KOH PHANGAN, THAILAND – Ein ausländischer Tourist hat auf der Ferieninsel Koh Phangan mit politischen Graffiti an mehr als 40 Orten für Empörung gesorgt und entschuldigt sich nun öffentlich bei den Einheimischen. Der Mann, von Anwohnern „Mr. Spray“ genannt, begründet seine Aktionen mit Sorge über angebliche israelische Kriegsverbrecher auf der Insel, räumt aber ein, der Gemeinschaft geschadet zu haben.
Politische Botschaften auf öffentlichem Eigentum
Der Tourist hatte englische Parolen wie „SAVE GAZA“ auf öffentliche Informationstafeln gesprüht und den Schriftzug „LIBRE“ an Strommasten angebracht.
Weitere Markierungen tauchten auf Straßen, Mülltonnen, Verkehrsschildern und Kilometersteinen auf, von denen viele als Staatseigentum gelten.
Entschuldigung und Rechtfertigung
Am 4. Februar wandte sich der Mann an das englischsprachige Medium Khaosod English, um den Vorfall aus seiner Sicht zu erklären.
Er betonte, er liebe Thailand, besuche das Land seit 2001 regelmäßig und sei besonders mit Koh Phangan verbunden, wo ihn die Bewohner stets gut behandelt hätten.
Sorge über Israelis auf der Insel
Der Tourist schilderte, er sei bei seinem aktuellen Aufenthalt von Veränderungen auf Koh Phangan überrascht gewesen und nehme nun eine größere Zahl langfristig lebender Israeli wahr.
Er sagte, er glaube, dass sich unter ihnen auch Kriegsverbrecher aufhalten könnten, was ihn stark beunruhigt habe und ihn zu den Graffiti als Form einer Botschaft veranlasst habe.
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Botschaft an Israelis und Protesthintergrund
Sein Ziel sei es gewesen, so erklärte er, Israeli an ihre Geschichte zu erinnern und eine „Diskussion über Kriegsverbrecher“ anzustoßen.
Zugleich verwies er darauf, in Europa bereits an Protestaktionen gegen das Vorgehen Israels beteiligt gewesen zu sein und diese Haltung auch auf Koh Phangan sichtbar machen zu wollen.
Reue gegenüber der lokalen Gemeinschaft
Der Tourist entschuldigte sich ausdrücklich mit den Worten „I am sorry for the damage I caused to private property“ und „I am sorry for upsetting the Phangan local community“.
Er bekräftigte, die Einwohner der Insel hätten ihn immer freundlich behandelt, und er wünsche sich, sich bei ihnen persönlich entschuldigen zu können.
Ungewisse nächsten Schritte und breiterer Kontext
Der Mann erklärte, er habe nicht erwartet, dass seine Graffiti zu einem größeren Medienthema werden, und mache sich nun ernsthafte Sorgen über die Folgen.
Seinen Angaben zufolge erwägt er derzeit nur wenige Optionen, darunter die Flucht, eine Selbststellung bei der Polizei oder die aktive Mithilfe beim Reinigen der von ihm besprühten Schilder.
Spannungen um israelische Langzeitgäste
In den vergangenen Jahren ist die Zahl langfristiger Besucher aus Israel auf Koh Phangan, Koh Samui und weiteren Reisezielen gestiegen, was vereinzelt zu Spannungen geführt hat.
Berichtet wurde unter anderem von „No Israel“-Hinweisen an einigen Restaurants auf Koh Phangan sowie von IDF-Aufklebern im öffentlichen Raum, die unterschiedliche politische Haltungen sichtbar machen.
🎨 Protest oder Respektlosigkeit – wo verläuft die Grenze?
Ein Tourist besprüht Dutzende öffentliche Orte mit politischen Botschaften und sorgt damit für massive Empörung. Trotz Entschuldigung bleibt die Frage nach Verantwortung gegenüber dem Gastland.
Ist das freie Meinungsäußerung – oder schlicht Vandalismus?
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das ist vandalismus und da muss die volle haerte des gesetzes angewandt werden , OHNE GNADE !!!
er kann da hin gehen wo er herkommt und dort kann er seine botschaften anbringen, BAAAASTA!!