Feuer-Tragödie: Bettlägeriger Schweizer stirbt in Flammen

Zigarette im Bett, dann Flammeninferno: Ein 79-jähriger Schweizer lag hilflos im Zimmer, Nachbarn konnten nur zusehen – wie konnte das passieren? 🔥

Feuer-Tragödie: Bettlägeriger Schweizer stirbt in Flammen
The Pattaya News

Chonburi, Thailand – Bei einem Brand in einer Zimmerreihe in Pong ist am frühen Morgen ein 79-jähriger Schweizer ums Leben gekommen, der bettlägerig war und nicht fliehen konnte. Ermittler gehen derzeit davon aus, dass eine weggeworfene Zigarettenkippe den Brand ausgelöst hat.

Brand am frühen Morgen in Pong

Das Feuer brach am 11. April gegen 6:06 Uhr in einem Gästehaus auf Moo 6, Soi Huay Yai Muk, im Gebiet Pong aus. Betroffen war eine Reihe von Mietzimmern, die bei ausländischen Bewohnern beliebt ist, darunter viele ältere Menschen.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand insbesondere Zimmer 6 in Flammen, dichter Rauch zog durch den Bereich. Das Feuer konnte nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden, auch um ein Übergreifen auf Nachbarzimmer zu verhindern.

Einsatzkräfte und Koordination vor Ort

Polizeileutnantkolonel Damchaluay Samkanying von der Polizeistation Nong Prue nahm die Meldung auf und informierte seinen Vorgesetzten, Polizeikolonel Natthaphon Phongsooksakul. Feuerwehrkräfte der Katastrophenschutzeinheit der Gemeinde Pong sowie freiwillige Retter der Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya wurden zum Einsatzort entsandt.

Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, die Flammen im betroffenen Zimmer einzudämmen und die Ausbreitung in der Zimmerreihe zu stoppen. Parallel sicherte die Polizei den Bereich für die spätere Spurensicherung ab.

Opfer: 79-jähriger Schweizer in Zimmer 6

In dem ausgebrannten Zimmer fanden die Behörden den Leichnam eines 79-jährigen Schweizer Staatsbürgers, der schwere Verbrennungen erlitten hatte. Er wurde auf seinem Bett liegend entdeckt.

Der Name des Mannes wurde nach redaktioneller Praxis zunächst nicht veröffentlicht, bis Botschaft und Angehörige informiert sind. Der Bereich wurde mit Absperrband als Tatort gekennzeichnet, während forensische Kräfte hinzugezogen wurden.

Zeugenaussagen: Bettlägerig und Rauchen im Bett

Eine 31-jährige Thailänderin aus einem Nachbarzimmer sagte der Polizei, der Mann habe allein gelebt und sei bettlägerig gewesen. Er habe gelegentlich Hilfe durch Betreuungspersonen erhalten, die ihn unterstützten.

Sie vermutete als Ursache eine Zigarettenkippe, da der Mann demnach dafür bekannt gewesen sei, im Bett zu rauchen, und sich körperlich nicht selbstständig bewegen konnte. Diese Angaben flossen in die ersten Ermittlungen ein.

Nachbarin alarmiert Rettungskräfte

Eine weitere Anwohnerin, die 41-jährige Somporn Makying, berichtete, sie sei durch Brandgeruch aufgewacht und habe beim Öffnen der Tür Flammen im Zimmer des Schweizers gesehen. Sie habe zunächst helfen wollen, sei jedoch wegen der starken Hitze zurückgedrängt worden.

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Daraufhin habe sie um Hilfe gerufen und den Notruf verständigt. Die Schilderung unterstreicht, wie schnell sich das Feuer im Zimmer entwickelte.

Ermittlungen: Zigarettenkippe als wahrscheinlicher Auslöser

Ermittler der Polizeistation Nong Prue dokumentierten den Brandort und arbeiteten mit Forensikern der Provinzpolizei Chonburi, Region 2, zusammen. Ziel ist es, die genaue Brandursache zweifelsfrei festzustellen.

Vorläufige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine Zigarettenkippe Materialien im Zimmer entzündete und sich das Feuer rasch ausbreitete. Die eingeschränkte Mobilität des Opfers habe demnach verhindert, dass er fliehen oder den Brand selbst bekämpfen konnte.

Weitere Schritte nach dem Todesfall

Der Leichnam wurde in ein örtliches Krankenhaus überführt, wo Identifizierung und weitere Formalitäten vorbereitet werden. Anschließend sollen die Angehörigen die sterblichen Überreste für die Bestattung nach religiöser Tradition übernehmen können.

Parallel dazu laufen die behördlichen Abläufe zur Benachrichtigung von Botschaft und Familie. Die Ermittlungen zur endgültigen Klärung der Brandursache dauern an.

Deine Meinung

Wie sollte in Thailand der Brandschutz in Mietzimmern und Gästehäusern verbessert werden, insbesondere wenn dort viele ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen wohnen? Welche Maßnahmen wären aus deiner Sicht realistisch und wirksam?

Diskutiere mit: Sollte Rauchen in Mietzimmern strenger geregelt werden, oder braucht es vor allem mehr Aufklärung und Kontrollen? Schreib deine Meinung und Erfahrungen in die Kommentare.

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Quelle: Pattaya News

Ein Kommentar zu „Feuer-Tragödie: Bettlägeriger Schweizer stirbt in Flammen

  1. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Rauchen im Bett ist nun mal gefährlich, nicht nur im Bett, aber in diesem Fall tödlich. R.I.P
    .

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