Horst aus Hannover sitzt im Cafe und rechnet: Reicht das Geld noch?
Horst S., 72 Jahre alt, sitzt an einem heißen Januarnachmittag 2026 in seinem Stammcafé in Pattaya. Vor ihm liegt ein Taschenrechner, daneben eine Liste mit monatlichen Ausgaben. Die Miete ist wieder gestiegen, der Strom teurer geworden, und die Krankenversicherung kostet mittlerweile über 200 Euro im Monat. Seine deutsche Rente von 1.350 Euro kommt pünktlich – doch was vor zehn Jahren noch komfortabel war, wird jetzt eng.
Horst ist einer von schätzungsweise 40.000 bis 60.000 Deutschen, die dauerhaft in Thailand leben. Viele zog es wegen günstigerer Lebenshaltungskosten hierher. Doch die Rechnung, die früher einfach war, wird komplizierter. Der Thai Baht hat sich gegenüber dem Euro gestärkt, die Preise sind gestiegen, und wer auf eine kleine Rente angewiesen ist, muss jeden Monat neu kalkulieren.
Deutsche Rentner in Thailand: Rente kommt an, aber ist sie noch genug?
Deutsche Staatsbürger haben bei ihrer Rente einen klaren Vorteil gegenüber manchen anderen Nationalitäten: Die gesetzliche Rente wird auch bei Wohnsitz in Thailand in voller Höhe ausgezahlt – inklusive der jährlichen Anpassungen. Die Deutsche Rentenversicherung überweist die Bezüge direkt ins Ausland, bei Bedarf auch auf thailändische Konten.
Das bedeutet: Wer 2016 mit einer Rente von 1.200 Euro nach Thailand zog, erhält heute durch die regelmäßigen Anpassungen deutlich mehr – etwa 1.350 bis 1.400 Euro, je nach individuellem Rentenverlauf. Diese Erhöhungen gleichen zumindest teilweise die Inflation aus und sichern die Kaufkraft über die Jahre.
Doch die Lebenshaltungskosten sind kräftig gestiegen
Trotz der Rentenanpassungen wird das Leben in Thailand teurer. Die offizielle Inflationsrate in Thailand lag Ende 2025 sogar im negativen Bereich – doch diese Zahl täuscht. Für internationale Rentner verteuerten sich insbesondere importierte Produkte wie Käse, Wein, Schokolade und bestimmte Medikamente deutlich stärker als lokale Güter.
Auch Strom, Wasser und Mieten sind gestiegen. In beliebten Regionen wie Pattaya, Phuket oder Hua Hin haben sich die Mietpreise für einfache Apartments in den letzten zehn Jahren teilweise verdoppelt. Was früher für 8.000 Baht zu haben war, kostet heute 15.000 bis 18.000 Baht – umgerechnet etwa 410 bis 490 Euro.
Der Wechselkurs macht den Unterschied
Ein entscheidender Faktor ist der Wechselkurs zwischen Euro und Thai Baht. Im Januar 2026 liegt dieser bei etwa 36,50 bis 36,60 Baht pro Euro. Vor zehn Jahren bekamen deutsche Rentner für einen Euro noch bis zu 40 Baht oder mehr. Die Stärkung des Baht bedeutet: Für denselben Betrag in Euro erhält man heute weniger Baht – und damit weniger Kaufkraft vor Ort.
Ein Rechenbeispiel: Wer 2016 eine Rente von 1.200 Euro bezog, erhielt bei einem Kurs von 40 Baht rund 48.000 Baht im Monat. Heute, mit 1.350 Euro Rente und einem Kurs von 36,50 Baht, sind es nur noch rund 49.275 Baht. Die Kaufkraft ist real gesunken, obwohl die Rente in Euro gestiegen ist.
Visa-Anforderungen: 65.000 Baht oder 800.000 Baht auf dem Konto
Für das Jahresvisum (Non-Immigrant O oder O-A) verlangen die thailändischen Behörden finanzielle Nachweise. Erforderlich ist entweder ein monatliches Einkommen von mindestens 65.000 Baht (ca. 1.780 Euro) oder ein Bankguthaben von 800.000 Baht (ca. 21.900 Euro). Alternativ kann eine Kombination aus Einkommen und Guthaben nachgewiesen werden.
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Für das Bankguthaben gilt: Das Geld muss vor der Erstbeantragung mindestens zwei Monate und vor der Verlängerung mindestens drei Monate auf einem thailändischen Konto liegen. Wer eine Rente von 1.350 Euro bezieht, kommt auf etwa 49.275 Baht – und liegt damit deutlich unter der geforderten Grenze von 65.000 Baht.
Viele deutsche Rentner erreichen die Einkommensgrenze nicht
Die Durchschnittsrente in Deutschland liegt bei etwa 1.500 Euro. Viele Rentner, die vor Jahren nach Thailand ausgewandert sind, haben jedoch oft deutlich weniger – zwischen 900 und 1.200 Euro sind keine Seltenheit. Bei einem Kurs von 36,50 Baht entspricht eine Rente von 1.200 Euro nur etwa 43.800 Baht im Monat.
Diese Personen müssen daher 800.000 Baht auf einem thailändischen Konto nachweisen – umgerechnet knapp 22.000 Euro. Nicht jeder verfügt über diese Rücklage. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, riskiert Probleme bei der Visaverlängerung.
Gesundheitskosten als größtes Risiko
Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf an medizinischer Versorgung. Thailändische Krankenhäuser bieten hochwertige Dienstleistungen, sind für Selbstzahler jedoch teuer. Eine größere Operation oder ein längerer Krankenhausaufenthalt kann schnell mehrere Tausend Euro kosten.
Private Krankenversicherungen nehmen ältere Menschen oft nicht mehr auf oder verlangen hohe Prämien. Jahresbeiträge von 130.000 Baht (ca. 3.560 Euro) oder mehr sind für Versicherte über 70 Jahre keine Seltenheit. Wer keine Versicherung hat, trägt das volle finanzielle Risiko selbst – und ein medizinischer Notfall kann zur Existenzbedrohung werden.
Steuerpflicht auf ausländische Einkünfte seit 2024
Seit dem 1. Januar 2024 gilt in Thailand eine neue Regelung: Ausländische Einkünfte, die nach Thailand überwiesen werden, sind grundsätzlich steuerpflichtig. Das betrifft auch deutsche Rentner, die ihre Rente auf ein thailändisches Konto überweisen lassen. Die Besteuerung erfolgt nach progressiven Steuersätzen von 5 bis 35 Prozent.
Das thailändische Finanzministerium hat im Mai 2025 jedoch eine Gesetzesänderung vorgeschlagen: Ausländisches Einkommen soll steuerfrei bleiben, wenn es im gleichen Jahr oder im Folgejahr nach Thailand überwiesen wird. Diese Regelung würde rückwirkend ab 2024 gelten. Stand Januar 2026 ist dieser Vorschlag jedoch noch nicht rechtskräftig – er muss erst vom Kabinett genehmigt und im Royal Gazette veröffentlicht werden. Bis dahin gilt weiterhin die Steuerpflicht von 2024.
Die Situation britischer Rentner: Eingefrorene Bezüge ohne Anpassung
Während deutsche Rentner ihre Anpassungen erhalten, sieht es für britische Staatsbürger drastisch anders aus. Wer als Brite nach Thailand zieht, verliert den Anspruch auf jährliche Rentenerhöhungen. Die Rente wird auf dem Stand des Abreisedatums eingefroren – eine Regelung, die als „Frozen Pension Policy“ bekannt ist.
Ein britischer Rentner, der 2010 mit einer Jahresrente von 6.360 Pfund nach Thailand zog, erhält heute noch immer exakt denselben Betrag. In Großbritannien selbst würde seine Rente durch den sogenannten Triple Lock mittlerweile bei etwa 11.500 Pfund jährlich liegen. Die Differenz beträgt über 5.000 Pfund pro Jahr.
Warum werden britische Renten eingefroren?
Die britische Regierung begründet diese Politik mit den Kosten. Eine weltweite Anpassung der Renten würde Milliarden kosten. Zudem wird argumentiert, dass Rentner im Ausland das britische Gesundheitssystem nicht belasten. Thailand hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Großbritannien, das Rentenanpassungen vorsehen würde.
Länder mit Anpassungsabkommen sind unter anderem die USA, die Philippinen, EU-Staaten und einige andere Commonwealth-Länder. Die geografische Unterscheidung wird von Betroffenen als ungerecht empfunden: Wer in die USA zieht, erhält Anpassungen – wer nach Thailand geht, nicht.
Über 520.000 britische Rentner weltweit betroffen
Laut der All-Party Parliamentary Group on Frozen British Pensions waren 2023 weltweit über 520.000 britische Rentner von eingefrorenen Bezügen betroffen. Die meisten leben in Australien, Kanada, Neuseeland und Südafrika. In Thailand dürften mehrere Tausend britische Rentner dauerhaft ansässig sein.
Für diese Gruppe wird die finanzielle Situation zunehmend schwierig. Während deutsche oder österreichische Rentner ihre Anpassungen erhalten, bleibt die britische Rente auf dem Stand von vor zehn oder zwanzig Jahren stehen. Die Kaufkraft sinkt Jahr für Jahr.
Visa-Anforderungen werden für Briten zur Hürde
Besonders kritisch wird es bei den Visa-Anforderungen. Wer als britischer Rentner 2010 mit einer monatlichen Rente von 530 Pfund nach Thailand zog, hatte damals umgerechnet etwa 65.000 Baht zur Verfügung – genau die geforderte Grenze für das Jahresvisum.
Heute, im Januar 2026, sind dieselben 530 Pfund bei einem Kurs von etwa 43 Baht pro Pfund nur noch rund 22.790 Baht wert. Damit liegt der Betrag weit unter der geforderten Schwelle von 65.000 Baht. Ohne zusätzliche Ersparnisse von 800.000 Baht auf dem Konto wird die Visaverlängerung zum Problem.
Rechtliche Versuche ohne Erfolg
Mehrere Interessenverbände kämpfen seit Jahren gegen die Frozen Pension Policy. Die All-Party Parliamentary Group hat dem britischen Parlament 2021 einen ausführlichen Bericht vorgelegt. Höchste Gerichte, darunter der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, haben jedoch wiederholt entschieden, dass die britische Regierung rechtlich nicht verpflichtet ist, Renten weltweit anzupassen.
Die Regierung begründet ihre Haltung mit den Kosten einer weltweiten Anpassung, die mehrere Milliarden Pfund jährlich betragen würden. Zudem wird argumentiert, dass Rentner im Ausland das britische Gesundheitssystem nicht nutzen. Diese Argumentation wird von Betroffenen als unzureichend betrachtet.
Rückkehr nach Großbritannien oft keine Option
Für viele britische Rentner ist eine Rückkehr nach Großbritannien keine realistische Alternative. Die sozialen Bindungen sind oft abgerissen, Familienangehörige leben nicht mehr oder sind selbst überfordert. Der Wohnungsmarkt in Großbritannien ist teuer – mit einer eingefrorenen Rente von 530 Pfund im Monat lässt sich dort kaum leben.
Wer nach Großbritannien zurückkehrt, erhält zwar die volle aktuelle Rentenhöhe. Diese gilt jedoch nur, solange der Wohnsitz in Großbritannien bleibt. Verlässt die Person das Land erneut, wird die Rente wieder auf dem vorherigen Stand eingefroren.
Gesundheitsversorgung als Existenzrisiko
Für ältere Rentner mit geringem Einkommen wird die Gesundheitsversorgung zum größten Risiko. Private Krankenversicherungen sind für Menschen über 70 Jahre oft unbezahlbar. Wer keine Versicherung hat und schwer erkrankt, steht vor der Wahl: hohe medizinische Kosten selbst tragen oder auf Behandlung verzichten.
Einige britische Rentner kehren für größere Operationen nach Großbritannien zurück, um dort das NHS-System zu nutzen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn noch genug Geld für Flugtickets vorhanden ist und der Gesundheitszustand die Reise zulässt.
Soziale Unterstützung durch Hilfsorganisationen
In den größeren Expat-Gemeinden in Thailand gibt es Hilfsorganisationen, die in Notfällen unterstützen. Gruppen wie die British Community Thailand oder lokale Wohltätigkeitsvereine organisieren Essensausgaben, helfen bei Behördengängen oder vermitteln günstige medizinische Versorgung.
Diese Organisationen können jedoch nur punktuell helfen. Sie ersetzen keine ausreichende finanzielle Grundlage. Viele Betroffene schämen sich, um Hilfe zu bitten, und ziehen sich zurück.
Altersarmut führt zu sozialer Isolation
Wer sich den gemeinsamen Kaffee, das Abendessen mit Freunden oder die Teilnahme an Ausflügen nicht mehr leisten kann, wird zunehmend isoliert. In der Expat-Gemeinschaft gibt es eine spürbare Kluft zwischen jenen, die finanziell abgesichert sind, und jenen, die jeden Baht zweimal umdrehen müssen.
Die psychische Belastung ist erheblich. Viele ältere Menschen erleben die finanzielle Situation als persönliches Scheitern, obwohl sie jahrzehntelang gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt haben.
Unterschiedliche Realitäten am selben Ort
In den Cafés und Restaurants von Pattaya, Hua Hin oder Chiang Mai sitzen deutsche, britische, australische und kanadische Rentner oft am selben Tisch. Doch ihre finanzielle Realität ist völlig unterschiedlich. Während die einen ihre jährlich angepasste Rente erhalten, bleibt die der anderen eingefroren.
Diese Zweiklassengesellschaft sorgt für Spannungen und Unverständnis. Warum sollte ein deutscher Rentner bessergestellt sein als ein britischer, obwohl beide ein Leben lang gearbeitet haben? Die Antwort liegt in politischen Entscheidungen, die für viele Betroffene willkürlich erscheinen.
Was können Betroffene tun?
Deutsche Rentner sollten ihre Ausgaben realistisch kalkulieren und Rücklagen bilden. Der Wechselkurs kann schwanken, und die Lebenshaltungskosten steigen weiter. Eine Krankenversicherung ist unverzichtbar, auch wenn sie teuer ist. Wer unter die Visa-Einkommensgrenze rutscht, sollte rechtzeitig Ersparnisse auf ein thailändisches Konto überweisen.
Britische Rentner mit eingefrorenen Bezügen haben weniger Handlungsspielraum. Wer die Visa-Anforderungen nicht mehr erfüllt, sollte rechtliche Beratung einholen. In manchen Fällen kann ein Wechsel in ein anderes Land mit Rentenanpassungsabkommen sinnvoll sein – etwa die Philippinen.
Keine politische Änderung in Sicht
Trotz jahrelanger Proteste und Kampagnen hat sich an der britischen Frozen Pension Policy nichts geändert. Die Regierung zeigt keine Bereitschaft, die Regelung aufzuheben. Für die betroffenen Rentner bedeutet dies: Die Situation wird sich nicht verbessern.
Die einzige realistische Perspektive ist eine strenge Budgetplanung, die Nutzung von Hilfsangeboten und die Hoffnung, dass die Gesundheit möglichst lange erhalten bleibt. Für viele ist der Traum vom sorglosen Ruhestand unter Palmen längst zum Überlebenskampf geworden.
Ausblick: Steigende Zahlen von Betroffenen
Die Zahl der Rentner in Thailand, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, dürfte weiter steigen. Die Lebenshaltungskosten werden voraussichtlich nicht sinken, und der Wechselkurs bleibt volatil. Auch deutsche Rentner mit kleinen Bezügen könnten zunehmend unter Druck geraten, wenn die Krankenversicherungsprämien weiter steigen.
Wer heute plant, seinen Ruhestand in Thailand zu verbringen, sollte die finanziellen Anforderungen realistisch einschätzen. Eine monatliche Rente von mindestens 2.000 Euro und zusätzliche Rücklagen sind empfehlenswert, um langfristig abgesichert zu sein.
Hinweis der Redaktion
Dieser Artikel basiert auf den zum Zeitpunkt der Erstellung (Januar 2026) verfügbaren Informationen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Individuelle Rentenansprüche und Visabestimmungen können variieren. Betroffene sollten sich bei den zuständigen Behörden oder Rentenversicherungsträgern informieren.




Es mag ja zutreffen, das es für einige eng wird mit ihrer „kleinen“ Rente. Am Wechselkurs kann es eigentlich nicht liegen, denn der Durchschnitt der letzten 10 Jahre lag in etwa bei 37,5. Vor 10 Jahren gab es zwar, im Durchschnitt 39 Baht für den Euro, es waren aber einige Jahre dabei, wo er den Stand von heute hat.
Und wer nur 43.000 – 49.000 Baht im Monat vorweisen kann, der muss die 800k nicht zwingend auf dem Konto haben. Es steht doch oben im Bericht, eine Kombination aus beidem ist möglich. Daher reichen dann, grob überschlagen, auch 250 – 350k auf dem Konto. Der Rest wird durch die monatlichen Einkommen, mit Bestätigung der Botschaft, abgedeckt.
Britische Rentner haben da natürlich viel größere Probleme mit der Einfrierung ihrer Renten. Mein Fazit: die von der Immi geforderten 65k sind schon sehr realistisch, mit KV und Miete gerne auch mehr.
So ist es, wer 2016 mit 1200 Euro klar kam, muesste heute auch mit 1400 klar kommen. Um einmal beim viel berühmten Kaese zu bleiben, der Preis hat sich, sofern man auf teuren Import kaese verzchtet, sogar verbilligt oder ist gleich geblieben. Ich kaufe meinen Käse bei der Makro und der Preis / Qualität entspricht deutsches Niveau.
Warum muss der Horst in einem Restaurant oder Café sitzen um das nachzurechnen?
Zuhause ist es billiger.
Also ist noch Luft nach oben sich einzuschränken
1350 Euronen???
Da lebe ich ohne Bars und Ladys,wie Gott in Frankreich!
Thailand ist nicht teuer,nur der Farang Lümmel macht einem das Leben finanziell schwer….
Ich weiss ja nicht wie Dein Gott in Frankreich gelebt hat aber 50.000 baht reichen zum überleben ohne Krankenversicherung und keine Besuche der Kinder in Deutschland.
Bla bla bla…
Frischlinge benötigen das Zehnfache😂😂😂
Richtig Alex, wer wie manch so einer, in seiner „Wohlfühl Blase“ mit Deutscher Schlagermusik, Wiener Schnitzel usw benötigt…dazu mit einem neuen BMW oder Daimler vorfährt, eine Villa mit Pool benötigt, darf auch gerne 5000 oder 6000 Euronen als Minimum zum “ Überleben“ nachweisen 😂
Nur 200€ für die Krankenversicherung? Es wäre mal nett, wenn WB mal einen Artikel über Krankenversicherungen und deren Kosten herausbringt
Was machen die armen Rentner in München, Berlin oder generell in Deutschland
„Alternativ kann eine Kombination aus Einkommen und Guthaben nachgewiesen werden.“
Diesen Satz lese ich immer wieder, aber nie eine genauere Erklärung dazu.
Würde hier die Hälfte von mtl. 65.000 Baht (Einkommen) und die Hälfte von 800.000 Baht (Bankguthaben) akzeptiert werden oder wie muss man sich das vorstellen?
Die durchschnittliche Rentenhöhe in Deutschland spiegelt auch nicht wie wahre Situation korrekt wieder. Beim Durchschnitt sind auch spätere Beamte und Selbstständige enthalten, die nur wenige Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt haben. Außerdem fehlen Betriebsrenten sowie Riester- und Rürup-Verträge. Dazu kommen noch weitere Einnahmen wie Mieten oder Kapitalerträge.
Du musst insgesamt auf 800k kommen im Jahr. Reine Rechenaufgabe. Die Hälfte von 65.000 sind 32.500 x 12 = 390.000 = die Hälfte von 800.000 sind 400.000 Baht. Wären zusammen 790.000, reicht also nicht! Und oft hat die Deutsche Botschaft nicht den ganz aktuellen Wechselkurs, bzw. der Wechselkurs kann sich täglich ändern. Also immer ein wenig Luft nach oben lassen. Bei Deinem Beispiel würde ich also mindestens 450.000 auf dem Konto lassen. Übrigens, Mieterträge bestätigt die Deutsche Botschaft auch als Einkommen. Kontoauszüge von den Mieteingängen und natürlich Mietvertrag mitnehmen.
400000 Baht werden als Minimum Bank Rücklage benötigt, darunter geht nichts, das was ich von einem Bekannten der dies so macht. Also nicht unter 35000 Baht Monatseinkommen, eher mehr. Das wird aber nicht in jeder Immigration akzeptiert. In Hua Hin geht dies auf Nachfrage nicht !