PHUKET, THAILAND – Ein Tuk-Tuk-Fahrer aus Patong wirft einem russischen Fahrgast vor, nach der Fahrt nicht bezahlt und anschließend eine angebliche Abzocke behauptet zu haben. Der Streit wurde in einem Video in einer Hotellobby dokumentiert und sorgt online für Diskussionen über Fahrpreise und Fairness.
Vorwurf in Patong: Streit um den Fahrpreis
Ein Tuk-Tuk-Fahrer, der in Patong im Bezirk Kathu arbeitet, beschuldigte einen ausländischen Passagier, die Bezahlung verweigert zu haben. Gleichzeitig soll der Mann behauptet haben, der Fahrer habe ihn übervorteilen wollen.
Auslöser war laut Darstellung des Fahrers eine Fahrt, nach der es in der Lobby eines Hotels zur Konfrontation kam. Der Fahrer veröffentlichte dazu ein Video in sozialen Medien.
Video zeigt Konfrontation in der Hotellobby
In dem Clip ist zu sehen, wie der Fahrer den Passagier im Hotel zur Rede stellt. Der Fahrer sagt, der Mann habe vor der Fahrt zugestimmt, aber nach der Ankunft nicht zahlen wollen.
Wörtlich ist im Video sinngemäß zu hören: „Er sagte vor dem Service okay, aber bei der Ankunft weigerte er sich, mich zu bezahlen.“ Der Fahrer kündigte an, künftig möglicherweise Fahrpreise im Voraus kassieren zu wollen.
Abgemachter Preis: 300 Baht plus Trinkgeld
Später erklärte der Fahrer gegenüber ThaiRath, der Passagier habe 300 Baht für die Strecke von der Bangla Road zu seinem Hotel akzeptiert. Zusätzlich habe der Mann ein Trinkgeld von 200 Baht in Aussicht gestellt.
Damit stellt der Fahrer den Vorfall als klar vereinbarte Zahlung dar, die anschließend nicht geleistet worden sei. Der genaue Ablauf vor Fahrtbeginn ist in dem Bericht jedoch nur aus Sicht des Fahrers wiedergegeben.
Gegenvorwurf: Angeblich 3.000 Baht verlangt
Nach Angaben des Fahrers soll der Passagier im Hotelpersonal behauptet haben, der Tuk-Tuk-Fahrer habe 3.000 Baht verlangt. Der Fahrer bestreitet dies und sieht sich durch die Aussage des Mannes in ein schlechtes Licht gerückt.
Im Video ist zu sehen, wie der Passagier Hotelmitarbeiter um Hilfe bittet und die Prüfung von CCTV-Aufnahmen fordert. Er sagt, die Kameras würden zeigen, dass er das Opfer sei.
Offenes Ende: Unklar, ob der Fahrer Geld erhielt
Wie der Streit letztlich ausging, bleibt laut Bericht unklar. Der Fahrer sagte nicht, ob er den Fahrpreis am Ende doch noch bekam.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Damit bleibt auch offen, ob es eine Einigung vor Ort gab oder ob der Konflikt ohne Zahlung endete. Der Fall wird vor allem über die Online-Verbreitung des Videos öffentlich diskutiert.
Ähnlicher Fall in Pattaya: App-Fahrt und Zusatzforderung
Ein vergleichbarer Streit wurde im Januar in Pattaya gemeldet, als ein Motorrad-Taxifahrer zwei russische Frauen beschuldigte, eine Zusatzforderung nicht bezahlt zu haben. Auch hier verbreitete sich ein Video des Fahrers auf Facebook.
Der Fahrer erklärte, die Fahrt sei über eine App mit 31 Baht angezeigt worden, doch vor Ort habe eine zweite Frau mitfahren wollen. Er habe deshalb den doppelten Preis verlangt und behauptet, beide hätten zugestimmt.
Online-Debatte: Sicherheit, Regeln und Fairness
Laut Bericht zahlten die Frauen am Ende nur 31 Baht, woraufhin der Fall in sozialen Medien kontrovers diskutiert wurde. Einige Nutzer unterstützten den Fahrer mit dem Argument, das Motorrad sei für eine Person ausgelegt.
Andere kritisierten den Fahrer, weil er überhaupt zwei Passagiere transportiert habe und damit gegen Verkehrsregeln verstoßen könne. Der Fall zeigt, wie schnell Tarifstreitigkeiten mit Regel- und Sicherheitsfragen verknüpft werden.
Deine Meinung
Wie sollten Fahrpreise in touristischen Hotspots wie Patong transparenter geregelt werden, damit es gar nicht erst zu solchen Konflikten kommt? Schreib uns in die Kommentare, ob du Vorauszahlung, feste Tarife oder App-Preise für die beste Lösung hältst.
Und was ist deiner Erfahrung nach fair: Sollte bei Missverständnissen eher der Fahrer oder der Fahrgast Belege liefern müssen, etwa durch Quittungen oder klare Preisabsprachen vorab? Diskutiere mit der Community unten mit.



In Phuket mit Tuk Tuks zu fahren, bedeutete schon immer, das Probleme mit der Preisgestaltung gab. Was nicht heißen soll, das es auch Ausnahmen gibt. Was mir in dem Bericht fehlt, ist das Ziel, also der Ort des Hotels. Da könnte man die 300 Baht schon mal besser einordnen.
Warum sollte man bei einen ausgemachten Fahrpreis noch 200 thb Trinkgeld geben??
Hinweis: Ein beleidigendes Statement wurde durch die Redaktion entfernt.
Wenn er 300 Bht zusagt, soll er zahlen. Ansonsten hätte er halt laufen sollen. Oder wahrscheinlich torkeln.