Abzocke im Visier – Großoffensive am Königspalast

Abzocke im Visier – Großoffensive am Königspalast
BANGKOK – Vor dem berühmten Königspalast ist jetzt Schluss mit überteuerten Taxis und frechen Tuk-Tuks. Die Touristenpolizei hat eine harte Offensive gestartet, um Besucher endlich vor Ausbeutung zu schützen. 80 Fahrer mussten schon in die Schulbank.

BANGKOK – Vor dem berühmten Königspalast ist jetzt Schluss mit überteuerten Taxis und frechen Tuk-Tuks. Die Touristenpolizei hat eine harte Offensive gestartet, um Besucher endlich vor Ausbeutung zu schützen. 80 Fahrer mussten schon in die Schulbank.

Das ist der neue harte Kurs der Polizei

Unter der Leitung von Polizeigeneral Saksira Phueak-am hat die Touristenpolizei einen Großworkshop initiiert. Ziel ist es, Taxifahrer und Händler vom Problem zum Teil der Lösung zu machen.

„Wir wollen die Gegend um den Grand Palace zu einem sicheren Hafen für Touristen machen“, so Saksira. Jede Handlung, die dem Image schade, müsse verhindert werden.

Dazu koordiniert die Polizei jetzt eng mit dem Tourismusministerium und der Landtransport-Behörde.

Diese dreisten Tricks sollen aufhören

Zwei Hauptprobleme plagen Touristen seit Jahren: Wucherpreise und fahrlässige Fahrerverweigerungen. Viele Taxis verlangen absurd hohe Festpreise oder weigern sich, das Taxameter zu benutzen.

Tuk-Tuk-Fahrer sind berüchtigt für ihre ausgedehnten und teuren Shopping-Touren zu überteuerten Geschäften. Dieses System der Touristen-Abzocke soll jetzt zerschlagen werden.

Die neuen Schulungen zielen darauf ab, faire Standards durchzusetzen und illegale Praktiken zu ächten.

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Aus Gaunern werden Helfer? Die neue Strategie

Der innovative Ansatz: Statt nur zu bestrafen, will die Polizei die Fahrer und Händler zu Verbündeten machen. Sie sollen zu ehrenamtlichen Touristenpolizisten ausgebildet werden.

So könnten sie nicht nur selbst korrekt handeln, sondern auch als Augen und Ohren der Behörden fungieren. Sie sollen verdächtiges Verhalten von Kollegen melden.

Diese Win-Win-Strategie soll Vertrauen aufbauen und das Ansehen des gesamten Berufsstands heben.

Warum der Grand Palace so wichtig ist

Der Große Palast ist die wichtigste Touristenattraktion Bangkoks und ein nationales Symbol. Negative Erfahrungen hier schaden dem Image des ganzen Landes.

Jeder betrogene Tourist erzählt die Geschichte zu Hause weiter – und schreckt potenzielle Besucher ab. Die wirtschaftlichen Schäden sind immens.

Die neue Offensive ist daher nicht nur eine Polizeiaktion, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für den thailändischen Tourismus.

Wird es diesmal wirklich besser?

Skeptiker mögen einwenden, dass solche Kampagnen schon oft angekündigt wurden. Doch die Dimension ist diesmal anders: Die höchste Führung der Touristenpolizei persönlich geht in die Offensive.

Die Zusammenarbeit mehrerer Behörden und der präventive Schulungsansatz sind neue Elemente. Die Botschaft ist klar: Wer weiter Touristen abzockt, wird bald nicht nur seinen Job, sondern auch seine Freiheit riskieren.

Für Millionen Besucher könnte das die ersehnte Wende sein.

🗣 Schutz oder Schaufensterpolitik?

Der Königspalast ist Visitenkarte, Symbol, Milliardenfaktor.
Doch reicht ein Workshop, um jahrzehntealte Abzockstrukturen zu brechen?

Sollten Fahrer und Händler wirklich „Partner“ der Polizei werden –
oder braucht es endlich harte Strafen, schwarze Listen und Dauerpräsenz?

Was meinst du:
Wendepunkt für Bangkoks Tourismus – oder nur eine Aktion für die Kameras?

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Quelle: Daily News

4 Kommentare zu „Abzocke im Visier – Großoffensive am Königspalast

  1. „Der innovative Ansatz: Statt nur zu bestrafen, will die Polizei die Fahrer und Händler zu Verbündeten machen. Sie sollen zu ehrenamtlichen Touristenpolizisten ausgebildet werden.“

    Ich schmeiß‘ mich gerade weg vor Lachen 🤣🤣🤣 da kann man genauso gut einen Hund auf ein Stück Wurst aufpassen lassen 🤣🤣🤣🤣

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