Interpol jagt Österreicher weltweit – Festnahme in Thailand

🌍 Interpol-Alarm in Chon Buri: Der Österreicher reiste noch vor der Fahndung visafrei ein – dann wurde ein Red Notice aktiviert. Zwei Wochen Observierung später klickten die Handschellen. Jetzt droht ihm die Auslieferung.

Interpol jagt Österreicher weltweit - Festnahme in Thailand
Immigration Bureau
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SATTAHIP, THAILAND – Ein 23-jähriger Österreicher, der per Interpol-Red-Notice wegen mutmaßlichen Kokainhandels und versuchten Mordes gesucht wurde, ist in einem Hotel in Sattahip festgenommen worden. Thailändische Einwanderungsbeamte hatten den Mann nach Angaben eines Sprechers beinahe zwei Wochen lang observiert, bevor sie zugriffen.

Zugriff im Hotel Na Jomtien

Der Verdächtige, von den Behörden nur als Fabio bezeichnet, wurde am Mittwochnachmittag in einem Hotel in Na Jomtien festgenommen, kurz nachdem er eingecheckt hatte.

Die Festnahme sei das Ergebnis einer knapp zweiwöchigen Observation und Auswertung von Hinweisen gewesen, erklärte Pol Maj Gen Cheongron Rimpadee, Sprecher des Immigration Bureau.

Internationale Fahndung aus Österreich

Die österreichische Bundespolizei hatte die thailändischen Behörden um Unterstützung gebeten, nachdem die Staatsanwaltschaft im österreichischen Wiener Neustadt am 28. Januar einen EU-Haftbefehl erwirkt hatte.

Am 30. Januar wurde für den 23-Jährigen zudem eine Interpol-Red-Notice ausgestellt, ein internationaler Alarm, der typischerweise bei flüchtigen Straftatverdächtigen genutzt wird.

Vorwürfe des Kokainhandels und der Gewaltkriminalität

Laut den österreichischen Ermittlern soll der Mann Teil eines Kokain-Schmuggelnetzwerks in Österreich gewesen sein und mehrere bereits festgenommene Dealer mit Drogen beliefert haben.

Bei den Einsätzen der österreichischen Polizei seien insgesamt 1,5 Kilogramm Kokain sichergestellt worden, außerdem werde dem Österreicher Körperverletzung und versuchter Mord vorgeworfen.

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Einreise, Visumsentzug und Auslieferung

Nach Angaben von Pol Maj Gen Cheongron reiste der Verdächtige im Rahmen der thailändischen Visumbefreiungsregelung ein, bevor die Red Notice im System hinterlegt war.

Sein thailändisches Visum wurde inzwischen widerrufen, und der Mann wartet nun auf seine Auslieferung nach Österreich, wo er sich einem Strafverfahren stellen soll.

Schärfere Kontrollen gegen ausländische Kriminelle

Die Festnahme sei Teil einer laufenden Offensive gegen ausländische Straftäter, die Thailand als vermeintlich sicheres Versteck nutzen wollten, betonte der Sprecher des Immigration Bureau.

Pol Lt Gen Panumas Boonyalug, Chef der Einwanderungsbehörde, habe angeordnet, die Kontrollen in Gebieten mit einem hohen Anteil an Ausländern zu verstärken und eng mit internationalen Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten.

🚔 Flucht zwecklos – wird Thailand härter gegen ausländische Kriminelle?

Ein international gesuchter Verdächtiger wird kurz nach seiner Ankunft im Hotel festgenommen. Behörden betonen, dass Thailand kein sicherer Hafen für Kriminelle sein soll.
Reichen strengere Kontrollen – oder braucht es noch härtere Maßnahmen gegen internationale Täter?
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Quelle: Bangkok Post

Ein Kommentar zu „Interpol jagt Österreicher weltweit – Festnahme in Thailand

  1. Interpol Red Notice, das klappt auch in Thailand. Aber ein gesuchter Red Bull Erbe

    reist in der ganzen Welt umher und haelt alle zum Narren, bis auch die letzten

    Anklagen verjaehren.

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