Illegale Bar? Polizei nimmt britische Betreiberin ins Visier

🚨 Ein Barbetrieb in Chaweng, angebliche Strohnamen – und plötzlich tauchen Millionen auf privaten Konten auf. Was Ermittler auf Samui jetzt prüfen, könnte weit über diesen Fall hinausgehen…

Illegale Bar? Polizei nimmt britische Betreiberin ins Visier
KhaoSod English
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KOH SAMUI – Sie kam als Touristin – und blieb als mutmaßliche Geschäftsfrau! Jetzt hat die Polizei einer 60-jährigen Britin das Handwerk gelegt. Die Frau soll mit thailändischen Strohmännern eine Bar illegal geführt haben. Über 17 Millionen Baht (über 500.000 Euro) flossen auf ihr Konto!

Razzia in der Touristen-Hochburg

Die Polizei von Surat Thani schlug am vergangenen Dienstag zu. Im Visier: die Bar „Sin by Night“ in der Partymeile von Chaweng.

„Wir handeln nach nationalen Richtlinien, um Ausländer zu stoppen, die thailändische Strohmänner für Geschäfte benutzen“, sagte Polizeioberst Naruwat Phuttawiro, Chef der Einwanderungsbehörde.

Die Ermittler fanden heraus: Zwei Thailänderinnen hielten offiziell die Mehrheit der Anteile. Doch in Wirklichkeit zog die Britin Maxine (60) alle Fäden.

So lief das Nominee-System

Das Geschäftsmodell war einfach wie illegal: Die beiden thailändischen Angestellten liehen der Britin ihre Namen – wurden zu Schein-Anteilseignerinnen.

„Sie sagten aus, sie seien nur angestellte Barkeeperinnen mit Monatsgehalt“, so ein Ermittler. „Sie hätten nie Geld in das Business investiert.“

Die Britin hingegen kontrollierte alles. Sie war die heimliche Chefin – und kassierte kräftig ab. Ein klarer Verstoß gegen das thailändische Ausländergesetz.

Millionen-Beträge auf ihrem Konto

Die finanziellen Spuren waren erdrückend. Von 2023 bis März 2025 flossen 11,7 Millionen Baht (etwa 362.900 Euro) vom Firmenkonto direkt auf ihr Privatkonto.

Weitere 5,6 Millionen Baht (etwa 173.700 Euro) kassierte sie in Bar ein – das Geld landete ebenfalls bei ihr.

Insgesamt kassierte die Britin so 17,3 Millionen Baht (über 536.000 US-Dollar) – ein lukratives, aber illegales Geschäft.

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Sohn bereits des Landes verwiesen

Brisant: Die Behörden waren der Familie schon länger auf der Spur. Ihrem Sohn Ashton hatten sie bereits früher das Visum entzogen und ihn des Landes verwiesen.

Doch die Mutter machte einfach weiter – bis die Polizei nun zuschlug. Ein Fall von dreister Dreistigkeit!

Anklage für alle Beteiligten

Jetzt müssen sich alle Verantwortungen vor dem thailändischen Gesetz verantworten. Die Polizei erhob Anklage gegen die Britin, die beiden Thailänderinnen und die Firma.

Ihnen drohen ernste Konsequenzen wegen Verstoßes gegen den Foreign Business Act. Die Botschaft ist klar: Thailand duldet keine illegalen Ausländer-Geschäfte mehr!

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Quelle: KhaoSod English

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