ABU DHABI, VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE – In der Hauptstadt der Emirate treffen sich Vertreter aus Russland und der Ukraine. Sie sprechen über eine Lösung für den Konflikt. Bisher gibt es kaum messbare Erfolge. Die Verhandlungen finden unter strenger Geheimhaltung statt.
Verhandlungen hinter verschlossenen Türen
Die Gespräche finden in Abu Dhabi statt. Dort treffen sich die Delegationen in einem Konferenzzentrum. Die Öffentlichkeit erfährt nur wenig über die genauen Inhalte. Alles bleibt streng geheim. Journalisten müssen auf Informationen aus den jeweiligen Hauptstädten warten.
Ein lokaler Fernsehsender berichtet über die Lage vor Ort. Die Korrespondenten aus Moskau und Kiew liefern die neusten Meldungen. Es gibt keine direkten öffentlichen Erklärungen der Verhandler. Die Regierungen halten sich mit Informationen über den Verlauf sehr bedeckt.
Die klare Haltung der russischen Führung
Aus dem Kreml dringen nur wenige Details nach außen. Ein Regierungssprecher betonte am Mittag die Fortsetzung der Militäraktion. Diese werde so lange andauern, bis die Ukraine einlenke. Russland bezeichnet den Angriff offiziell als eine militärische Spezialoperation.
Die russische Seite pocht auf ihre Forderungen. Es herrscht eine strikte Geheimhaltung über die Details der Gespräche. Offizielle Stellungnahmen der russischen Delegation gibt es momentan nicht. Der Druck auf die Gegenseite soll durch die militärischen Aktionen bleiben.
Ukraine beharrt auf ihren Positionen
Die ukrainische Delegation zeigt sich in den Kernfragen fest. Besonders die Kontrolle über Gebiete ist ein wichtiges Thema. Auch die Sicherheit des Kraftwerks Saporischschja spielt eine große Rolle. In diesen Punkten will die Regierung in Kiew keine Zugeständnisse machen.
Die Stimmung in der ukrainischen Hauptstadt bleibt angespannt. Man wehrt sich deutlich gegen die russischen Gebietsansprüche. Trotz der schwierigen Lage haben beide Seiten weiteren Gesprächen zugestimmt. Diese sollen bereits am Donnerstag in den Emiraten fortgesetzt werden.
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Streit um Gebiete im Donbass
Ein großer Streitpunkt bleibt die Region Donbass. Russland fordert die Kontrolle über das gesamte Gebiet. Davon sind auch Orte betroffen, die derzeit noch von ukrainischen Soldaten gehalten werden. Diese Forderungen stoßen in der Ukraine auf massiven Widerstand.
Die Fronten in dieser Frage scheinen verhärtet zu sein. Dennoch sitzen die Vertreter beider Länder weiterhin an einem Tisch. Die Gespräche in Abu Dhabi haben bereits vor anderthalb Wochen begonnen. Das Ziel ist es, praktische Lösungen für die schwierige Lage zu finden.
Vermittler aus den USA am Verhandlungstisch
Das Außenministerium der Emirate veröffentlichte Bilder vom Treffen. Man sieht die beiden Delegationen in einem großen Raum sitzen. Zwischen den Parteien befinden sich US-amerikanische Vermittler. Unter ihnen sind Steve Witkoff und Jared Kushner als Sondergesandte.
Die Anwesenheit der Amerikaner soll die Gespräche unterstützen. Die Arbeit wird in verschiedenen Arbeitsgruppen fortgesetzt. Laut dem ukrainischen Verhandlungsführer verlaufen die Treffen produktiv. Man konzentriere sich auf spezifische Schritte für eine Lösung.
Entscheidungen fallen in der Heimat
Trotz der Gespräche in den Emiraten werden die Urteile woanders gefällt. Der Verhandlungsführer aus der Ukraine betonte die Rolle von Kiew. Dort müssen die Ergebnisse erst geprüft werden. Ein ausführlicher Bericht für den Präsidenten Selenskyj wird gerade erstellt.
Abu Dhabi dient schon länger als Ort für Vermittlungen. In der Vergangenheit wurden hier bereits Gefangenenaustausche geregelt. Die Hauptstadt der Emirate bietet einen neutralen Boden für die Parteien. Morgen soll die nächste Runde der schwierigen Verhandlungen starten.
Was denken Sie über die Verhandlungen?
Die Gespräche in der Ferne gehen weiter, doch die Fronten bleiben hart. Viele Menschen hoffen auf ein schnelles Ende der Kämpfe. Glauben Sie, dass Diplomaten in der Wüste diesen Konflikt wirklich lösen können? Welche Bedingungen müssten für einen echten Frieden erfüllt sein?


