Nakhon Ratchasima, Thailand – In lokal verkauftem Flaschenwasser ist Salmonella nachgewiesen worden. Die Behörden haben eine dringende Untersuchung eingeleitet und nehmen eine Produktionsstätte ins Visier, die früher eine Reifenverarbeitungsfabrik war.
Regierung ordnet sofortige Prüfung an
Supamas Isarabhakdi hat eine Untersuchung möglicher Gesetzesverstöße, Hygienemängel und regulatorischer Lücken angeordnet. Das Office of the Consumer Protection Board soll eine formelle Prüfung einleiten.
Die Behörden wollen zugleich klären, wie weit das Wasser verbreitet wurde und wie groß die öffentliche Belastung ist. Auch mögliche Durchsetzungsmaßnahmen stehen auf dem Tisch.
Gesundheitsbehörden schlagen Alarm
Der Nachweis von Salmonellen in lokal verkauftem Flaschenwasser löste bei den provinziellen Gesundheitsbehörden sofort Besorgnis aus. Das provinzielle Amt für öffentliche Gesundheit gab eine Warnung heraus.
Nach Angaben der Behörden stellen Salmonellen in Trinkwasser ein ernstes Sicherheitsrisiko dar. Bisher wurden keine Krankheiten gemeldet, die mit dem Produkt in Verbindung stehen.
Alte Reifenfabrik sorgt für neue Fragen
Die betroffene Produktionsstätte war ursprünglich eine Reifenverarbeitungsfabrik. Genau diese Vorgeschichte weckt nun Zweifel an Hygienevorschriften und möglichem Kontaminationsrisiko.
Supamas verwies auf mögliche Lücken bei der Einhaltung von Vorschriften und bei der Eignung der Anlage. Die Behörden prüfen deshalb, ob der Standort die erforderlichen Standards erfüllt und wie die Betriebsgeschichte aussieht.
Prüfung von Unterlagen und möglichen Folgen
Die Ermittler wollen Hygienestandards und Umbauverfahren genau bewerten. Dazu kommen Zertifizierungs- und Lizenzunterlagen auf den Prüfstand, und Proben können für weitere Labortests entnommen werden.
Supamas sagte, dass rechtliche Schritte folgen werden, wenn Verstöße festgestellt werden. Mögliche Strafen reichen von Geldstrafen bis zur Aussetzung des Betriebs, auch ein Entzug von Lizenzen ist möglich.
Ergebnisse nach Überprüfung
Das provinzielle Amt für öffentliche Gesundheit beobachtet die Lage weiter genau. Auch öffentliche Gesundheitsbehörden und Industrieregulierungsbehörden können sich an der Untersuchung beteiligen. Die Behörden wollen ihre Ergebnisse erst nach der Überprüfung bekannt geben. Ein Produktrückruf wurde bisher nicht angekündigt.
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