PATTAYA, THAILAND – In Nong Prue hat die Bezirksverwaltung Banglamung einen illegalen Verkauf von E-Zigaretten hochgenommen und 500 Einweg-Vapes sichergestellt. Der mutmaßliche Ladenchef soll dabei Beamte und Journalisten beschimpft und die Festnahme zu behindern versucht haben.
Undercover-Kauf und Zugriff am Abend
Die Aktion begann am 23. März gegen 18.16 Uhr, als Bezirkschef Anusak Piriyamorn ein Team der Bezirksverwaltung zu einem verdeckten Kauf und anschließenden Zugriff entsandte.
Geleitet wurde der Einsatz von den stellvertretenden Bezirkschefs Phichanont Thawisuk und Natthawat Sophonsewasil, Ziel war ein Geschäftsgebäude in Moo 9.
Verkauf aus dem Kofferraum – mitten im Alltag
Nach Angaben der Behörde wurde unter dem Namen Ordef offen aus dem Kofferraum eines weißen Honda Jazz heraus verkauft, der vor dem Gebäude stand.
Auslöser waren wiederholte Beschwerden von Anwohnern, die von einem dreisten Straßenverkauf direkt am Fahrzeug berichteten.
Das wurde sichergestellt
Die Beamten beschlagnahmten 500 fruchtaromatisierte Einweg-E-Zigaretten sowie 37 Heizspiralen, sogenannte Coils, als Beweismittel.
Bei der Durchsuchung fanden sie demnach weitere Ware, nachdem ein Mitarbeiter eingeräumt hatte, dass zusätzlicher Bestand im Gebäude versteckt liege.
Der Moment der Eskalation
Als die Beamten den Verkäufer abführen und auch die beim Testkauf verwendeten Geldscheine sichern wollten, tauchte ein junger Mann auf, der sich als Eigentümer des Shops ausgab.
Laut Behördenangaben beleidigte er Beamte und Journalisten, warf den Einsatzkräften Bestechlichkeit vor und soll versucht haben, sich dem leitenden stellvertretenden Bezirkschef sowie Pressevertretern aggressiv zu nähern.
Wiederholungstäter am bekannten Ort
Brisant: Derselbe Ort war bereits am 21. März 2024 durchsucht worden, damals wurden laut Behörden über 10.000 Vape-Artikel im Wert von mehr als 5 Millionen Baht beschlagnahmt.
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Trotz der damaligen Maßnahmen sollen die Betreiber ihre Geschäfte fortgesetzt haben, was die Verwaltung als bewusste Missachtung der strengen Regeln wertet.
Harte Linie gegen Vapes – und neue Vorwürfe
Der aktuelle Fall wurde an die Ermittler übergeben, zudem bereiten die Behörden weitere Anzeigen vor, darunter wegen Verleumdung, ausgelöst durch die mutmaßlichen Beschimpfungen und Anschuldigungen.
In Thailand gilt ein umfassendes Verbot für Import, Verkauf, Besitz und Verbreitung von E-Zigaretten und Zubehör, Verstöße können mit hohen Geldstrafen und Haft geahndet werden.
Deine Meinung
Sind die Razzien gegen Vapes in Touristenzentren wie Pattaya aus deiner Sicht konsequent notwendig oder an der Realität vorbei, solange der Straßenverkauf immer wieder zurückkehrt?
Diskutiere in den Kommentaren, welche Rolle aus deiner Erfahrung Kontrolle, Aufklärung und Strafen spielen sollten und wo die Grenzen liegen.



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