RAYONG, THAILAND – Die thailändische Nationalparkbehörde warnt Naturtouristen am Wasserfall Khlong Pla Kang vor dem Feuerkorallenpilz. Der Pilz gilt als einer der giftigsten der Welt. Schon Berührung kann die Haut verletzen, beim Verzehr drohen schwere Vergiftungen bis hin zum Tod.
Schon Berührung kann die Haut verletzen
Das Gift des Feuerkorallenpilzes dringt laut Behörde schon bei bloßer Berührung sofort durch die Haut. Dort kann es Entzündungen und Rötungen auslösen oder brennende Blasen verursachen. Die Behörde betont deshalb, dass der Pilz unter keinen Umständen angefasst werden darf.
Wer den Pilz isst, riskiert Schäden am Nervensystem und an inneren Organen wie Leber und Nieren. Mögliche Anzeichen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Fieber sowie Taubheit an Händen oder Füßen.
Die Vergiftung kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Das Verbot, den Pilz zu essen, ist deshalb laut Behörde absolut.
Feuerkorallenpilz sieht aus wie Korallen aus dem Meer
Der Pilz wächst in verzweigten Ästen, die an Korallen am Meeresgrund erinnern. Seine Farbe reicht von kräftigem Rot bis zu einem Orange-Rot. Wissenschaftlich heißt er Podostroma cornu-damae, auf Englisch Poison Fire Coral Fungus.
Ursprünglich stammt der Pilz aus Japan und Südkorea. Später wurde er auch in anderen Teilen Asiens und in Australien nachgewiesen. Gerade seine auffällige Form kann Menschen dazu verleiten, genauer hinzuschauen.
Warnung gilt für den Wasserfall Khlong Pla Kang
Die Warnung betrifft den Wasserfall Khlong Pla Kang im Nationalpark Khao Chamao-Khao Wong in der Provinz Rayong. Dort wurde der Pilz entdeckt, woraufhin die Behörde am 16. Oktober die Warnung herausgab.
Die Behörde richtet sich ausdrücklich an Naturtouristen, die zum Wasserfall reisen. Sie sollen beim Wandern besonders aufmerksam sein.
Parkbeamte bitten um Meldung von Funden
Die Behörde bittet Touristen, den Pilz nicht zu sammeln, nicht zu essen und den Kontakt zu ihm zu vermeiden. Wer ihn auf dem Weg entdeckt, soll die Parkbeamten informieren.
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Für sicheres Wandern empfiehlt die Behörde, die Natur nur mit den Augen zu genießen. Unbekannte Lebewesen sollen Besucher weder anfassen noch mitnehmen. Die Anweisungen der Beamten sind strikt zu befolgen.

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