Leckende U-Bahn-Tunnel in Bangkok: Regierung reagiert nach Pannen

Gefahr am Wongwian-Yai-Knoten: Wasser dringt massiv in den U-Bahn-Bau ein. Trotz intensiver Bodenstabilisierung und Evakuierungshilfe bangen Anwohner um ihre Häuser. Hält die Statik dem Druck stand oder droht ein Kollaps?

BANGKOK, THAILAND – Der Wassereinbruch in einem Tunnel der künftigen MRT Purple Line ist unter Kontrolle. Die eingedrungene Wassermenge sinkt, die Pumpen laufen weniger. 105 Betroffene haben bereits Hilfe bekommen, 32 weitere sollen in Kürze betreut werden.

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Wasser im Tunnel sinkt – weniger Pumpen nötig

An der Kreuzung Wongwian Yai war Wasser in den Bautunnel des neuen U-Bahn-Abschnitts eingedrungen. Jetzt zeigt die jüngste Lageauswertung: Die Wassermenge ist deutlich zurückgegangen. Die Pumpenleistung konnte heruntergefahren werden.

Die eingedrungene Wassermenge sinkt, die Pumpen laufen weniger.

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Fußgängerbrücke abgebaut, Boden stabilisiert

Der Auftragnehmer hat die Fußgängerbrücke am Schadensort zurückgebaut. Zudem läuft die sogenannte Grouting-Injektion, um den Untergrund zu festigen.

An einem von fünf vorgesehenen Punkten ist die Bodenverbesserung bereits abgeschlossen. Die restlichen Stellen werden nacheinander bearbeitet, um den Grundwassereintritt dauerhaft zu stoppen.

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Alle 30 Minuten: Fachleute messen Gebäudebewegungen

Die U-Bahn-Behörde MRTA überwacht rund um die Uhr alle Gebäude im Umkreis von 30 Metern. Alle 30 Minuten gibt es frische Messdaten.

Die Werte zeigen einen klaren Trend: Bewegungen an Bauwerken und Straßenabsackungen nehmen ab. Die Korrekturmaßnahmen greifen spürbar.

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Beschwerdezentrum am Taksin-Denkmal – 105 Anwohner betreut

Direkt am Denkmal von König Taksin dem Großen hat die MRTA eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet. 105 Bürger haben dort bereits Hilfe beantragt.

32 weitere gemeldete Personen sind noch nicht erfasst worden. Die Behörde will sie aktiv kontaktieren, um niemanden ohne Unterstützung zu lassen. Beschwerden nimmt das Zentrum auch unter 08 4356 5211 an.

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Regierung verspricht Entschädigung und höchste Sicherheit

Die stellvertretende Regierungssprecherin Lalida Peritwiwatana erklärte, Premierminister Anutin gebe der Sicherheit oberste Priorität. Verkehrsministerium und MRTA arbeiteten mit Hochdruck an der vollständigen Reparatur. Die Regierung werde die Lage genau verfolgen, technisch korrekt handeln und alle Betroffenen umfassend entschädigen.

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Quelle: Thairath