Krieg gegen Drogen: Neuer Polizeichef greift durch

Neuer Polizeichef in Region 4: In Nakhon Phanom soll der Grenzschutz am Mekong deutlich verschärft werden. Die Details.

Krieg gegen Drogen: Neuer Polizeichef greift durch
ThaiRath

NAKHON PHANOM, THAILAND – Polizeigeneralleutnant Nopakao Somanat hat am ersten Tag nach seinem Amtsantritt eine vollständige Überprüfung der Daten zu Drogenhändlern und weiteren Risikogruppen angeordnet. Der neue Chef der Polizeiregion 4 besuchte am 2. Oktober 2026 die Grenzregion am Mekong, wo sich die Grenze in der Provinz über rund 174 Kilometer erstreckt.

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Polizei soll Risikodaten vollständig aktualisieren

Alle Polizeistationen sollen die Maßnahme „Re X-Ray 100 Prozent“ umsetzen und ihre Datenbestände prüfen und erneuern. Erfasst werden sollen Drogenhändler und -konsumenten, entlassene Häftlinge, mit Drogen verbundene psychiatrische Patienten sowie weitere Personen, die überwacht werden müssen.

Zusätzlich soll jede Station das Programm „Eine Polizeistation, ein Tambon“ vorantreiben. Die Informationen sollen aktuell sein und den Beamten bei ihrer Arbeit vor Ort helfen.

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Besuch am Mekong gleich nach dem Amtsantritt

Somanat hatte sein Amt am 1. Oktober übernommen und besuchte einen Tag später Polizeieinheiten in Nakhon Phanom. Er ließ sich über die Lage bei Drogenkriminalität und grenzüberschreitenden Straftaten informieren und hörte sich die Probleme der Einsatzkräfte an.

Der Polizeichef wollte dabei auch erfahren, wo es an Personal oder Ausrüstung fehlt und welche Hindernisse die Arbeit erschweren. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Grenzpolizei zu unterstützen.

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Ermittlungen sollen bis zu Geldgebern führen

Die Arbeit soll laut Somanat nicht bei Festnahmen und der Sicherstellung von Beweismitteln enden. Die Polizei soll Netzwerke genauer untersuchen und dabei Technologie sowie verknüpfte Datenbanken nutzen.

Die Ermittler sollen so Händler, Auftraggeber und Geldgeber sowie Transport- und Finanzwege aufdecken. Ziel ist, die Drogennetzwerke vom Ursprung bis zum Bestimmungsort zu zerschlagen.

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174 Kilometer Grenze unter besonderer Beobachtung

Nakhon Phanom grenzt auf rund 174 Kilometern am Mekong entlang. Mehrere Orte gelten als mögliche Routen für Drogenschmuggel und grenzüberschreitende Kriminalität.

Somanat wies die Polizeieinheiten an, dort ihre Schutz- und Kontrollen zu verstärken. Die Grenze dürfe nicht zum Durchgangsweg für Drogennetzwerke werden.

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Auch Schmuggel von Vermögenswerten im Blick

Die Polizeiregion 4 will grenzüberschreitende Straftaten in verschiedenen Formen stärker überwachen. Dazu zählen neben Drogenschmuggel auch der Transport von Vermögenswerten oder Fahrzeugen, die aus Straftaten stammen.

Auch natürliche Wege, über die Kontrollen umgangen werden könnten, sollen stärker beachtet werden. Die Polizei soll Informationen mit zuständigen Behörden austauschen und eng zusammenarbeiten.

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Polizisten sollen auf Verbindungen zu Drogen geprüft werden

Somanat verlangte strenge Kontrollen innerhalb der Polizei. Beamte dürften sich nicht an Drogengeschäften beteiligen, sagte er. Regelmäßige Überprüfungen sollen das verhindern und das Vertrauen der Bevölkerung stärken. Wer sich dennoch am Drogenhandel beteilige, werde konsequent zur Rechenschaft gezogen.

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Die Führungskräfte und Einsatzkräfte der fünf Schlüsselposten jeder Polizeistation sollen gemeinsam für ihre Gebiete und das Personal Verantwortung tragen. Fehlt einer Einheit notwendige Ausrüstung, will der Polizeichef sie unterstützen. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Thairath

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