PATTAYA, THAILAND – Ein schwerer Mehrfahrzeugunfall auf der Sukhumvit Road in der Provinz Chonburi hat in den frühen Morgenstunden drei Menschen das Leben gekostet und 16 weitere verletzt.
Unfallstelle bei der Ban-Na-Brücke
Der Zusammenstoß ereignete sich im Unterdistrikt Thung Sukhla in der Provinz Chonburi, auf einem Kurvenabschnitt der Sukhumvit Road kurz vor der Ban-Na-Brücke in Fahrtrichtung Pattaya.
Teams der Sawang Prateep Sri Racha Foundation koordinierten vor Ort die Versorgung der Verletzten gemeinsam mit Notärzten der Laem-Chabang-Klinik, des Samitivej-Krankenhauses und des Queen-Sirikit-Marinehospitals sowie Beamten der Polizeistation Laem Chabang.
Drei Fahrzeuge schwer beschädigt
Am Unfallort fanden Einsatzkräfte drei stark zerstörte Fahrzeuge vor, darunter zwei Passagier-Vans und einen weißen Ford Everest SUV mit Kennzeichen aus der Provinz Chonburi.
Der Ford Everest wies massive Frontschäden auf und kam auf der äußersten rechten Fahrspur zum Stehen. In unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs wurde ein toter Mann aufgefunden.
Vans überschlagen, Insassen eingeklemmt
Einer der beteiligten Vans, ein weißer Toyota mit Bangkoker Kennzeichen ฮษ 1552, war in der mittleren Fahrspur umgestürzt und stark deformiert.
Ein weiterer Van mit dem Bangkoker Kennzeichen ฮภ 2203 hatte sich ebenfalls überschlagen und wurde so stark beschädigt, dass mehrere Insassen eingeklemmt waren und von Rettungskräften mit hydraulischem Gerät befreit werden mussten.
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Drei Tote, 16 Verletzte
Insgesamt wurden bei dem Unfall 16 Personen verletzt, drei weitere, zwei Männer und eine Frau, verstarben noch an der Unfallstelle.
Unter den Todesopfern befanden sich nach ersten Angaben Fahrer und Beifahrer der beteiligten Vans. Einige von ihnen wurden durch den Aufprall aus den Fahrzeugen herausgeschleudert.
Mögliche Unfallursache und Ermittlungen
Überlebende, darunter ein Mitfahrer im Ford Everest auf dem Weg nach Pattaya, berichteten, ein Van sei vermutlich in der Kurve ins Rutschen geraten, habe die Fahrspur überquert und sei frontal mit einem zweiten Van kollidiert.
Durch die Kollision gerieten beide Vans ins Schleudern, überschlugen sich und blockierten die Fahrbahn, sodass der nachfolgende Ford Everest in eines der Fahrzeuge prallte.
Polizei untersucht Geschwindigkeit und Straßenverhältnisse
Die Polizei sicherte den Unfallort mit Fotos und Spuren und ließ die Leichen zur Obduktion ins Laem-Chabang-Krankenhaus bringen. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.
Die Ermittler prüfen nun, ob Geschwindigkeit, Straßenbeschaffenheit oder Fahrfehler zum Unglück beitrugen, und kündigten an, nach Abschluss der Untersuchungen entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten.
Staus im Frühverkehr
Der Unfall führte am frühen Morgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der stark genutzten Sukhumvit Road, einer zentralen Verkehrsachse zwischen dem Hafen Laem Chabang und dem Küstenort Pattaya.
Die Behörden forderten Verkehrsteilnehmer auf, insbesondere in unübersichtlichen Kurvenabschnitten besonders vorsichtig zu fahren.
Sukhumvit Road als Unfallschwerpunkt
Die Sukhumvit Road zwischen Laem Chabang und Pattaya gilt als eine der unfallträchtigsten Straßenverbindungen in der Provinz Chonburi. Experten und Behörden diskutieren seit Jahren über mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dieser Route.
Verkehrssicherheitsorganisationen fordern regelmäßig strengere Tempokontrollen sowie bauliche Verbesserungen an besonders gefährlichen Kurvenabschnitten, um die Zahl schwerer Unfälle auf dieser vielbefahrenen Strecke zu senken.



Es ist traurig, wenn Menschen auf der Straße ihr Leben lassen. Schaut man sich den Verkehr in Thailand an, dann wird häufig gerast und an unübersichtlichen Stellen überholt. Mir fehlt jegliches Verständnis dafür. Und am Ende ist viel Leid zu beklagen. Wann beginnt die Polizei mit mobilen Radargeräten die Raser aufzuspüren? Weiterhin wird selten der Abstand zum vorderen Fahrzeug (halber Tachowert in Meter) eingehalten. Die Folge sind derartige Auffahrunfälle.
Es ist ein absoluter Horror, wie Fahrzeuge bei hohen Geschwindigkeiten am Vordermann „kleben“ sowie drängeln. Da sind auch steinalte Pick-ups darunter oft mit dickem Auspuffrohr. Wetten, die Bremsen taugen nicht mehr viel? Kollisionen sind vorprogrammiert. Das Problem: die Konsequenzen sind gering, Geld für Strafen und Schadensbehebung beim Geschädigten haben sie eh keines.
Auch so ein Unding: überlange Ladungen auf Pick-ups (Rohre etc.) ohne Markierung. Die ragen 2-3 Meter über die Hinterachse hinaus. Und fachmännische Sicherung der Ladung? Forget it!