Betrug in Udon Thani: Frau verliert 30.000 Baht für Traummann aus England!
Eine 50-jährige Frau aus Udon Thani ist auf eine betrügerische Heiratsvermittlung hereingefallen. Die zweifach geschiedene Thai zahlte 30.000 Baht (ca. 750 Euro) für einen britischen Traummann – doch der tauchte nie auf. Stattdessen verschwand die Vermittlerin spurlos.
Die verlockende Verheißung auf Facebook
Die als „Jip“ identifizierte Frau hatte bereits zwei gescheiterte Ehen mit thailändischen Männern hinter sich. Die Hoffnung auf ein besseres Leben mit einem ausländischen Partner trieb sie in die Arme einer betrügerischen Agentur. Auf Facebook stieß sie auf die Seite „Madam Sai For“, die Heiratsvermittlung für thailändische Frauen versprach.
Kontaktaufnahme, Treffen vor Ort – alles wirkte seriös. Eine gewisse „Ann“ erschien sogar persönlich in Jips Haus und erklärte den Ablauf. Das Versprechen: Ein britischer Mann für die einsame Thai. Der Preis: 70.000 Baht Gesamtkosten, davon 30.000 Baht Anzahlung.
Das böse Erwachen am Treffpunkt
Jip zahlte die Anzahlung – doch am Tag des versprochenen Treffens mit dem Briten geschah: nichts. Ann war nicht mehr erreichbar, ihr Facebook-Profil gesperrt, die Telefonnummer blockiert. Die Vermittlerin hatte sich mit der Anzahlung aus dem Staub gemacht.
Zum Glück hatte Jip vorgesorgt: Überwachungskameras an ihrem Haus hatten sowohl Anns Gesicht als auch das Nummernschild des schwarzen Limousine festgehalten, die die Betrügerin abholte. Diese Beweise übergab sie am 13. Oktober der Polizei von Mueang Udon Thani.
Kein Einzelfall – Systematischer Betrug
Doch Jip ist nicht das einzige Opfer. Bereits vor zwei Monaten verlor eine andere Thai-Frau, Saisunee, sogar 100.000 Baht an ähnliche Heiratsbetrüger. Auch in diesem Fall konnten die Täter bisher nicht gefasst werden.
Die Methode ist immer dieselbe: Locken mit der Aussicht auf einen wohlhabenden Ausländer, Vorkasse fordern, dann untertauchen. Besonders alleinstehende Frauen in der Isaan-Region, die sich ein besseres Leben erhoffen, fallen auf diese Masche herein.
Polizei ermittelt – Opfer warnt andere
Jip hat Anzeige erstattet und warnt jetzt öffentlich vor den Betrügern: „Ich habe den Fall an die Medien gebracht, um andere Frauen zu warnen.“ Gleichzeitig zeigt sie sich kompromissbereit: Sollte Ann das Geld zurückerstatten, wäre sie bereit, die Anzeige zurückzuziehen.
Die Polizei prüft jetzt die CCTV-Aufnahmen und das Kennzeichen des Fluchtautos. Ob dies zur Ergreifung der Betrügerin führt, bleibt abzuwarten. Eins ist sicher: Der Traum vom britischen Traummann ist für Jip erstmal geplatzt.
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Immer mehr Singles fallen auf Betrug herein
Experten warnen vor der wachsenden Zahl solcher Fälle. Immer mehr alleinstehende Thais suchen ihr Glück im Internet – und werden zur leichten Beute für Kriminelle. Die Polizei rät: Immer persönliche Treffen an öffentlichen Orten, niemals Vorauszahlungen!
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