Tourismus-Flaute in Thailand: Staat kämpft um Urlauber!

Weniger Besucher aus Europa und Asien: Thailands Tourismusbehörden steuern gegen, um das Jahresziel 2026 noch zu retten.

Tourismus-Flaute in Thailand: Staat kämpft um Urlauber!
Photo by George Pak on Pexels

BANGKOK, Thailand – Thailand zählte von Januar bis August 2026 insgesamt 20.935.135 ausländische Besucher. Das waren 3,08 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. China blieb trotz eines starken Zuwachses der wichtigste Herkunftsmarkt.

China führt mit mehr als 3,5 Millionen Besuchern

Aus China kamen bis zum 31. August 3.543.272 Besucher nach Thailand. Die Zahl lag damit 16,05 Prozent über dem Vorjahreswert.

Malaysia belegte mit 2.658.686 Ankünften den zweiten Platz. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entsprach das einem Rückgang von 11,87 Prozent.

Werbung

Indien bleibt auf Rang drei

Indien folgte mit 1.536.770 Besuchern auf dem dritten Rang. Die Zahl sank nur leicht um 0,04 Prozent.

Russland kam auf 1.179.872 Ankünfte und verzeichnete einen Rückgang von 0,55 Prozent. Südkorea lag mit 769.930 Besuchern 24,78 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Taiwan legt zu, die USA leicht

Taiwan erreichte mit 705.713 Besuchern den sechsten Platz. Das waren 6,57 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Aus den USA reisten 687.610 Menschen nach Thailand, ein Plus von 0,91 Prozent. Großbritannien folgte mit 677.689 Besuchern, 3,44 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Werbung

Japan und Deutschland unter den zehn größten Märkten

Japan kam auf 665.368 Besucher und lag damit 5,42 Prozent unter dem Vorjahreswert. Deutschland belegte mit 594.981 Ankünften den zehnten Platz.

Die Zahl der deutschen Besucher sank um 2,07 Prozent. Die Angaben des Tourismus- und Sportministeriums beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. August 2026.

Ministerium erwartet Tourismuszahlen nahe dem Vorjahr

Trotz des Rückgangs in den ersten acht Monaten erwartet das Tourismus- und Sportministerium, dass die Zahl der Besucher und die Tourismuseinnahmen im Gesamtjahr 2026 nahe an den Werten von 2025 liegen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Nach Einschätzung des Ministeriums soll es im Jahresvergleich nicht zu einem Rückgang kommen. Thailand nahm 2025 insgesamt 2,7 Billionen Baht aus dem Tourismus ein.

Werbung

Ausländische Gäste brachten 2025 1,53 Billionen Baht

Der internationale Tourismus steuerte im vergangenen Jahr 1,53 Billionen Baht zu den Einnahmen bei. Grundlage waren 32,97 Millionen ausländische Besucher.

Lesen Sie auch: Thailands Wirtschaft am Ende? Was läuft schief und wie geht es weiter?

Der Inlandstourismus brachte weitere 1,16 Billionen Baht aus 202 Millionen Reisen thailändischer Urlauber. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Lesen Sie auch: Beliebteste Städte Asiens: Bangkok belegt Platz zwei

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Nation (Business) Thailand

13 Kommentare zu „Tourismus-Flaute in Thailand: Staat kämpft um Urlauber!“

  1. Statt immer um Urlauber zu kämpfen und sie gleichzeitig zu vergraulen, sollte Thailand treuen Langzeitresidenten, die Häuser gebaut, Fahrzeuge gekauft, Familien unterstützen, Steuern zahlen und jeden Tag ihre Rente ausgeben mal eine Wertschätzung entgegenbringen! Zum Bsp. mit Langzeitaufenthalten zu sicheren und günstigen Konditionen und Streichung der 90-Tage Meldung.

    1. Antwort auf: Marc

      Das wird nicht passieren! Urlauber haben den Vorteil, dass sie wieder gehen. Meistens zumindest! Und nicht vergessen kürzlich noch behauptet, dass Europa und Deutschland noch viel davon lernen könnte.
      🤔

        1. Antwort auf: Marc

          Vielleicht sollte sich der eine oder andere überlegen, dass es auch kein „bisschen schwanger“ gibt. Soviel zu Risiken und Nebenwirkungen.
          🫩

  2. Mit der Schlagzeile „Staat kämpft um Urlauber!“ habe ich heute den ersten Lachanfall bekommen.
    🤣🤣🤣

    1. Antwort auf: Oskar Kusch

      Kuschi…
      Du lachst u.a.über dich selber,denn wer alle 6 Monate nach DE fliegt,ist (Langzeit)URLAUBER!🤣🤣🤣
      Ein Trost bleibt nat.,denn TH kann sich zu 100%auf sich verlassen,wenn du nach 6 Mon.wieder einreist!

      1. Antwort auf: Michael

        Wie kommst Du darauf? Früher, als ich noch Arbeitnehmer war, ja da war ich ein- bis zweimal im Jahr in Europa. Nur 2024 nochmals mit 190 Tagen, dann aber nicht mehr. In 2025 und 2026 nur noch zwei Visa-Runs nach Malaysia. Aber davon ganz unabhängig, wenn das was die hier zur Zeit abziehen ein Kampf um Urlauber ist, dann Gute Nacht Thailand.

  3. Werbung
  4. Werbung
  5. Ja wen wunderts, es wird noch schlimmer kommen denke ich. Die die etwas länger Reisen als nur 30 Tage werden sich zweimal überlegen soll ich oder doch nicht….. wir gehen auf jedenfall diesen Winter nach Südafrika statt Thailand.
    Habe auch schon mit vielen Leuten gesprochen davon haben die meisten Thailand auf der Liste gestrichen und geben nach Spanien oder Italien. Italien vorallem weit unten im Stiefel, auch sehr interessant in Sachen Steuern.

  6. Werbung
  7. TAT sieht das aber anders. Touristen ohne Ende und sie wissen schon genau,wie viel Geld sie Ausgeben. Die Glaskugel macht es möglich.

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.