festhalten.
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