Betrunkener Mönch auf Dreirad macht Reporterin schöne Augen: Ordensrauswurf

Ein Streit mit Schnaps aus der Plastikflasche eskaliert in einem Dorf in Uthai Thani. Seit März lebte er nach eigenen Angaben im Kloster, bevor er es verließ. Am Ende kommen Zweifel an seinem Ausweis auf.

Betrunkener Mönch auf Dreirad macht Reporterin schöne Augen: Ordensrauswurf
Naewna

LAN SAK, THAILAND – Ein betrunkener Mönch hat am 21. Oktober bei einer Trauerfeier in der Provinz Uthai Thani einen Streit ausgelöst. Am Ende wurde er vor der Trauerhalle aus dem Orden entlassen, und sein Mönchsausweis wirft nun Fragen auf. Laut Bericht hatte der 37-jährige Supat zuvor Schnaps getrunken und einer Reporterin schöne Augen gemacht.

Vor der Trauerhalle wird der Mönch aus dem Orden entlassen

Am 21. Oktober um 10.30 Uhr ging bei der Polizeistation Lan Sak eine Meldung ein. Anwohner berichteten, dass ein Mönch betrunken in der Trauerhalle eines Tempels lautstark herumschreie. Polizeihauptmann Naruephon Chanthet eilte mit Beamten los, doch die Dorfbewohner hatten den Mann bereits aus dem Tempel gedrängt, und der Streit ging auf der Straße weiter.

Abt Samli vom Wat Khao Phraya Phairuea war an diesem Tag ebenfalls bei der Trauerfeier. Der Polizeihauptmann bat ihn, als Aufseher für die Ordensregeln hinzuzukommen. Der Abt fragte Supat, ob er in seinem Zustand bereit sei, die Robe abzulegen. Supat stimmte zu, weiße Kleidung wurde gebracht, und die Entlassung aus dem Orden fand vor der Halle des Tempels statt.

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Seit März im Kloster, dann Streit um die Arbeit

Supat wurde nach eigenen Angaben am 5. März im Wat Chan At in Chan At in der Provinz Nakhon Ratchasima zum Mönch geweiht. Danach kehrte er ins Wat Huai Rang in Uthai Thani zurück. Dort hielt es ihn jedoch nicht lange.

Er sagte, der Abt habe ihn jeden Tag zu Zementarbeiten eingeteilt. Er sei erschöpft gewesen und habe keine Pause bekommen. Deshalb verließ er das Kloster während der buddhistischen Regenzeitklausur und zog ins Wat Thep Prathan Phon in Lan Sak.

Nach verpasster Einladung zum Totengebet kommt es zum Streit

Supat erzählte, er habe erwartet, bei der Trauerfeier zum Totengebet eingeladen zu werden. Als das nicht geschah, sei er gekränkt gewesen. Er packte seine Sachen und fuhr zurück in sein Dorf.

Aus Frust kaufte er weißen Schnaps, füllte ihn in eine Plastikflasche und trank ständig daraus. Später fuhr er mit einem roten Dreirad zum Tempel zurück, um seine Hängematte zu holen, die er vergessen hatte. Dort geriet er betrunken erneut mit den Dorfbewohnern aneinander. Als er losfuhr, sprang auf der Straße die Kette ab, und es gab weiteren Streit.

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Mönch macht einer Reporterin schöne Augen

Während des Gesprächs mit der Reporterin soll Supat einer jungen Reporterin immer wieder schöne Augen gemacht haben. Er scherzte mit ihr und fragte, ob sie verheiratet sei.

Dabei zeigte er auch, wie er Schnaps trank.

Mönchsausweis mit unterschiedlicher Handschrift

Abt Samli prüfte danach den Mönchsausweis des Mannes. Dabei fiel auf, dass die Einträge auf den einzelnen Seiten nicht von derselben Hand stammen.

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Vorläufig vermutet der Abt, dass es sich bei den Seiten um einen gefälschten Ausweis handelt. Das ist bislang nur eine erste Einschätzung.

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Quelle: Naewna

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