E-Zigaretten für 100 Millionen Baht beschlagnahmt

Sieben Beschäftigte wurden beim Verpacken von Online-Bestellungen festgenommen. Die Polizei sucht nun den Arbeitgeber, der ihnen die Anweisungen gab.

E-Zigaretten für 100 Millionen Baht beschlagnahmt
ThaiRath

BANGKOK, Thailand – In zwei Lagerhäusern im Westen Bangkoks hat die Polizei mehr als 300.000 E-Zigaretten und Zubehör im Wert von über 100 Millionen Baht sichergestellt. Sie nahm sieben Beschäftigte fest, die gerade Bestellungen für den Online-Versand verpackten. Die Ermittler suchen nun nach dem Arbeitgeber.

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Sieben Beschäftigte beim Verpacken angetroffen

In einem dreistöckigen Geschäftshaus in der Soi Somdet Phra Chao Taksin 28 trafen die Beamten alle sieben Verdächtigen an. Nach Polizeiangaben packten sie dort E-Zigaretten für den Versand.

Die Ermittler fanden Ware auf allen drei Etagen. Im Erdgeschoss lagen rund 17.500 Kartons mit jeweils zehn Stück, im zweiten Stock weitere 15.000 Kartons und im obersten Stock 5.000 Kartons.

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Zweites Lagerhaus in Khlong San

Nach dem Fund in der Soi Somdet Phra Chao Taksin durchsuchte die Polizei ein weiteres dreistöckiges Geschäftshaus an der Krung-Thon-Buri-Straße im Bezirk Khlong San. Dort war niemand anwesend.

Die Beamten stellten auch an dieser Adresse E-Zigaretten sicher. Beide Gebäude sollen als Lager und Verteilstellen gedient haben.

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Verkauf über das Internet

Nach Angaben der Ermittler bestellten die Verdächtigen die Produkte, lagerten sie in den beiden Häusern und verschickten sie anschließend an Online-Kunden. Die Polizei hatte zuvor einen Scheinkauf durchgeführt und war so auf die Lager aufmerksam geworden.

Die sichergestellte Ware umfasst den Angaben zufolge Einweg-E-Zigaretten, Flüssigkeiten, Bonbons und Tabakeinsätze. Der Gesamtwert wird auf mehr als 100 Millionen Baht geschätzt.

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Ermittler suchen nach dem Arbeitgeber

Die sieben Festgenommenen seien Beschäftigte und hätten nach Anweisungen ihres Arbeitgebers Bestellungen verpackt, sagte die Polizei. Die Ermittler versuchen nun, diesen Arbeitgeber ausfindig zu machen.

Die Polizei stellte die Ware gemeinsam mit Beamten der Verbrauchsteuerbehörde sicher. Nach Angaben der Behörde unterscheiden sich die Vorwürfe je nach Produktart.

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Vorwürfe nach dem Verbrauchsteuergesetz

Gegen die sieben Verdächtigen sollen zunächst Vorwürfe nach den Artikeln 203 und 204 des Verbrauchsteuergesetzes von 2017 erhoben werden. Dabei geht es um den Besitz unversteuerter Waren und den Besitz solcher Waren zum Verkauf.

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ZUM ANGEBOT

Die Verdächtigen wurden der Polizeistation Bukkhalo zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die sichergestellten Produkte sollen nach Abstimmung mit der Verbrauchsteuerbehörde vernichtet werden.

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Quelle: Thairath

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