PATTAYA, THAILAND – Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten lässt die Ölpreise steigen und trifft in Pattaya die Ausflugsboote nach Koh Larn bei den Betriebskosten. Bootsbetreiber warnen vor Dauerbelastung, halten die Fahrpreise aber bislang stabil.
Ölpreis-Schock kommt in der Bucht von Pattaya an
Die jüngsten Preisaufschläge bei internationalem Rohöl erhöhten in den vergangenen Wochen die Treibstoffkosten für Unternehmen, die täglich auf Diesel und Benzin angewiesen sind.
In Pattaya geraten dadurch ausgerechnet die Passagierboote unter Druck, die Touristen im Pendelverkehr zur nahen Urlaubsinsel Koh Larn (Coral Island) bringen.
Bootsdienste sind ein stiller Schlüssel der Tourismus-Kette
Die Überfahrten nach Koh Larn gehören zur Grundversorgung des lokalen Tourismus, weil viele Tagesgäste ihren Strandbesuch ohne Boot gar nicht planen können.
Steigende Betriebskosten bei den Booten wirken deshalb schnell auf weitere Bereiche, etwa auf Strandangebote, Restaurants und Aktivitäten, die auf einen konstanten Besucherstrom angewiesen sind.
Betreiber klagen über Mehrkosten und zeitweise Engpässe
Der Bootsunternehmer Rueangrit Ngoen Phiam, Inhaber des Passagierdienstes Phuang Phayom, berichtete von spürbar zusätzlichen Ausgaben durch die hohen Ölpreise.
Zusätzlich hätten zeitweise Treibstoff-Engpässe die Einsatzplanung erschwert, weil Flottenmanagement und Fahrpläne dann kurzfristig angepasst werden müssten.
Preise bleiben vorerst stabil – aus Rücksicht auf Gäste
Trotz der Kostenwelle verzichteten die Betreiber bislang darauf, die Fahrpreise pro Person zu erhöhen, um Touristen nicht zusätzlich zu belasten.
Nach Angaben aus dem Betreiberumfeld reisen weiterhin sowohl thailändische als auch internationale Besucher in stabilen Zahlen nach Koh Larn, weshalb der Betrieb derzeit „wie üblich“ ausgelastet bleibt.
Doch eine Tarifrunde rückt näher, wenn der Druck anhält
Die Betreiber machen zugleich klar, dass eine Preisanpassung kaum zu vermeiden sein dürfte, falls der Ölpreis hoch bleibt oder weiter anzieht.
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Was heute noch aus Rücklagen oder mit knappen Margen abgefedert wird, kann bei anhaltend teurem Treibstoff zur Frage der wirtschaftlichen Tragfähigkeit einzelner Dienste werden.
Risiko für Pattayas Wirtschaft – trotz bislang robuster Nachfrage
Die Lage trifft nicht nur einzelne Bootseigner, sondern birgt ein breiteres Risiko für Pattayas Tourismusmodell, das auf bezahlbaren, häufigen Verbindungen zu Ausflugszielen setzt.
Auch wenn sich die Ankünfte in Pattaya bislang widerstandsfähig zeigen, könnte eine längere Instabilität im Nahen Osten die lokalen Nebeneffekte der Energiepreise spürbar verstärken.



Ich weiß gar nicht worüber die sich beschweren. Die Treibstoffkosten sind hierzulande nur minimal gestiegen. Wenn sich das Land unter anderem wegen sinkender intern. Touristenzahlen die Subventionierung nicht mehr leisten kann, dann erst werden die einen echten Grund zum jammern haben.