Rayongs Strände leuchten pink: Millionen Seegurken angespült

Rayongs Strände leuchten pink: Millionen Seegurken angespült. Das Naturphänomen versetzt Touristen in Staunen, doch Experten warnen vor der Berührung der Tiere. Was steckt hinter dem rätselhaften Massensterben am Golf von Thailand?

Rayongs Strände leuchten pink: Millionen Seegurken angespült
Pattaya News

RAYONG, THAILAND – Millionen rosa Seegurken haben den Suan Son Strand in Rayong übersät und lange Sandabschnitte in leuchtendes Pink verwandelt. Die Behörden haben eine Untersuchung gestartet, Experten identifizierten die Tiere als Cercodemas anceps, und Besucher werden gewarnt, die Tiere nicht anzufassen. Wissenschaftler beobachten die Lage weiter.

Millionen Seegurken an Land

An langen Strandabschnitten von Suan Son Beach lagen nach Behördenangaben Millionen pinkfarbener Seegurken am Ufer und färbten den Sand rot-rosa. Der ungewöhnliche Anblick zog zahlreiche Schaulustige an.

Die Tiere gehören zur Gattung Cercodemas anceps und bildeten großflächige Ansammlungen entlang des Strandes. Solche Massenstrandungen sind selten, aber auffällig.

Minister ordnet schnelle Bewertung an

Minister Suchart Chomklin befahl eine rasche Begutachtung der Lage durch das Department of Marine and Coastal Resources. Die Untersuchung steht unter der Leitung von Dr. Pinsak Suraswadi, dem Generaldirektor der Behörde.

Beamte sagten, Experten seien vor Ort, um Umfang und mögliche Folgen zu prüfen. Wissenschaftler überwachen die Situation und sammeln Daten.

Art bestätigt: Cercodemas anceps

Meeresbiologen bestätigten, dass es sich bei den gestrandeten Tieren um die rosa stachelige Seegurkenart Cercodemas anceps handelt. Die Tiere sind weichkörperig und mit kleinen Höckern bis Stacheln in leuchtendem Rosa bis rötlich-orange bedeckt.

Seegurken wie diese spielen eine Rolle beim Abbau organischer Stoffe und beim Recycling von Nährstoffen auf dem Meeresboden. Ihre Anwesenheit hat ökologische Funktionen für Korallenriffe und andere Lebensräume.

Behörden vermuten Stürme als Auslöser

Die zuständigen Stellen vermuten, dass starke Winde und turbulente Wellen durch jüngste Stürme die Tiere vom Meeresboden losgerissen und an Land gespült haben. Das sei eine häufig genannte Ursache für solche Massenstrandungen.

Die Behörden stufen das Ereignis als natürliches Phänomen ein und sehen darin kein unmittelbares Zeichen einer ökologischen Notlage. Die Beobachtungen sollen helfen, das Geschehen besser zu verstehen.

Warnung: Nicht berühren

Besucher werden ausdrücklich davor gewarnt, die gestrandeten Seegurken direkt anzufassen, da einige Arten defensive Chemikalien freisetzen können, die Hautreizungen verursachen. Touristen wird geraten, das Naturschauspiel aus sicherer Entfernung zu betrachten.

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ZUM ANGEBOT

Die Behörden bitten um Vorsicht am Strand und kündigten an, die Lage weiter zu überwachen, um mögliche Gesundheitsrisiken zu bewerten. Wissenschaftler sind weiterhin vor Ort, um Proben und Daten zu sichern.

Zusammenhang mit Muschelfund an Jomtien Beach

Das Auftreten der Seegurken in Suan Son erfolgte einen Tag nach dem Fund von Tausenden Muscheln und Miesmuscheln am Jomtien Beach, woraufhin beide Vorkommnisse behördliche Aufmerksamkeit erhielten. Experten ziehen Wettermuster und Sturmeinflüsse als möglichen gemeinsamen Faktor in Betracht.

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Quelle: Pattaya News

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