Interpol-Jagd endet in Pattaya: Franzose gefasst

Interpol-Jagd endet in Pattaya: Franzose gefasst
Siam Rath

PATTAYA – Eine internationale Fahndung ist zu Ende. Ein französischer Staatsbürger, der im Visier von Interpol stand, ist in Pattaya gefasst worden. Er soll als Schlüsselfigur eines Drogenkartells Europa und Amerika versorgt haben.

Die Jagd nach dem Gesuchten

Der 32-jährige Mr. Bones war mit einem Interpol Red Notice international zur Fahndung ausgeschrieben. Hintergrund sind schwere Vorwürfe der Beteiligung am internationalen Drogenhandel.

Er kam im Dezember 2025 über den Suvarnabhumi Airport nach Thailand. Sein Plan: sich unter Touristen zu verstecken und die Flucht in ein Drittland vorzubereiten.

Doch die thailändischen Ermittler der Einwanderungsbehörde Division 3 waren ihm auf der Spur. Sie spürten ihn in einem Versteck am Rande von Pattaya auf.

Die Festnahme im Schatten der Touristenhochburg

Unter dem Kommando von Polizeileutnant General Panumas Boonyalak schlugen die Beamten zu. Die Aktion verlief schnell und präzise.

Der Verdächtige wurde festgenommen, sein Visum sofort annulliert. Er sitzt jetzt im Gefängnis und wartet auf seine Abschiebung.

„Thailand wird kein Zufluchtsort für internationale Kriminelle sein“, lautete die klare Botschaft der Behörden nach der Festnahme.

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Welche Rolle spielte er im Drogen-Netzwerk?

Laut Ermittlungen agierte Mr. Bones als wichtiger Vermittler für Drogengeschäfte zwischen Europa und Amerika. Das Netzwerk gilt als besonders gefährlich und gut organisiert.

Die thailändische Regierung unter Premierminister Anutin Charnvirakul und die Königlich Thailändische Polizei hatten den Kampf gegen die transnationale Kriminalität verstärkt.

Diese Festnahme ist ein direktes Ergebnis dieser verschärften Politik. Sie zeigt die Entschlossenheit, das Land für Touristen sicher und für Verbrecher gefährlich zu machen.

Was kommt als Nächstes auf ihn zu?

Die Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft läuft bereits auf Hochtouren. Ziel ist die schnellstmögliche Rückführung nach Frankreich.

Dort drohen ihm wegen seiner mutmaßlichen Taten bis zu zehn Jahre Haft. Die thailändischen Behörden übergeben ihn dem französischen Justizsystem.

Der Fall gilt als Musterbeispiel internationaler Kooperation. Die Thailändischen Behörden machen klar: Das Paradies ist geschlossen für das globale Verbrechen.

Signal an alle internationalen Gangster

Diese Festnahme sendet ein deutliches Warnsignal an alle kriminellen Netzwerke, die Thailand als Drehscheibe oder Versteck nutzen wollen.

Die Behörden demonstrieren, dass sie über die nötigen Werkzeuge und internationalen Kontakte verfügen, um auch hochrangige Gesuchte zu stellen.

Für die vielen ehrlichen Touristen in Pattaya ist dies eine beruhigende Nachricht. Der Kampf für ihre Sicherheit wird nicht nur auf der Straße, sondern auch im Verborgenen geführt.

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Quelle: Siam Rath

2 Kommentare zu „Interpol-Jagd endet in Pattaya: Franzose gefasst

  1. Was mich interessieren würde, ob dieser Kerl schon vor Einreise auf der „roten Interpol-Liste“ stand. Was aus dem zeitlichen Zusammenhänge wohl zu vermuten ist. Und dann frage ich mich wie der bei der Ausreise aus einem Schengenland und durch die Passkontrolle bei Einreise kommen konnte. Falsche Papiere?

  2. Es sollte sich doch längst, bis in den hintersten Winkel der Welt herumgesprochen haben, das Internationale Zusammenarbeit – JEDEN Schwerverbrecher – hinter Schoß + Riegel bringt. Die Zellen sind doch voll davon, so voll das sogar neue Gefängnisse gebaut werden müssen ( oder gar “ Kleinkriminelle “ vorzeitig entlassen werden – Beispiel England).

    Überwachung hat in diesem Fall somit auch Vorteile, es schützt die Guten von den Bösen + trägt zur Sicherheit bei, Überwachung in Demokratien -zum Gemeinwohl- ist sicher angebracht, sie wird leider, von autokratischen + diktatorischen Regierungen dazu benutzt die dort lebende Bevölkerung zu drangsalieren + demokratische Prozesse zu verhindern.

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