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Eilmeldung: Thai-Kambodscha Friedensprozess gestoppt

Eilmeldung: Thai-Kambodscha Friedensprozess gestoppt
PATTAYA NEWS

Sisaket, Thailand – Ein thailändischer Soldat hat bei einer Routinepatrouille nahe der kambodschanischen Grenze schwere Verletzungen erlitten, nachdem er auf eine mutmaßliche Antipersonenmine getreten war. Der Vorfall ereignete sich gegen 9.30 Uhr Ortszeit im Gebiet Huai Ta Maria im Bezirk Kantharalak, unweit des Preah-Vihear-Tempels, eines UNESCO-Welterbes, dessen Umgebung zwischen beiden Staaten umstritten bleibt.

Verletzter Soldat und medizinische Versorgung

Der verletzte Soldat wurde als Sgt. Maj. 1st Class Thedsak Samaphong vom 16. Infanterieregiment identifiziert. Er verlor sein rechtes Sprunggelenk und musste unterhalb des Knies amputiert werden. Ein weiterer Soldat, Pvt. Wachira Panthana, erlitt leichtere Verletzungen. Beide gehören zur Suranaree Task Force und wurden per Hubschrauber ins Ubon Ratchathani Army Hospital gebracht, wo ihr Zustand stabilisiert wurde.

Verdacht auf gezielte Provokation

Nach ersten Einschätzungen könnte die Mine neu gelegt worden sein. Das weckt in Thailand den Verdacht einer gezielten Provokation durch kambodschanische Kräfte.

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Regierung setzt Friedensabkommen aus

Premierminister Anutin Charnvirakul zeigte sich tief besorgt und ordnete die vollständige Aussetzung der Kuala Lumpur Peace Declaration an, die am 26. Oktober 2025 unter Vermittlung der USA und Malaysias unterzeichnet worden war. Das Abkommen sollte die Spannungen entlang der Grenze abbauen und sah unter anderem die Freilassung von 18 kambodschanischen Kriegsgefangenen am 12. November vor – auch diese Maßnahme wurde nun gestoppt.

„Wir werden jeden Zentimeter schützen“

„Wir werden jeden Zentimeter thailändischer Souveränität schützen, aber dieser Akt verlangt Rechenschaft“, erklärte Anutin in Bangkok. Er wies die Ministerien für Verteidigung und Außenpolitik an, formelle Proteste bei Kambodscha, der ASEAN und dem Ottawa-Abkommen-Komitee einzureichen. Zudem kündigte er an, am 11. November nach Sisaket zu reisen, um die verletzten Soldaten zu besuchen.

Untersuchung und verstärkte Grenzpatrouillen

Verteidigungsminister Gen. Natthaphon Narkpanit ordnete eine Untersuchung zur Herkunft der Mine an und ließ die Patrouillen mit verbesserter Detektionstechnik verstärken.

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Wiederholte Zwischenfälle seit Juli

Seit Juli 2025 kam es entlang der Grenze mehrfach zu ähnlichen Explosionen. Laut thailändischen Angaben wurden dabei mehr als ein Dutzend Soldaten verletzt, sieben von ihnen verloren Gliedmaßen. Thailand macht dafür Minen verantwortlich, die angeblich von kambodschanischen Kräften gelegt wurden – entgegen dem Waffenstillstand und internationalen Vereinbarungen.

Kambodscha weist Vorwürfe zurück

Kambodscha weist diese Vorwürfe zurück. Das Verteidigungsministerium in Phnom Penh erklärte, die Minen stammten aus früheren Konflikten, insbesondere aus der Zeit der Khmer Rouge und der vietnamesischen Besatzung in den 1970er Jahren. Phnom Penh habe wiederholt gemeinsame Räumaktionen angeboten, die jedoch laut Thailand an mangelnder Kooperation gescheitert seien.

Internationale Reaktionen und diplomatische Schritte

Thailand hat den Vorfall inzwischen internationalen Partnern und den Vereinten Nationen gemeldet. Der Konflikt hat in der Vergangenheit bereits Hunderttausende Menschen vertrieben, den Grenzhandel beeinträchtigt und die Einheit der ASEAN belastet.

Sorge in den Grenzgemeinden

In den Grenzgemeinden herrscht Besorgnis. Ein Dorfbewohner aus Kantharalak sagte: „Unsere Jungs riskieren ihr Leben für uns, aber wann hört das endlich auf?“ Mehrere Grenzposten wurden geschlossen, die Bevölkerung wurde aufgerufen, verdächtige Gegenstände den Räumteams des National Mine Action Center zu melden.

Unterstützung für die Verletzten

Die Royal Thai Army kündigte umfassende Unterstützung für die Verletzten und ihre Familien an. Beide Armeen bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft.

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Quelle: Pattaya News FB

Ein Kommentar zu „Eilmeldung: Thai-Kambodscha Friedensprozess gestoppt

  1. Es wird wieder etwas gesucht, was jeder Grundlage entbehrt. Man will einfach keinen richtigen Frieden haben.

Kommentare sind geschlossen.