KRABI, THAILAND – In zwei Nationalparkgebieten an der Küste von Krabi sind hochgiftige Portugiesische Galeeren entdeckt worden; Behörden hissen rote Flaggen, verhängen Badeverbote und erhöhen die Überwachung, um Touristen zu schützen.
Warnung für Badegäste
Das Ministerium für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz hat Sicherheitsmaßnahmen in Krabi verschärft und an betroffenen Stränden rote Flaggen gehisst.
Rettungsschwimmer und Parkschutzeinheiten wurden angewiesen, das Schwimmen strikt zu untersagen und rund um die Uhr Patrouillen zu fahren.
Fundorte in Nationalparks
Erster Bericht kam vom Mu Ko Lanta Nationalpark: Beamte entdeckten am Vormittag des 5. Juni während einer routinemäßigen Strandsicherheitspatrouille Portugiesische Galeeren am Laem Tanod.
Am selben Tag meldete der Hat Noppharat Thara-Mu Ko Phi Phi Nationalpark Sichtungen bei PP 7 auf Phi Phi Don; die Tiere wurden treibend im Meer und an weiteren Schlüsselstellen für den Tourismus angespült.
Wie gefährlich sind die Tiere?
Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) hat einen blauen bis violetten, gasgefüllten Schwimmkörper und lange Tentakel, die mehrere Meter lang werden können.
Kontakt kann brennende Schmerzen, Hautverletzungen sowie Auswirkungen auf Nervensystem und Herzmuskulatur verursachen; in schweren Fällen drohen Atembeschwerden, Bewusstlosigkeit oder lebensbedrohliche Reaktionen.
Konkrete Empfehlungen für Touristen
Behörden fordern: Nicht berühren – weder im Wasser noch am Strand –, Sichtungen sofort melden und am Strand Schuhe tragen.
Tourbetreiber wurden gewarnt, und in Bereichen mit roten Flaggen ist Baden verboten und muss unbedingt vermieden werden.
Erste Hilfe vor Ort
Medizinische Teams und Rettungsschwimmer raten Betroffenen, sofort das Wasser zu verlassen, ruhig zu bleiben und die betroffene Stelle nicht zu reiben oder zu schrubben.
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Atmung und Herzschlag sollen überwacht werden und Betroffene müssen schnellstmöglich medizinisch versorgt oder an Parkbeamte für den Transport übergeben werden.
Kontrolle und Ausblick
Parkbeamte räumen betroffene Küstenabschnitte mithilfe von Patrouillen zu Land und zu Wasser und setzen Patrouillenboote ein; der Schutz der Besucher hat höchste Priorität. Die Überwachung läuft weiter, bis die Behörden sicher sind, dass die giftigen Kreaturen aus den Tourismusgebieten entfernt wurden.
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