Deutscher Tourist in Thailand vermisst

Der Deutsche verschwand am 23. Juli spurlos in Thailand. Seine Familie ist verzweifelt und sucht nun nach ihm.

Deutscher Tourist in Thailand vermisst
Facebook: Suppanat Essie

CHIANG MAI – Ein deutsch-türkischer Tourist wird in Thailand vermisst. Der 32-jährige Ali Karakoyunlu, auch bekannt als Ali Apostolakis, hat seit dem 23. Juli den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort war Chiang Mai.

Handy klingelt, aber niemand geht ran

Laut seiner Ex-Freundin Suppanat Essie reiste Karakoyunlu am 20. Juli von Japan nach Thailand. Am nächsten Tag nahm er den Zug von Bangkok nach Chiang Mai.

Zwei Tage später brach der Kontakt komplett ab. Familienmitglieder versuchten, ihn über Line, Facebook, Instagram, Telegram und seine thailändische Nummer zu erreichen. Das Telefon war zeitweise aus, dann klingelte es wieder – aber niemand hob ab.

Polizei findet keine Spur in Krankenhäusern

Die Touristenpolizei in Chiang Mai hat die Suche aufgenommen. Eine erste Überprüfung der Krankenhäuser in der Provinz verlief ohne Treffer.

Auch Unterkünfte konnten unter seinem Namen nicht gefunden werden. Die Beamten haben keine Aufzeichnungen, die auf einen Aufenthalt in Chiang Mai hindeuten.

Facebook: Suppanat Essie

Ex-Freundin startet Hilferuf auf Facebook

Suppanat Essie wandte sich mit der Erlaubnis der Familie an die Öffentlichkeit. Sie bat in sozialen Netzwerken um Mithilfe bei der Suche und erstattete Vermisstenanzeige.

Zusätzlich schaltete sie die thailändische Nichtregierungsorganisation Mirror Foundation ein. Sie schrieb, dass sich jeder, der Ali gesehen habe oder seinen Aufenthaltsort kenne, melden solle.

Familie koordiniert sich mit türkischer Botschaft

Alis Schwester Kubra kontaktierte Suppanat am 29. Juli über Instagram und lieferte den genauen Reiseablauf. Die Familie soll sich nun mit der türkischen Botschaft abstimmen.

Erst durch die offizielle Einschaltung der Behörden können die zuständigen Botschaften im Vermisstenfall zusammenarbeiten. Die Suche läuft derzeit auf Hochtouren.

Kajakunfall in Krabi – Niederländer bleibt verschollen

In einem ähnlichen, aber nicht zusammenhängenden Fall sucht die Polizei weiter nach einem niederländischen Touristen vor Railay Beach in Krabi. Sein Kajak kenterte bei rauer See.

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Seine Tochter konnte sicher gerettet werden. Suchtrupps fanden am Unglücksort bislang nur ein Kajakpaddel. Vom Vermissten fehlt weiterhin jede Spur.

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Quelle: Thaiger
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14 Kommentare zu „Deutscher Tourist in Thailand vermisst

    1. Ein Mensch ist verschwunden, Angehörige drehen vor Angst durch – und Michael denkt ernsthaft, er wirkt jetzt cool, wenn er sowas tippt. Das wirkt nicht cool, Michael. Das ist einfach nur [entfernt].

      Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

    2. Eigentlich wollte ich dazu gar nichts schreiben.
      Aber es ist schon fragwürdig was im Hirn eines Menschen vorgeht der solch einen abschätzigen Kommentar über eine vermisste Person abgeben kann.
      Einfach nur [entfernt].

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    3. So lange es nicht ihre Familie, ihr Freunde betrifft, scheinen ihnen Menschen und ihre Schicksale wohl gleichgültig zu sein. Ein ziemlicher Ego-Trip. Empathie lernt man oder auch nicht.

        1. Es geht aber nicht um WB Stammtischler, sondern um einen verschwundenen Menschen. Wenn dich das nicht interessiert, dann lies und kommentiere den Bericht einfach nicht… oder meinst du, dass jemanden dein [entfernt] interessiert?

          Redaktioneller Hinweis: Teile dieses Kommentars, die gegen die Regeln verstoßen haben, wurden entfernt.

      1. Erst Empathielosigkeit und jetzt das: Mit dem Hinweis auf einen „Türken/Deutschen“ schlägt dein Ton endgültig in offene Diskriminierung um. Dass du das Schicksal eines vermissten Menschen plötzlich an seiner Herkunft oder Abstammung festmachst, zeigt, wessen Geistes Kind du bist. Ressentiments bedienen und gleichzeitig als Ausländer in Thailand leben – diese Doppelmoral ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

  1. Für so manchen aus der Völkischen-Patrioten-Ecke sind so Doppelstaatler eben ein rotes Tuch. Hätten sie doch gerne wieder den „Ahnenpass“ um so die Unterschiede von „richtigen“ Deutschen und einem umfallenden Reissack deutlicher zu machen. Und wenn schon nicht als braunes Heftchen, dann wenigsten doch digital, oder?
    🤮

    1. Auf den Punkt gebracht, Oskar. Sobald die Herkunft nicht ins persönliche Weltbild passt, scheint für manche jegliches Mitgefühl sofort zu erlöschen. Traurig zu sehen, dass selbst beim Verschwinden eines Menschen noch versucht wird, sich einer fremdenfeindlichen Agenda zu bedienen. Danke für die klaren Worte gegen diesen Unsinn!

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