BANGKOK, THAILAND – Die Touristenpolizei bittet die russische Botschaft, russische Besucher über thailändische Gesetze, lokale Sitten und Verhaltensweisen aufzuklären, die sie meiden sollten. Die Forderung fiel bei einem Treffen, mit dem beide Seiten eine engere Zusammenarbeit zur Sicherheit von Touristen anstoßen wollen.
Touristenpolizei bittet Botschaft um Aufklärung
Am 7. Oktober traf sich Generalleutnant Pongsiam Meekanthong, der Kommandeur der Touristenpolizei, um 11 Uhr mit dem russischen Botschafter Evgeny Tomikhin in der Botschaft in Bangkok. Pongsiam ist erst kürzlich in sein Amt berufen worden. Das Treffen war seine erste Gelegenheit, Gespräche mit der russischen Vertretung zu eröffnen.
Pongsiam bat die Botschaft, wichtige Informationen an Russen weiterzugeben, die bereits in Thailand sind, und an jene, die eine Reise planen. Dazu gehören thailändische Gesetze und Vorschriften, lokale Bräuche und Gepflogenheiten sowie Handlungen, die Besucher unterlassen sollten.
Missverständnisse sollen weniger Ärger verursachen
Die Touristenpolizei erklärte, das Ziel sei, russischen Besuchern ihre Verantwortung bewusst zu machen. Probleme entstünden, weil Reisende lokale Gesetze und Sitten falsch verstehen. Genau dort soll die Aufklärung ansetzen.
Bei dem Gespräch ging es außerdem um mehr Sicherheit und Unterstützung für russische Touristen sowie für Russen, die in Thailand leben. Auch Fragen rund um Russen, die im Land arbeiten, standen auf der Tagesordnung.
App und Hotline 1155 für Meldungen und Hilfe
Pongsiam warb außerdem für die App der Thailand Tourist Police und für die Touristenhotline 1155. Besucher können darüber Vorfälle melden oder um Hilfe bitten.
Auf Seiten der Botschaft nahmen Senior Counsellor und Konsul Ilya Ilyin sowie die Zweiten Sekretäre Maxim Panzhaylo, Denis Tetushin und Dmitry Trushkin teil.
Zusammenarbeit mit Botschaften soll Vertrauen sichern
Die Touristenpolizei betont, dass die weitere Zusammenarbeit mit ausländischen Botschaften der Schlüssel ist, um internationale Besucher zu unterstützen. Ziel sei es auch, das Vertrauen zu erhalten, dass Thailand ein sicheres und willkommenes Reiseziel bleibt.
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Bleiben die Russen aus, wird das Geheule gross.