CHONBURI, THAILAND – Zum Thai Elephant Day am 13. März hat der Khao Kheow Open Zoo in der Provinz Chonburi ein großes Programm für Artenschutz und Aufklärung aufgezogen. Schüler, Lehrkräfte, Zoo-Mitarbeiter und Touristen kamen zur Feier des Nationaltiers – inklusive Frucht- und Gemüsebuffet für die Elefanten.
Start am Elefanten-Gehege – Auftakt um 10 Uhr
Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr im Bereich der Asiatischen Elefanten, wo sich Besucher rund um das Gehege versammelten.
Zoo-Direktor Narongwit Chotchoi ließ die Eröffnung durch Chainarong Pankong, Leiter für Naturschutz, Forschung und Tiergesundheit, übernehmen.
Warum der 13. März in Thailand Elefanten-Tag ist
Der Gedenktag soll vor allem junge Menschen dafür sensibilisieren, welche kulturelle und historische Bedeutung Elefanten in Thailand seit Jahrhunderten haben.
In der offiziellen Botschaft steht der Elefant als nationales Symbol und als Tier, das traditionell eng mit dem Königtum verbunden ist – und dessen Schutz für Wälder und Gesellschaft als zentral gilt.
Pang Nat im Mittelpunkt – die älteste Elefanten-Dame
Zum Publikumsmagneten wurde Pang Nat, die nach Angaben des Zoos älteste Elefantenkuh der Anlage.
An ihrer Seite standen Pang Janphen und Pang Jim, die gemeinsam für Fotos und die zentrale Fütterungsaktion des Tages präsentiert wurden.
Der Buffet-Kuchen – Banane, Zuckerrohr und mehr
Höhepunkt war ein großer „Buffet-Kuchen“, zusammengestellt aus frischem Obst und Gemüse, darunter Bananen, Zuckerrohr, Mais, Wassermelone, Guave, Drachenfrucht, Karotten, Kürbis und Napiergras.
Der Zoo setzte damit bewusst auf ein anschauliches Format, das Fütterung, Tierpflege und Wissensvermittlung für Besucher greifbar machen sollte.
Füttern und Fotos – Nähe als Lernmoment
Besonders Schüler und Touristen durften die Elefanten per Hand füttern und aus nächster Nähe fotografieren.
Für viele war das ein seltener Kontakt mit den Tieren, den der Zoo ausdrücklich als Bildungsangebot im Sinne des Elefantenschutzes versteht.
Ausstellung, Kreativaktionen und Recycling-Ideen
Begleitend liefen mehrere Stationen, darunter eine Ausstellung zur Geschichte des Thai Elephant Day und eine Präsentation zu besonderen Fähigkeiten von Elefanten.
Dazu kamen Mitmachangebote wie eine Kunstaktion für „geliebte Elefantenfreunde“, eine Initiative unter dem Motto „Return the Forest to Thai Elephants“, ein Kostüm-Fotopunkt sowie Recycling-Workshops zur Umweltbildung.
Deine Meinung
Solche Tage im Zoo können Artenschutz greifbar machen, aber sie müssen zeigen, dass hinter dem Event auch langfristige Haltung, Forschung und Schutzarbeit stehen.
Welche Form von Elefanten-Tourismus ist für dich noch Bildung – und ab wann wird es reine Show – schreib es in die Kommentare.



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