BANGKOK – Die Feierlaune in Thailands Partymeilen wird für zwei Wochenenden gedämpft. An den Tagen der Wahl und der Vorabstimmung gilt ein strenges, landesweites Alkohol-Verkaufsverbot. Wer dagegen verstößt, muss mit harten Strafen rechnen.
Wann genau das Verbot gilt
Die Wahlkommission hat die Termine klar festgelegt. Das erste 24-Stunden-Verbot gilt für die Vorabstimmung.
Es beginnt am Samstag, 31. Januar, um 18:00 Uhr und endet am Sonntag, 1. Februar, um 18:00 Uhr.
Das zweite Verbot gilt für die Hauptwahl am 8. Februar. Es startet am Samstag, 7. Februar, um 18:00 Uhr und läuft bis Sonntag, 8. Februar, um 18:00 Uhr.
Diese Orte sind betroffen
Das Verbot gilt flächendeckend im ganzen Land. Es trifft alle Geschäfte, Bars, Unterhaltungsbetriebe und Service-Einrichtungen.
Sogar die berühmten Party-Zonen wie die Bangla Road in Patong (Phuket) oder die Walking Street in Pattaya müssen den Alkoholausschank einstellen.
„Dies schließt alle Bereiche von Patong ein, überall, einschließlich Bangla“, bestätigte Patongs Bürgermeisterin Lalita Maneesri.
Das sind die genauen Regeln
Es geht nicht nur um den Verkauf. Verboten sind auch die Verteilung und die Abgabe von alkoholischen Getränken.
Feiern mit Trinkgelagen sind ebenfalls untersagt. Die Regelung ist eindeutig: „Menschen dürfen alleine zu Hause trinken, aber Gruppentrinken oder Partys mit mehr als einer Person sind verboten“, so die Wahlkommission.
Das Verbot gilt überall, auch in Gaststätten. Es ist ein Gebot zur Sicherstellung eines ernsthaften und ordentlichen Wahlablaufs.
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Diese Strafen drohen bei Verstößen
Die Behörden nehmen die Einhaltung ernst. Wer beim Verkauf oder der Abgabe erwischt wird, riskiert eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Monat.
Alternativ oder zusätzlich kann eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Baht (ca. 250 Euro) verhängt werden. Der Polizeichef von Patong, Oberst Korakrit Khanthakruea, versprach strikte Durchsetzung: „Die Strafen für jeden, der beim Verkauf von Alkohol erwischt wird, werden gemäß dem Gesetz durchgesetzt.“
Warum Thailand dieses Verbot verhängt
Das Alkoholverbot an Wahltagen ist eine gesetzliche Vorschrift, um eine ruhige und ungestörte Atmosphäre für die Wähler zu gewährleisten.
Es soll Ausschreitungen und betrunkene Störungen an den Wahllokalen verhindern. Die Wahl soll sachlich und friedlich ablaufen.
Für viele Touristen mag es eine Überraschung sein – für Thailänder ist es ein bekannter und regelmäßiger Vorgang bei Wahlen.
Tipps für Urlauber und Expats
Wenn Sie in Thailand Urlaub machen oder leben, planen Sie Ihre Wochenenden entsprechend. Kaufen Sie Ihren Vorrat vor 18:00 Uhr am Vortag ein.
Erwarten Sie an den genannten Tagen keinen Ausschank in Bars, Restaurants oder an Stränden. Auch Hotelmimibars sind oft leer oder gesperrt.
Nutzen Sie die „trockenen“ Abende für andere Aktivitäten. Die Wahl selbst ist ein spannendes Ereignis, das Thailands Zukunft prägen wird.
🗣 Wenn der Staat den Zapfhahn zudreht
Kein Bier am Strand. Keine Cocktails in Bangla. Keine Partys, keine Runden, keine Ausnahmen.
Der Wahlakt bekommt Vorrang vor allem, was sonst Thailands Nächte prägt.
Ist dieses strikte Verbot noch zeitgemäßer Schutz der Demokratie – oder eher Symbolpolitik in einem Land, das vom Nachtleben lebt? Schafft Nüchternheit mehr Fairness? Oder nur Frust?
Wo ziehst du die Grenze zwischen Ordnung und Überregulierung?



Partys mit mehr als 1 Person….
Schafft Nüchternheit mehr Fairness? Ihr schreibt doch selber „Kaufen sie den Alkohol am Vortag, vor 18:00!“ Um dann leicht angeheitert, man kann ja zu Hause schnell noch einen nehmen, zur Wahl zu gehen?
Und bei den letzten beiden Wahlen ist dieses Verbot auch ausgesprochen worden. Trotzdem blieb die „Fairness“ am Ende auf der Strecke.
Was haben Touristen, Expats, Ausländer im Allgemeinen mit dem Ausgang von Wahlen zu tun?
Es sind ausschliesslich Thais, welche trotz Alkoholverbot besoffen vor den Wahllokalen randalieren!
Dass während religiösen Feiertagen kein Alkohol ausgeschenkt wird versteht jedermann, dass
während Wahltagen ebenfalls ein Alkoholverbot herrscht….. typisch !!
Und die grosse Lachnummer; dieses Verbot dient dem Schutz der Demokratie5555!!!!
Mal wieder eine Lachnummer made in Thailand!
Der Optimismus des Autors, dass diese Wahl Thailands Zukunft prägen könnte ist bewundernswert!