PRACHUAP KHIRI KHAN, THAILAND – Die Provinz Prachuap Khiri Khan, zu der auch Hua Hin gehört, hat in den ersten acht Monaten 2026 etwas weniger Besucher und Einnahmen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Rund 7,67 Millionen Besucher kamen, was einem Rückgang von 1,11 Prozent entspricht. Die Tourismuseinnahmen sanken um 0,99 Prozent auf 35,37 Milliarden Baht.
Rund 85.700 Besucher weniger als ein Jahr zuvor
Nach Angaben des Provinzbüros für Tourismus und Sport kamen von Januar bis August 2026 insgesamt 85.681 Besucher weniger in die Provinz als im gleichen Zeitraum 2025. Das Minus bei den Einnahmen beläuft sich auf 352,16 Millionen Baht. Die Zahlen gelten für die gesamte Provinz und nicht nur für Hua Hin.
Rund 93,5 Prozent aller Besucher waren Thailänder. Insgesamt zählte die Provinz 7.166.814 inländische Besuche, das waren 1,14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die thailändischen Gäste brachten 30,14 Milliarden Baht ein. Damit sanken die Einnahmen aus dem Inlandstourismus um 1,23 Prozent.
Ausländische Besucher bringen mehr Geld
Die Zahl ausländischer Besucher ging um 0,64 Prozent auf 498.945 zurück. Trotzdem stiegen die Einnahmen aus diesem Bereich leicht um 0,47 Prozent auf 5,23 Milliarden Baht.
Die Entwicklung zeigt, dass weniger ausländische Gäste mehr Geld in der Provinz ließen als im Vorjahr. Den größten Teil der Einnahmen stellen dennoch die thailändischen Besucher.
Weniger Unterkunftsgäste und geringere Auslastung
Die Unterkünfte in der Provinz verzeichneten im Achtmonatszeitraum 4.014.320 Gäste. Das sind 2,09 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Auslastung fiel auf 64,51 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 66,39 Prozent.
Allein im August zählte die Provinz 930.057 Besucher. Davon waren 869.965 Thailänder und 60.092 Ausländer. Der Tourismus brachte in diesem Monat rund 4 Milliarden Baht ein. Die Unterkünfte meldeten im August 472.911 Gäste. Die Auslastung lag bei 67,36 Prozent.
Platz sechs bei Besuchern, Platz neun bei Einnahmen
Im nationalen Vergleich belegt Prachuap Khiri Khan bei den Besucherzahlen den sechsten Platz und bei den Tourismuseinnahmen den neunten Platz. Über die Ursachen der Rückgänge gibt die Auswertung keine Auskunft.
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Dass insbesondere in Hua Hin der nationale Tourismus stark dominiert ist nicht unbedingt ein neueres Phänomen und kann auf den Straßen an Wochenenden und Ferienzeiten ganz einfach nachvollzogen werden. Gleichzeitig offenbart die Kopfzählung ihren Widersinn. Würde man dagegen die Übernachtungszahlen zugrunde legen, würde sich ein völlig anderes Bild offenbaren. Zu den genannten, angeblich generierten Baht muss ich immer wieder lächeln. Lächerliche Spekulationen ohne ernsthafte Grundlagen!