PATONG – Ein Streit um einen Motorrad-Parkplatz führte zu einer Auseinandersetzung zwischen drei französischen Touristen und einem thailändischen Garküchen-Besitzer. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Wie der Streit um einen Parkplatz begann
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, den 25. Januar, in der Soi Na Nai 3 in Patong. Ein französischer Tourist parkte sein Motorrad direkt vor einer thailändischen Garküche.
Der Verkäufer, erkennbar an seiner schwarzen Schürze, bat den Touristen höflich, das Bike zu versetzen, da es den Zugang zu seinem Laden blockierte. Der Tourist kam der Bitte nicht nach.
Stattdessen rief der Mann zwei weitere französische Freunde zur Verstärkung. Die Situation eskalierte daraufhin innerhalb kurzer Zeit zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
CCTV-Video dokumentiert den Vorfall
Die Überwachungskamera des Stalls hielt die gesamte Szene fest. Das Video wurde der Seite Newshawk Phuket übergeben und zeigt den Ablauf der Ereignisse.
Zunächst stehen sich der Verkäufer und der Tourist im weißen T-Shirt gegenüber. Dann treffen die zwei weiteren Männer ein. Es kommt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Touristen und dem Einheimischen.
Als thailändische Passanten dazwischen gingen, verließen die drei Männer den Ort des Geschehens. Der Verkäufer erlitt nach eigenen Angaben leichte Verletzungen und ließ sich medizinisch versorgen.
Polizei ermittelt anhand von Videomaterial
Nach dem Vorfall erstattete der Verkäufer bei der Polizei Anzeige. Die Polizei von Patong hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet das verfügbare Beweismaterial aus.
Laut Aussagen der Ermittler wird das CCTV-Material gesichtet und weitere Beweise gesammelt, um die drei ausländischen Verdächtigen ausfindig zu machen. Die Identität der Männer ist den Behörden bekannt.
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Bei den Verdächtigen handelt es sich laut Channel 7 um französische Staatsbürger. Sie müssen mit einer Anklage wegen tätlichen Angriffs rechnen, sobald sie von den Behörden aufgespürt werden.
Reaktionen der Anwohner und Geschäftsinhaber
Der Vorfall hat bei Anwohnern und Ladenbesitzern in der Gegend Besorgnis ausgelöst. Viele fordern von Polizei und Behörden konsequentere Maßnahmen zum Schutz der lokalen Bevölkerung.
Vertreter der lokalen Geschäftswelt äußern Sorge um das Sicherheitsgefühl in der Nachbarschaft. Der Ruf Patongs als sicheres Reiseziel für Touristen könnte durch solche Vorfälle beeinträchtigt werden.
Bereits im August des vergangenen Jahres hatte ein ähnlicher Vorfall für Aufmerksamkeit gesorgt, als eine größere Gruppe ausländischer Personen in eine Auseinandersetzung mit einem Motorradverleiher verwickelt war.
Herausforderungen für die Sicherheit in Touristengebieten
Der aktuelle Fall reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen es zu Konflikten zwischen ausländischen Touristen und Einheimischen kommt. Häufig entstehen diese Auseinandersetzungen aus alltäglichen Situationen wie Parkplatzstreitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten über Schadensersatzforderungen.
Für die thailändischen Behörden stellt dies eine wachsende Herausforderung dar. Die lokale Bevölkerung, deren Lebensunterhalt stark vom Tourismus abhängt, erwartet von den zuständigen Stellen ein entschiedenes Vorgehen und die konsequente Verfolgung solcher Fälle.
Experten weisen darauf hin, dass präventive Maßnahmen wie bessere Information von Touristen über lokale Gepflogenheiten, verstärkte Polizeipräsenz in touristischen Hotspots und schnellere juristische Aufarbeitung von Vorfällen notwendig sein könnten, um das Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten.
Tourismus und gesellschaftliche Spannungen
Phuket zählt zu den beliebtesten Reisezielen Thailands und empfängt jährlich Millionen internationale Besucher. Die überwiegende Mehrheit der Touristen verhält sich respektvoll und trägt positiv zur lokalen Wirtschaft bei.
Dennoch können einzelne Vorfälle wie der aktuelle das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Besuchern belasten. Soziologen betonen die Bedeutung gegenseitigen Respekts und kultureller Sensibilität, um Konflikte zu vermeiden.
Die Tourismusbranche und lokale Behörden arbeiten gemeinsam daran, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz der lokalen Gemeinschaft zu finden. Dazu gehören Schulungsprogramme für Touristen, mehrsprachige Informationsmaterialien und Anlaufstellen für Konfliktfälle.
Weiteres Vorgehen der Ermittlungsbehörden
Die Polizei von Patong hat angekündigt, die Ermittlungen mit Nachdruck fortzusetzen. Neben der Auswertung des Videomaterials werden auch Zeugenaussagen von Anwesenden gesammelt, um ein vollständiges Bild des Vorfalls zu erhalten.
Sollten die Verdächtigen noch in Thailand sein, wird eine landesweite Fahndung eingeleitet. Bei einer möglichen Ausreise könnten internationale Rechtshilfeersuchen gestellt werden, um die Täter ihrer Verantwortung zuzuführen.
Der Fall wird voraussichtlich auch auf diplomatischer Ebene behandelt, da es sich um ausländische Staatsangehörige handelt. Die französische Botschaft wurde über den Vorfall informiert und steht in Kontakt mit den thailändischen Behörden.



Eigentlich wäre es doch ganz einfach. Generell und gezielt diese ausländischen Schläger und Gewalttäter wegsperren, kräftig abkassieren, abschieben und auf die Schwarze Liste setzen. Das möglichst mit viel internationaler Medienpräsenz und schon würde sich das mittel- und langfristig ändern.