Stopp für Thai-Arbeiter: Südkorea sperrt vier Provinzen wegen Flucht

Südkorea stoppt Arbeitsvisa für vier Thai-Provinzen! Wegen massenhafter Flucht aus Saisonjobs greift Seoul nun hart durch. Tausende ehrliche Arbeiter bangen um ihre Zukunft – doch was bedeutet das für die Betroffenen?

Stopp für Thai-Arbeiter: Südkorea sperrt vier Provinzen wegen Flucht
The Thaiger

Südkorea – Wegen Berichten über Vertragsbrüche und unerlaubtes Verlassen von Arbeitsplätzen hat Südkorea Arbeitskräfte aus vier nordostthailändischen Provinzen vorübergehend eingeschränkt. Betroffen sind Menschen aus Udon Thani, Khon Kaen, Chaiyaphum und Maha Sarakham, vor allem in der Landwirtschaft und Fischerei.

Vier Provinzen unter besonderer Einschränkung

Die Maßnahme richtet sich gegen Arbeitskräfte aus Udon Thani, Khon Kaen, Chaiyaphum und Maha Sarakham. Laut der Bestätigung des thailändischen Anti-Fake-News-Zentrums geht es um Berichte, dass Beschäftigte während saisonaler Arbeitsprogramme ihre Arbeitgeber verlassen haben.

Die Einschränkung gilt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Sie betrifft Arbeiter, die über Absichtserklärungen zwischen den Ländern nach Südkorea gereist sind.

Landwirtschaft und Fischerei betroffen

Besonders im Blick stehen die Sektoren Landwirtschaft und Fischerei. Dort sollen die betroffenen Arbeiter ihre vertraglich vereinbarten Stellen verlassen haben.

Der Schritt wurde als Reaktion auf diese Vertragsverstöße beschrieben. Südkorea zieht damit vorübergehend die Reißleine für Beschäftigte aus den vier Provinzen.

Ärger in thailändischen sozialen Netzwerken

In Thailand stößt die Entwicklung auf Kritik in den sozialen Medien. Einige Nutzer werfen den abtrünnigen Arbeitern vor, dass ihr Verhalten die Chancen für andere thailändische Staatsbürger verschlechtere.

Auch der Ruf von Thailändern, die legal im Ausland arbeiten wollen, sei dadurch beschädigt worden, heißt es aus der Online-Kritik. Die Reaktionen zeigen, wie sensibel das Thema Arbeitsmigration inzwischen geworden ist.

Warnung vor illegaler Beschäftigung

Das Thema ist nicht neu. Schon zuvor gab es stärkere Kontrollen und strengere Einwanderungsmaßnahmen für thailändische Staatsangehörige wegen illegaler Beschäftigung.

Gleichzeitig bleiben Sorgen um das Wohlergehen und die rechtlichen Probleme undokumentierter Arbeiter bestehen. Ein früherer schwerer Fall betraf den Tod eines undokumentierten thailändischen Arbeiters in Südkorea.

Behörden raten zu offiziellen Kanälen

Thailändische Bürger, die in Südkorea arbeiten wollen, sollen sich über die offiziellen Kanäle des Department of Employment informieren. So wollen die Behörden für mehr Klarheit über Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen. Die Einschränkung ist damit nicht nur eine Reaktion auf einzelne Verstöße, sondern auch ein deutliches Signal an künftige Arbeiter aus Thailand.

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Quelle: The Thaiger

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