Geld versprochen – Nach Australien geflohen

🧾 Die Arbeit war fertig, der Kunde zufrieden – und dann verschwand er einfach Richtung Flughafen. Wird dieser Fall ein Einzelfall bleiben… oder müssen sich jetzt alle Studios in Phuket wappnen?

Geld versprochen – Nach Australien geflohen
Facebook/ เอด เวิร์ด.ฯ
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PHUKET – Ein australischer Urlauber hat ein Tattoo-Studio in Patong schamlos betrogen. Nachdem er sich ein aufwendiges Cover-Up-Tattoo für 25.000 Baht stechen ließ, flüchtete er ohne die restliche Zahlung von 15.000 Baht – und flog direkt zurück nach Australien.

Betrug mit Ansage

Der Vorfall ereignete sich am 18. November im Dragon Ink Patong Phuket Tattoo-Studio. Der australische Kunde wollte Teile eines alten Tattoos auf seiner rechten Schulter und Arm überdecken lassen.

Der vereinbarte Preis: 25.000 Baht (etwa 625 Euro). Eine Anzahlung von 10.000 Baht leistete der Mann zunächst auch brav.

Doch nach Abschluss der mehrstündigen Arbeit kam die böse Überraschung: Der Australier behauptete, nicht genug Bargeld für die restlichen 15.000 Baht dabeizuhaben.

Flucht unter falschem Vorwand

„Er entschuldigte sich, um Geld von einem nahegelegenen Geldautomaten zu holen“, berichtet der Tattoo-Künstler. Doch der Mann kehrte nie zurück.

Stattdessen machte der Betrüger sich sofort auf den Weg zum Flughafen und flog noch am selben Tag zurück nach Australien. Der Künstler war geschockt.

Um andere Betriebe zu warnen, veröffentlichte er Fotos des Mannes in mehreren Facebook-Gruppen mit dem Hinweis: „Vorsicht vor diesem ausländischen Mann.“

Künstler zeigt Betrüger an

Trotz der aussichtslosen Lage will der Tattoo-Künstler nicht tatenlos zusehen. Er kündigte an, am 19. November zur Polizeiwache zu gehen und Anzeige zu erstatten.

„Ich mache mir Sorgen, dass er das woanders wiederholen könnte“, begründete der Geschädigte seinen Schritt. Der Hashtag #Australian sollte andere warnen.

Thailändische Netzuser kritisierten den Australier scharf und forderten den Künstler auf, die Sache zu verfolgen.

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Thais fordern Vorsichtsmaßnahmen

In den Kommentaren unter dem Posting wurden Stimmen laut, die zu mehr Vorsicht mahnen. „Geschäftsleute in der Provinz müssen jetzt vorsichtiger sein“, schrieb ein Nutzer.

Eine thailändische Frau gab einen praktischen Tipp: „Der Künstler hätte die volle Zahlung vor der Dienstleistung verlangen sollen.“

Tatsächlich seien einige Ausländer sogar vor einer Rechnung von nur 300 bis 400 Baht für eine Massage geflüchtet.

Immer mehr Diebstähle durch Ausländer

Am 17. November meldete ein Lederwarengeschäft in Phuket einen Diebstahl durch eine Gruppe Ausländer.

Überwachungskameras zeigten, wie ein Mann die Angestellte ablenkte, während zwei Frauen Waren stahlen. Die Betreiber sind alarmiert.

Die thailändische Tourismusbranche sieht sich zunehmend mit kriminellen Ausländern konfrontiert – ein Imageschaden für das ganze Land.

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Quelle: The Thaiger

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