PHU RUA, THAILAND – Ein australischer Motorradfahrer ist am 4. März in der Provinz Loei nach einem Sturz in eine 10 bis 15 Meter tiefe Straßenschlucht gestorben.
Unfall am frühen Nachmittag
Gegen 13.20 Uhr meldeten Anwohner und Begleiter den Crash bei der Polizeistation Phu Rua, weil das Motorrad von der Straße abkam und in ein schwer zugängliches Gelände rutschte.
Wegen des steilen, unübersichtlichen Geländes forderten die Beamten Unterstützung der Disaster Prevention and Mitigation Unit der Ahi Sub-district Administrative Organisation an, um mit Spezialausrüstung bergen zu können.
Opfer am Grund der Schlucht gefunden
Unten in der Schlucht fanden die Einsatzkräfte den Australier Martin Dean Bradley auf dem Rücken liegend, noch mit Helm, das Motorrad lag in unmittelbarer Nähe.
Laut einem Bericht von Channel 7 war Bradley bereits tot, als die Behörden eintrafen.
Feuer am Unfallort
Der Aufprall löste nach Angaben der Einsatzkräfte zudem einen Brand aus, der schnell eingedämmt werden musste.
Die Helfer konzentrierten sich darauf, das Feuer zu kontrollieren, damit es weder in den nahen Wald noch in Richtung einer angrenzenden Wohngegend übergriff.
Was Freunde der Polizei schildern
Freunde berichteten der Polizei, sie hätten sofort versucht, Bradley mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu retten, jedoch ohne Erfolg.
Demnach war die Gruppe mit fast 20 Freunden unterwegs, nachdem Bradley das Motorrad in Chiang Mai gemietet und die Tour nach Loei angetreten hatte.
Erste Hinweise zur möglichen Ursache
Die Fahrer seien auf dem Weg in den Distrikt Na Haew gewesen, wobei etwa zehn Motorradfahrer vor Bradley fuhren und zwei weitere in seiner Nähe waren.
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Als Bradley beim Überholen eines Freundes ansetzte, soll der Motor nach Darstellung der Begleiter kurz gestottert haben, woraufhin er die Kontrolle verlor und in die Schlucht stürzte.
Ermittlungen und nächste Schritte
Der Leichnam wurde ins Phu Rua Hospital gebracht, wo eine Obduktion die genaue Todesursache klären soll.
Die Polizei erklärte, man werde die Familie kontaktieren, damit die Angehörigen den Körper für die Bestattung übernehmen können.
Serie schwerer Unfälle mit Touristen auf zwei Rädern
Der tödliche Unfall reiht sich in mehrere Motorradunglücke mit ausländischen Reisenden ein, die zuletzt gemeldet wurden.
Erst vergangene Woche starb ein Brite, der nach einem Motorradunfall auf Koh Samui rund einen Monat im Krankenhaus gelegen hatte, zudem kamen im Januar ein Türke in Phuket und ein US-Bürger in Pattaya bei separaten Motorradunfällen ums Leben.
Deine Meinung
Motorradtouren sind für viele Reisende der Inbegriff von Freiheit, aber die Meldungen über schwere Unfälle häufen sich und werfen Fragen nach Risiko, Ausrüstung und Fahrpraxis auf.
Welche Regeln oder Vorsichtsmaßnahmen sollten ausländische Fahrer in Thailand aus eurer Sicht konsequent beachten, und wo seht ihr die größte Gefahrenquelle?



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