Drogen-Razzia bei Thailands Busfahrern: Harte Konsequenzen drohen

Drogen am Steuer: Thailands Verkehrsministerium greift durch. Werden Busfahrer positiv getestet, drohen sofortige Lizenzentzüge und Haftstrafen für Betreiber. Was geschieht, wenn die ersten Ergebnisse der Großkontrollen vorliegen?

Drogen-Razzia bei Thailands Busfahrern: Harte Konsequenzen drohen
Nation

BANGKOK, THAILAND – Das Verkehrsministerium hat das Department of Land Transport angewiesen, die Kontrollen von Busfahrern im öffentlichen Nahverkehr landesweit deutlich zu verschärfen; Fahrer müssen nach Angaben der Behörden drogenfrei und diensttauglich sein. Die Maßnahmen starten in Bangkok und sollen das Vertrauen der Fahrgäste stärken, bevor sie auf das ganze Land ausgeweitet werden.

Ministerium verlangt härtere Kontrollen

Stellvertretender Verkehrsminister Siripong Angkasakulkiat sagte, das Ministerium habe das DLT angewiesen, die Einsatzbereitschaft der Busfahrer zu prüfen und ihr Fahrverhalten stärker zu überwachen. Ziel sei, sicherere Verbindungen für Fahrgäste zu gewährleisten.

Das DLT hat daraufhin Sicherheitsrichtlinien erlassen, die Fahrer- und Fahrzeugchecks verbindlich vorschreiben und stichprobenartige Drogentests vorsehen. Betreiber öffentlicher Busse wurden aufgefordert, die Kontrollen strikt umzusetzen.

Startpunkt Bangkok: Zusammenarbeit mit mehreren Behörden

Die neuen Inspektionen beginnen in Bangkok in Kooperation mit dem Office of the Narcotics Control Board, dem Gesundheitsministerium und weiteren Behörden. Geprüft werden zunächst Busse der Bangkok Mass Transit Authority.

Alle 12 BMTA-Busbetriebszonen in Bangkok sollen abgedeckt werden, bevor die Kontrollen auf andere öffentliche Busdienste im Land ausgeweitet werden. Das DLT kündigte an, eng mit lokalen Stellen zusammenzuarbeiten.

Konkrete Prüfungen: Drogen, Fitness und Fahrzeug

Im Fokus stehen stichprobenartige Drogentests, Untersuchungen der körperlichen Einsatzbereitschaft der Fahrer vor Dienstantritt sowie Inspektionen des Fahrzeugzustands. Transport Safety Managers (TSMs) sollen regelmäßige Sicherheitsbewertungen planen und durchführen.

Das DLT will außerdem Fahrer mit früheren drogenbezogenen Einträgen oder gefährlichem Fahrverhalten intensiver überwachen. Betreiber müssen Personalakten führen und aktuell halten, um Kontrollen zu erleichtern.

Bei positivem Test: Medizinische Bestätigung, Polizei und Führerscheinentzug

Wird bei einem Fahrer ein positives Ergebnis festgestellt, folgt zunächst eine medizinische Bestätigung und anschließend eine Anzeige bei der örtlichen Polizei, teilte die Behörde mit. Das DLT entzieht betroffenen Fahrern sofort die Lizenz für den öffentlichen Nahverkehr.

Betreiber, die Fahrer unter Einfluss von Drogen oder Alkohol einsetzen, drohen Strafen nach dem Land Transport Act B.E. 2522. Diese umfassen bis zu zwei Jahre Haft, Geldstrafen sowie die Aussetzung oder den Entzug der Betriebslizenz.

Datenbank soll Rückkehr Gefährlicher verhindern

Das DLT hat eine nationale Datenbank für Personal im öffentlichen Verkehr eingerichtet, mit der Fahrer überprüft und Auffälligkeiten überwacht werden sollen, um eine Rückkehr problematischer Fahrer zu verhindern. Betreiber sind verpflichtet, Personalakten vollständig und aktuell zu führen.

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Die Datenbank soll verhindern, dass Personen mit Drogen- oder gefährlicher Fahrvorgeschichte im öffentlichen Nahverkehr arbeiten. Dies erhöht die Sicherheit für Fahrgäste und unterstützt die Behörden bei der Überwachung.

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Quelle: Nation Thailand

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