Deutscher „Mister Spray“ soll auf die Blacklist

Deutscher „Mister Spray“ soll auf die Blacklist
Lokale Beamte entfernen nach der Festnahme eines deutschen Verdächtigen Graffiti von öffentlichem Eigentum auf Koh Phangan. Foto: Khaosod English

KOH PHANGAN, THAILAND — Die Polizei nahm einen Deutschen fest. Wir berichteten bereits gestern über die Schmierereien von „Mr. Spray“. Nun machen Mitarbeiter der Stadt die Insel wieder sauber. Bewohner sind froh über die schnelle Hilfe. Der Mann muss wohl bald das Land für immer verlassen.

Festnahme von Mr. Spray

Polizisten schnappten den 57-jährigen Mann auf der Insel. Er soll an über 40 Stellen Farbe auf öffentliches Eigentum gesprüht haben. Leute nannten ihn bereits „Mr. Spray“. Nun sitzt der Deutsche in einer Zelle auf der Wache von Koh Phangan.

Er hinterließ Sprüche wie „SAVE GAZA“ oder „LIBRE“. Beamte befragten den Verdächtigen ausführlich zu seinen Taten. Jetzt warten weitere rechtliche Schritte auf ihn. Viele Sachschäden entstanden auf der ganzen Ferieninsel durch die Spraydose.

Aufräumarbeiten am Straßenrand

Am 5. Februar rückten Arbeiter der Gemeinde aus. Sie kontrollierten die Schäden an vielen Stellen. Männer putzten Laternenmasten und Verkehrsschilder gründlich. Auch Kilometersteine und öffentliche Mauern waren voll mit der bunten Sprühfarbe.

Arbeiter putzten vor allem am Strand Haad Yao. Dort gab es sehr viele Schmierereien. Auch an den großen Hauptstraßen mussten die Trupps ran. Trupps nutzen Reinigungsmittel und Bürsten für die harte Arbeit an den Betonwänden.

Sauberkeit für die Urlauber

Verwaltung will das gute Aussehen der Insel zurück. Touristen sollen keine dreckigen Schilder sehen. Saubere Wege sind wichtig für das Geschäft mit Gästen. In ein bis zwei Tagen soll die ganze Farbe wieder verschwunden sein.

Ein Geschäftsmann aus Haad Yao sprach mit Reportern. Er sagte, dass die Leute auf der Insel erleichtert sind. Schmierereien sahen einfach unordentlich aus. Das schadet dem Ruf des Urlaubsortes, wenn alles so verkommen wirkt.

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Dank an die Behörden

Bewohner bedankten sich für das Tempo der Polizei. Es war gut, dass die Polizei den Mann so flott fasste. So konnte er nicht noch mehr Schaden anrichten. Gemeinde handelte nach der Festnahme gleich und schickte die Putztrupps los.

Ohne Hilfe der Beamten hätten die Ladenbesitzer selbst putzen müssen. Das kostet Zeit und Geld. Nun übernimmt der Staat Reinigung der öffentlichen Flächen. Ordnung kehrt langsam wieder in den Alltag der Insulaner zurück.

Folgen für den Deutschen

Polizei prüft nun die Vorwürfe gegen den Mann. Sachen beschädigen wiegt in Thailand schwer. Er bleibt vorerst in Haft. Sein Visum steht nun auf dem Prüfstand, da er gegen Gesetze des Gastlandes verstieß.

Beamte wollen den Mann abschieben. Er bekommt wahrscheinlich eine lebenslange Sperre für die Einreise. Das bedeutet, er darf nie wieder nach Thailand kommen. Die Einwanderungsbehörde bereitet die nötigen Papiere für diesen Schritt vor.

Sicherheit auf den Wegen

Arbeiter nutzen starke Bürsten für die Reinigung. Viele Schilder glänzen jetzt wieder wie neu. Farbe war hartnäckig auf dem Metall der Schilder. Doch die Trupps kommen gut voran mit ihrer täglichen Arbeit an der frischen Luft.

Es geht um Sicherheit im Verkehr. Wenn man Schilder nicht lesen kann, gibt es Unfälle. Deshalb will die Gemeinde alles sofort sauber haben. Bald sieht man von den Taten des Deutschen nichts mehr.

Was sagen Sie zu Mr. Spray?

Solche Taten sorgen oft für Ärger bei Einheimischen. Schmierereien an öffentlichen Schildern stören das Bild eines Ferienparadieses. Finden Sie die harte Strafe mit der Abschiebung richtig? Sollte man bei politisch motivierten Sprüchen Gnade vor Recht ergehen lassen?

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3 Kommentare zu „Deutscher „Mister Spray“ soll auf die Blacklist

  1. Der Deutsche wird die Abschiebung verstehen ,da auch in seinem Heimatland jeder Gast gnadenlos abgeschoben wird.Allerdings bis zur Abschiebung dauert es ein bisschen länger und bis dahin wird er sehr gut alimentiert.

  2. „Die Touristen sollen keine dreckigen Schilder sehen“….na ja, wie steht es mit dem (Plastik) Abfall am
    Strassenrand. Ist auch keine schöne Visitenkarte.
    Aber Bestrafung des Täters ok. Die gerechteste Strafe wäre, er müsste alles selber reinigen.
    Während die Putzequipe in dieser Zeit den restlichen Müll zusammenlesen.

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